Zum Inhalt springen

Header

Video
Wegen Coronavirus: Neuseeland verschiebt Parlamentswahl
Aus Tagesschau vom 17.08.2020.
abspielen
Inhalt

Das Neuste zur Coronakrise Tausende Argentinier protestieren gegen Massnahmen

  • Innerhalb von 24 Stunden sind gemäss WHO weltweit so viele neue Corona-Infektionen gemeldet wie nie zuvor. Die Zahl lag bei fast 300'000.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 38'252 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen am Montag 128 neu gemeldete Fälle dazu. 1716 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand Montag).
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 13. August, waren 1.27 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:27

    Damit schliessen wir diesen Liveticker, halten Sie aber selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden zur Corona-Situation – und zwar hier.

  • 4:50

    Argentinier protestieren gegen Quarantäne

    Trotz strikter Ausgangsbeschränkungen sind in Argentinien tausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Alberto Fernández auf die Strasse gegangen. In der Hauptstadt Buenos Aires protestierten am Montag zahlreiche Demonstranten gegen die seit 150 Tagen andauernde Quarantäne. Aber auch eine geplante Justizreform, Korruption, die Entlassung von Häftlingen und die angespannte Sicherheitslage beschäftigten die Menschen.

    Auch in zahlreichen anderen Städten des südamerikanischen Landes gingen die Leute bei den bislang grössten Protesten seit Beginn der Corona-Krise auf die Strasse. Wegen der langen Dauer der Quarantäne hatte die Disziplin der Bevölkerung zuletzt nachgelassen. Mittlerweile haben sich rund 300'000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 5000 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 bislang gestorben. Zudem haben die Restriktionen die ohnehin schon schwer angeschlagene Wirtschaft des Landes weiter abgewürgt.

    Protestierende mit Argentinien-Flaggen.
    Legende: Trotz Quarantäne liessen sich tausende Menschen in Buenos Aires nicht vom Demonstrieren abhalten. Keystone
  • 4:26

    Corona-Ausbruch in Lebensmittelfabrik

    Mehr als 70 Mitarbeiter einer britischen Lebensmittelfabrik sind mit dem Coronavirus infiziert. Das Unternehmen Bakkavor in Newark-on-Trent im Osten Englands ist nach eigenen Angaben auf frische Speisen spezialisiert.

    Bei Untersuchungen von 701 Arbeitern wurde bei etwa jedem Zehnten der Erreger nachgewiesen, wie der Nachrichtensender Sky News am Montagabend berichtete. Nun sollen auch alle anderen der insgesamt etwa 1600 Beschäftigten getestet werden. Wie es zu dem Ausbruch gekommen war, ist dem Bericht zufolge noch unklar.

  • 2:40

    Organisationen fordern Corona-Daten

    Amnesty International will vom Bund wissen, wie viele Mitarbeitende im Gesundheitswesen sich mit dem Coronavirus angesteckt haben und ob es allenfalls Todesfälle gab. Die Organisation will dem Bundesrat hierfür einen offenen Brief übergeben. Die entsprechenden Daten seien wichtig, um das Gesundheitspersonal vor dem Virus zu schützen.

    Bis heute gebe es keine Informationen darüber, schreibt die Schweizer Sektion von Amnesty International. Im offenen Brief wird eine unabhängige Untersuchung gefordert. Mitunterzeichnet wurde das Dokument auch von den Gewerkschaften Unia und VPOD sowie vom Pflegeverband SBK. Weltweit sind im Gesundheitswesen laut Amnesty International mindestens 3000 Menschen im Kampf gegen das Coronavirus gestorben.

    Ärzte auf einer Intensivstation.
    Legende: Auch in der Schweiz sind im Gesundheitswesen tätige Personen einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Keystone
  • 22:45

    Corona-Gurgeltests an Österreichs Schulen

    Corona-Tests mit Gurgelwasser bei Schülern und Lehrern sollen in Österreich ab Herbst einen Überblick über die Infektionslage an Schulen liefern. Eine repräsentative Gruppe von 15'000 Schülerinnen und Schülern und 1200 Lehrkräften an 250 Schulen soll alle drei Wochen getestet werden, um auch symptomfreie Fälle zu erfassen, wie Bildungsminister Heinz Fassmann ankündigte.

    Für die Tests wird statt des bislang üblichen Rachenabstrichs ein Gurgelverfahren benutzt, das von Forschern in Wien entwickelt und im Frühsommer getestet wurde. Dabei muss eine Minute lang mit einer speziellen Salzlösung gegurgelt werden, damit wie bei einem Abstrich Partikel aus dem Rachen hängen bleiben. Die Probe wird anschliessend in einem Labor auf Virenerbgut analysiert.

    Ärztin nimmt bei Patient Abstrich in der Nase.
    Legende: Ein Corona-Abstrich tief in der Nase ist eine eher unangenehme Sache. Doch es gibt Alternativen. Österreich lässt nun 15'000 Schüler gurgeln. Keystone/Symbolbild
  • 21:49

    Corona-Warn-Apps: Deutsche Politiker wollen Verknüpfung mit der Schweiz

    Vier deutsche CDU-Politiker aus Baden-Württemberg fordern in einem Brief die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu auf, bei der Corona-Warn-App eine «Interoperabilität auch mit der Schweiz herzustellen».

    Zur Bekämpfung der Pandemie sei eine europäische Antwort notwendig, denn «das Coronavirus kennt keine Grenzen», heisst es in dem Brief. Das Virus unterscheide nicht zwischen EU-Staaten und andern Ländern. Die Schweiz müsse unbedingt von vornherein in die Verknüpfung der Corona-Warn-Apps einbezogen werden.

    In einem am Samstag in der NZZ publizierten Interview machte der abtretende EU-Botschafter in der Schweiz, Michael Matthiessen, deutlich, dass es wohl vor allem politische und nicht technische Gründe seien, die eine Verknüpfung der in der EU gebräuchlichen Apps und der Swiss-Covid-App blockierten. Für die Teilnahme der Schweiz «fehlt die rechtliche Grundlage, weil es kein Gesundheitsabkommen gibt», so Matthiessen. Und ein Gesundheitsabkommen hängt wiederum von einem institutionellen Rahmenabkommen ab.

    Das Virus unterscheidet nicht zwischen EU-Staaten und andern Ländern.
    Autor: Mitteilung der vier Politiker
  • 20:54

    Lüften gegen Corona – und das Infektionsrisiko senken

    In vollen Schulzimmern heisst es: Fenster auf, wann immer möglich. Denn das Coronavirus verbreitet sich auch über die Luft über sogenannte Aerosole. Richtiges Lüften ist deshalb wichtig – wie auch das Messen der Luftqualität, um zu wissen, wann gelüftet werden muss.

    Dass schlecht gelüftete Räume das Ansteckungsrisiko steigern, bestätigt Thomas Peter, Professor für Atmosphärenchemie an der ETH Zürich. Der Lehrerverband will deshalb breit angelegte Messungen.

    Franziska Peterhans, Zentralsekretärin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, sagt: «Wir fordern schon seit 2017, dass man die Luftsituation misst. Und wir haben auch Aktionen lanciert, um solche Messgeräte in der Schule zu haben. Jetzt denken wir: Mit Covid-19 ist das umso wichtiger».

    Video
    Beim Coronavirus kommt es auch auf die Luftqualität an
    Aus Tagesschau vom 17.08.2020.
    abspielen
  • 20:17

    Malta schliesst Nachtlokale

    Wegen des Anstiegs der Corona-Zahlen schliesst die Regierung in Malta von Mittwoch an Bars und Nachtclubs. Ausgenommen sind nur Lokale, die auch ein Restaurant haben, wie die Zeitung «Times of Malta» berichtet. Gesundheitsminister Chris Fearne habe zudem angeordnet, dass in dem Mittelmeerstaat Bootspartys verboten werden. Insgesamt dürfe es keine Ansammlungen von Gruppen mehr geben, die mehr als 15 Menschen umfassen.

    Ausserdem gilt in Malta demnach eine Maskenpflicht in allen Räumen von öffentlichen Orten – mit der Ausnahme von Restaurants, für die es spezielle Regeln gebe. In dem kleinen Inselstaat hatten die Behörden zuletzt täglich um die 70 Neuinfektionen registriert – und damit Höchstwerte, wie die Zeitung schrieb.

  • 19:43

    Viele Ärzte schicken Fax: BAG will das Erfassen von Daten stärker digitalisieren

    Das Bundesamt für Gesundheit BAG will den Meldeprozess bei Corona-Infektionen vereinfachen.
    Derzeit schicken die Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte die Corona-Meldungen per Fax oder Mail ans BAG – obwohl es ein elektronisches Meldesystem gibt. Das BAG will deshalb die Ärzte und Spitäler aufrufen, dieses System auch zu nutzen, damit weniger Fehler passierten. Sang-Il Kim, Leiter der BAG-Abteilung Digitale Transformation, räumt Verbesserungspotenzial bei der Erhebung der Corona-Daten ein: «Überall dort, wo man die Daten nicht sauber erfassen kann oder wo es Missverständnisse geben könnte, wird natürlich auch wieder rückgefragt, was zeitaufwändig ist. Umso mehr wollen wir, dass in Zukunft alles, was möglich ist, bereits digital gemeldet wird.»

  • 18:46

    Swiss und Edelweiss: Grünes Licht aus Deutschland für Milliarden-Kredit

    Der Weg für die Bundesgelder für die Swiss und ihre Schwester Edelweiss ist frei: Der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) habe den Schweizer Bundesgarantien für Kredite in Höhe von 1.5 Milliarden Franken zugestimmt, teilt die Swiss in einem Communiqué mit.

    Nun könne laut Swiss-CEO Thomas Klühr der Flugbetrieb wieder hochgefahren werden : «Wir sind sehr dankbar, dass die vom Bund bereits zugesicherte finanzielle Unterstützung in Form eines Kredits nun zum Tragen kommt. Dadurch können Swiss und Edelweiss diese ausserordentliche, durch exogene Faktoren verursachte Krise überstehen.» Die Rückzahlung solle so schnell als möglich erfolgen.

    Auf das Geld hatten die von der Coronakrise arg gebeutelten Lufthansa-Töchter lange gewartet. Der Bund hatte bereits Anfang Mai für die Swiss und ihre Schwestergesellschaft Edelweiss eine Garantie von 1.275 Milliarden Franken beschlossen. Damit können sich die beiden Airlines nun Kredite bei den Banken in Höhe von 1.5 Milliarden Franken besorgen.

  • 18:33

    Corona trifft den Massentourismus – und damit auch die Weltwirtschaft

    Die Coronakrise hat weltweit zu einem fast totalen Stopp der Reisetätigkeit geführt. Grenzen sind geschlossen, die Touristen bleiben aus. Während die einen die Ruhe geniessen, stehen die anderen vor dem Nichts. Denn noch nie in der Geschichte war die Weltwirtschaft so abhängig vom Massentourismus wie heute. Lesen Sie mehr dazu in folgendem Artikel:

  • 17:56

    Sechs Häftlinge in Genfer Gefängnis infiziert

    In der Genfer Strafanstalt Champ-Dollon sind sechs Häftlinge positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie wurden von den übrigen Gefangenen isoliert.

    Laurent Forestier, Sprecher des kantonalen Amtes für Strafvollzug, bestätigte eine entsprechende Meldung des Onlineportals 20 Minutes. Der erste Häftling, bei dem das Virus gefunden wurde, sei in der Küche tätig gewesen. Aufgrund der Quarantäneregelungen müsse sich das Gefängnis nun die Mahlzeiten vom Genfer Universitätsspital liefern lassen. Die Besuchszeiten seien zudem neu fixiert worden und unterschieden sich für die drei verschiedenen Flügel des Gefängnisgebäudes, hiess es weiter.

    Das Gefängnis Champ-Dollon
    Legende: In der Strafanstalt Champ-Dollon mussten mehrere erkrankte Insassen isoliert werden. Keystone
  • 17:04

    Lage in Afrika scheint sich zu beruhigen

    In Afrika breitete sich das Coronavirus lange unaufhaltsam aus, unterdessen hat sich über eine Million Menschen infiziert. Am stärksten betroffen ist Südafrika, das Land hat weltweit am fünftmeisten Covid-Fälle zu verzeichnen.

    Doch nun hat Südafrika die meisten Corona-Massnahmen aufgehoben. Alle Reisen im Land sind wieder erlaubt, Alkohol darf wieder verkauft werden. Der Präsident sagt, das Land sei über den Berg. Auch aus anderen afrikanischen Ländern kommen ermutigende Zahlen. Ist das die Trendwende auf dem Kontinent? Lesen Sie mehr dazu in folgendem Artikel:

  • 16:38

    Coronavirus in zwei Betrieben in Andermatt

    In zwei Gastrobetrieben in Andermatt (UR) ist das Coronavirus aufgetreten. Beide Betriebe seien geschlossen, teilte der Urner Corona-Sonderstab mit. Das Personal der beiden Lokale befindet sich in Quarantäne.

    Am Montagnachmittag gab es im Kanton Uri acht positiv auf das Virus getestete Fälle. Vier der acht Ansteckungen würden auf die beiden Gastrobetriebe in Andermatt entfallen, sagte eine Sprecherin des Sonderstabs. Es handle sich um Angestellte.

    Wie viele Menschen wegen den Infektionen in Andermatt in Quarantäne sind, wurde nicht bekannt gegeben. Rund 60 Personen sind im Kanton Uri in Quarantäne, weil sie Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, rund 30 kehrten aus einem Risikogebiet zurück.

    Andermatt
    Legende: In Andermatt mussten zwei Gastrobetriebe wegen dem Coronavirus schliessen. Keystone
  • 15:42

    Ryanair bietet im Herbst weniger Flüge an

    Die Billigfluggesellschaft will im Herbst deutlich weniger Flüge anbieten. Die Flugkapazität werde im September und Oktober um fast 20 Prozent sinken, teilte Ryanair mit. Grund sei eine schwache Nachfrage vor allem in von der Coronakrise stark betroffenen Ländern wie Spanien, Frankreich und Schweden. Besonders bei Geschäftsreisen sei die Nachfrage erneut zurückgegangen.

    Die Airline will jedoch möglichst keine Routen in bestimmte Städte komplett streichen, sondern vielmehr die Häufigkeit der Flüge verringern.

    Flieger der Ryanair am Boden.
    Legende: Bisher war Ryanair beim Wiederhochfahren des Flugbetriebs im Vergleich zur Konkurrenz stark vorgeprescht. Keystone
  • 14:56

    In Tschechien gilt wieder Maskenpflicht

    Nur zwei Monate nach ihrer Aufhebung führt Tschechien die landesweite Maskenpflicht wieder ein. Es handle sich um eine «präventive Massnahme», sagte Gesundheitsminister Adam Vojtech. Hintergrund seien das Ende der Sommerferien und der Beginn des neuen Schuljahres. «Es wird viel mehr Kontakte zwischen den Menschen geben und darauf müssen wir reagieren», betonte der 33-Jährige.

    So muss ab dem 1. September in den Innenräumen von Geschäften und Behörden sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Prag hervorgeht, hatte die Zahl der seit Pandemiebeginn gemeldeten Corona-Infektionen in Tschechien die 20'000er-Marke zuletzt überschritten.

  • 13:44

    BAG: 128 Neuinfektionen

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet für die Schweiz und Liechtenstein 128 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Sonntag wurden 200 neue bestätigte Fälle gemeldet, am Samstag 253, am Freitag 268, am Donnerstag 234 und am Mittwoch 234. Insgesamt gab es bisher 38'252 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Bisher sind 1716 Menschen verstorben, die positiv auf Covid-19 getestet worden waren.

    5.2 Prozent der durchgeführten Coronatests fielen positiv aus. Insgesamt mussten seit Beginn der Pandemie 4434 Personen hospitalisiert werden. In Isolation aufgrund der Kontaktrückverfolgung waren 1568 infizierte Personen. In Quarantäne waren 4632 Personen, die mit Infizierten in Kontakt waren. Die Zahlen stammen aus 25 Kantonen und aus Liechtenstein. 16'125 Menschen waren nach der Rückkehr aus einem Risikoland in Quarantäne.

  • 12:41

    Genf verschärft die Massnahmen

    Der Kanton Genf verschärft die Massnahmen gegen das Coronavirus weiter, und zwar für öffentliche, wie auch für private Anlässe. Für Familienfeste und Privatpartys gilt neu grundsätzlich eine maximale Gästezahl von 100 Personen und auch hier müssen Kontaktdaten aufgenommen werden.

    Öffentliche Veranstaltungen bis 1000 Personen müssen neu Sektoren mit nur noch 100 statt 300 Gästen bilden, um die Rückverfolgung der Kontakte zu erleichtern. Ab morgen Dienstag ist es für die Restaurants in Genf obligatorisch, die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen. Die Massnahmen gelten mindestens bis zum 30. September.

    Die Schliessung von Discos, Clubs und anderen Tanzlokalen zeige Wirkung. Bei den jüngeren Menschen seien die Ansteckungen leicht zurückgegangen, erklärten die Genfer Behörden. Die Massnahme wurde deshalb verlängert. Die Clubs und Discos müssen bis mindestens zum 10. September geschlossen bleiben.

  • 11:54

    Deutschland: Merkel nennt Corona-Zahlen noch beherrschbar

    Die Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnet die ansteigenden Zahlen von Corona-Infektionen in Deutschland als besorgniserregend, aber noch beherrschbar. An der ersten virtuellen CDU-Präsidiumssitzung nach der Sommerpause sagt Merkel demnach weiter, es könne deswegen derzeit keine weiteren Lockerungen geben. Dies gelte auch für Fussballspiele.

    Währenddessen fordern die deutschen Arbeitgeber (BDA) eine flächendeckende Öffnung von Schulen und Kindergärten mit entsprechenden Corona-Konzepten. «Ziel muss es sein, Schulen und Betreuungseinrichtungen mit angemessenen und wirksamen Hygienekonzepten breit zu öffnen, wo immer es das Infektionsgeschehen zulässt», sagt der Hauptgeschäftsführer des BDA, Steffen Kampeter, zu Reuters. Es gehe um die Zukunftschancen der Kinder. Die Politik müsse Konzepte entwickeln, die auch ein alternatives digitales Schulangebot garantierten.

    Innerhalb eines Tages hatten die Gesundheitsämter in Deutschland 561 neue Corona-Infektionen gemeldet. Dies ging aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Am Freitag und Samstag hatte das RKI jeweils noch mehr als 1400 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. An Sonntagen und Montagen liegen die Zahlen erfahrungsgemäss oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

    Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.
    Legende: Keystone
  • 11:07

    Nur wenige Quarantäne-Fälle an St. Galler Schulen

    An den Schulen im Kanton St. Gallen hat es nach den Sommerferien nur wenige Quarantäne-Fälle gegeben. 0.2 Prozent aller Schülerinnen und Schüler und vereinzelte Lehrpersonen mussten in Quarantäne. Von den über 46'000 Kindern in der Volksschule befanden sich in der ersten Schulwoche 70 in Quarantäne, wie das kantonale Bildungsdepartement mitteilte. Von den rund 6000 Lehrpersonen mussten lediglich zwei in Quarantäne. Dies sei erfreulich.

    Auch an den Mittel- und Berufsfachschulen sind die Quarantänezahlen laut Kanton tief. Von den 4400 Mittelschülerinnen und -schülern befanden sich 16 in Quarantäne. Von den rund 20'000 Schülerinnen und Schülern der Berufs- und Weiterbildungszentren waren 17 betroffen. Lehrerinnen und Lehrer mussten keine in Quarantäne.

    Der Kanton hat «aktuell keine Hinweise, dass wegen verschuldeter Quarantäne-Fälle Bussen verhängt worden wären», heisst es weiter. Missachten Eltern die Schulpflicht ihrer Kinder, können sie von der Gemeinde gebüsst werden.

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 16.08.2020, 19:30 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

162 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Michael Siffert  (Pedro Ez)
    Ich gehe mal davon aus, dass die Swiss und Edelweiss bis zum kompletten Rückzahlen der Kredite keine Boni an die Teppichetage ausrichten und bei Gelegenheit sich die Teppichetage(n) solidarisch zeigt(en) und den eigenen Lohn drastisch kürzt! Wir wollen doch fair bleiben!
  • Kommentar von Niklaus Stoop  (Nikolas)
    Auch wenn ich mich wiederhole: wer Angst hat soll gefälligst eine Maske tragen. Somit kann er sich nicht anstecken und auch er kann niemand anstecken. Aber wir andern würden wieder gerne selbst entscheiden, was für uns gesund ist.
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Die OP-Maske schützt die anderen, aber nicht sie.
    2. Antwort von Nico Stäger  (Nico Stäger)
      Herr Camenisch, wenn man es nicht verstehen möchte, dann versteht man es eben nicht. Eine FFP2-Maske schützt zu praktisch 100%. Es gibt auch nach vielen Forschungsergebnissen noch keinen Beweis für Schmierinfektionen über Oberflächen oder Infektionen über Aerosole. Wenn ich mich vor dem viel gefährlicheren HIVirus schützen möchte, dann verlange ich auch nicht, dass alle Menschen auf Geschlechtsverkehr verzichten, damit ich gefahrlos Sex haben kann; dafür gibt es Kondome mit OK-Gütesiegel.
    3. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @Stoop Sie wissen also, was andere wollen? Wer sind diese anderen?
  • Kommentar von Hans Meier  (h.m.)
    Im Katon Uri wurden also 8 Personen positiv getestet. Das sind 0.02% der Bevölkerung des Kantons. Und hierfür werden gleich 2 Gastrobetiebe geschlossen.
    Wie oft kommt es vor, dass während einer Grippe sich 10x mehr Personen in einem Restaurant anstecken?
    Kann es sein, dass die Mehrzahl der pos. getesteten sogar Touristen waren, welche ohnehin wieder abgereist sind?
    Als Gastronom würde ich den Laden endgültig dicht machen. So kann man nicht mehr geschäften bei solchen Überreaktionen.