Zum Inhalt springen

Header

Video
Zahl der Hospitalisierungen in Schweizer Spitälern bleibt tief
Aus Tagesschau vom 21.08.2020.
abspielen
Inhalt

Das Neuste zur Coronakrise Weit mehr Opfer in den USA befürchtet

  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 39'332 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen am Freitag 306 neu gemeldete Fälle dazu. 1719 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Freitag).
  • Das BAG hat unter anderem die Balearen, Belgien und Malta neu als Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert. Wer aus diesen Regionen in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne. Hier gibt es die Übersicht über die Risikostaaten.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 20. August, waren 1.37 Millionen SwissCovid-Apps aktiv (gerundet).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kt. Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 7:37

    Schärfere Regeln in Südkorea

    Südkorea verschärft die Abstandsregeln, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Verbot grosser Veranstaltungen und Gottesdienste sowie die Schliessung von Nachtclubs, das bisher nur für den Grossraum Seoul galt, soll ab Sonntag auf das gesamte Land ausgeweitet werden.

  • 5:46

    Forscher befürchten noch mehr Corona-Opfer in den USA

    Forscher befürchten für die USA noch mehr Corona-Tote als zuletzt prognostiziert. Bis Anfang Dezember könnten insgesamt fast 310'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus sterben, rund 15'000 mehr als noch vor zwei Wochen angenommen. Das ging am Freitagabend aus einer Aktualisierung des Modells der Forscher des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle hervor.

    Wenn 95 Prozent der Menschen in der Öffentlichkeit stets Masken trügen, könnte die Zahl der Opfer bis 1. Dezember mit rund 240'000 allerdings deutlich geringer ausfallen, erklärten die Wissenschaftler.

    Bislang sind in den USA rund 175'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gestorben. Zuletzt starben etwa 1000 Menschen pro Tag. Das IHME-Modell prognostiziert mit Beginn der kalten Jahreszeit, ab etwa Mitte Oktober, einen Anstieg der Todeszahlen auf rund 2000 Opfer pro Tag Ende November.

    In den USA gibt es bislang rund 5.6 Millionen bestätigte Corona-Infektionen. Täglich wurden zuletzt zwischen 40'000 und 50'000 Neuinfektionen gemeldet.

    Neue Projektionen der IHME-Forscher

  • 2:31

    Wien: Ein Drittel der positiv getesteten Reiserückkehrer kommt aus Kroatien

    Ein Drittel der Reiserückkehrer, die in Wien positiv auf das Coronavirus getestet wurden, kommt aus Kroatien. Dies erklärte der Sprecher des Wiener Gesundheitsstadtrats Peter Hacker am Freitagabend auf Twitter.

    Gemäss den Zahlen machen Kroatien-Urlauber 31.2 Prozent der in den vergangenen vier Wochen positiv getesteten Rückkehrer in Wien aus. Aus der Türkei waren es 11.7 Prozent, dem Kosovo 11.3 und aus anderen österreichischen Bundesländern 8.1 Prozent. Personen, die sich im Österreich-Urlaub angesteckt haben, belegen also hinter Kosovo-Rückkehrern Rang vier in dieser Liste, erläuterte der Sprecher. Deshalb würden in Wien auch Reiserückkehrer aus den anderen österreichischen Bundesländern getestet. Platz fünf nimmt Serbien in dieser Statistik ein (6.1 Prozent).

    Reiserückkehrer machen im August bisher 20.3 Prozent der positiven Befunde aus, erklärte der Sprecher weiter. Und «zehn ReiserückkehrerInnen lösen etwa acht Folgefälle aus.»

    Audio
    Aus dem Archiv: Ampel soll in Österreich Hotspots anzeigen
    04:01 min, aus SRF 4 News aktuell vom 30.07.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:01 Minuten.
  • 1:05

    Impfstoff-Studie: Hoher Anteil von Afro- und Hispanoamerikanern

    An der entscheidenden Wirksamkeitsstudie für einen Covid-19-Impfstoff der Mainzer Biotech-Firma BioNTech und des US-Pharmakonzerns Pfizer nimmt ein hoher Anteil von Afro- und Hispanoamerikanern teil. Etwa ein Fünftel der bislang 11'000 angemeldeten Probanden zähle zu den beiden Gruppen, heisst es. Diese sind besonders stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Afro- und Hispanoamerikaner waren bei klinischen Untersuchungen in der Vergangenheit stets unterrepräsentiert.

    Bei der aktuellen Studie soll der Kandidat «BNT162b2» bei Probanden im Alter von 18 bis 85 Jahren in rund 120 Studienzentren eingesetzt werden. Bei einem Erfolg will BioNTech im Oktober ein Zulassungsverfahren beantragen.

    BioNTech informiert über Studie

  • 0:54

    WHO: Virus auch im Umfeld von Schulen bekämpfen

    Mit dem Start des neuen Schuljahres muss das Coronavirus nicht nur in Schulen selbst, sondern auch im Umfeld der Kinder und Jugendlichen rigoros bekämpft werden – das betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sonst könne es sich schnell in Schulen ausbreiten.

    «Es ist wirklich entscheidend, dass wir Ausbrüche und Übertragungen in der Umgebung von Schulen unter Kontrolle bringen», sagte die Covid-19-Beauftragte Maria van Kerkhove am Freitag in Genf. Die WHO werde in den nächsten Tagen Empfehlungen für das Tragen von Masken in Schulen herausgeben.

    Allerdings reichten Masken allein nicht aus, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, warnte der WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Gleichzeitig müssten Schülerinnen und Schüler auch Abstand wahren, und je nach Räumlichkeiten sei es vielleicht auch nötig, kleinere Klassen zu bilden. Bislang gibt es nach Angaben von van Kerkhove nicht genügend Studien über Ansteckungsketten mit Kindern. Die meisten Kinder, die sich infizierten, hätten nur sehr milde Symptome.

    Video
    Tieferes Infektionsrisiko dank CO2-Messung in Schulen?
    Aus Puls vom 17.08.2020.
    abspielen
  • 0:24

    Deutschland warnt vor Reisen nach Brüssel

    Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen warnt das deutsche Auswärtige Amt nun auch vor touristischen Reisen nach Brüssel. Bisher war in Belgien lediglich die Provinz Antwerpen betroffen. Nun kam am Freitagabend die Hauptstadt als Risikogebiet hinzu.

    Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Touristen in Deutschland eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sich Reisende in häusliche Quarantäne begeben. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, dass es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100'000 Einwohner gegeben hat.

    Brüssel zieht zwar auch viele Touristen an, ist aber als sogenannte EU-Hauptstadt vor allem Ziel politischer Reisen. Derzeit herrscht allerdings politische Sommerpause – deshalb ist es in der Stadt verhältnismässig ruhig. Ministertreffen finden derzeit nicht statt, auch das Europaparlament pausiert.

    D. Reisewarnung für Belgiens Hauptstadt

  • 0:18

    Remdesivir verbessert Zustand bei mittelschwerer Erkrankung nur leicht

    Covid-19-Patienten mit einem mittelschweren Krankheitsverlauf profitieren nur geringfügig von der Verabreichung des Medikaments Remdesivir des US-Unternehmens Gilead Sciences. Das geht aus einer klinischen Untersuchung mit rund 600 Probanden hervor, die am Freitag im Fachblatt «Journal of the American Medical Association» veröffentlicht wurde.

    Remdesivir gilt als Hoffnungsträger in der Behandlung von Covid-19-Patienten und ist bereits unter anderem in den USA und Europa zur Behandlung zugelassen. Experten hatten bereits zuvor die Wirksamkeit von Remdesivir bei schweren Krankheitsverläufen belegt.

    Studienhinweis von JAMA

  • 23:19

    Bessere Kauflaune in der Eurozone

    Die Kauflaune der Verbraucher im Euroraum hat sich im August ein wenig aufgehellt. Das Barometer für das Konsumentenvertrauen legte um 0.3 Punkte auf minus 14.7 Zähler zu, wie aus von der EU-Kommission veröffentlichten Daten hervorgeht. Von der Agentur Reuters befragte Ökonomen hatten damit gerechnet, dass das Barometer auf dem Wert von Juli verharren würde. Es bleibt aber deutlich unter seinem langjährigen Durchschnitt von minus 11.1 Punkten.

    Die Belebung der Wirtschaft in der Euro-Zone hingegen hat nach dem Konjunktureinbruch in der Coronakrise jüngst überraschend an Fahrt verloren. Der Einkaufsmanagerindex, der die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern zusammenfasst, sank im August zum Vormonat um 3.3 auf 51.6 Punkte. Damit liegt das an den Finanzmärkten stark beachtete Barometer des Instituts Markit allerdings noch über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

  • 21:47

    Bundeshilfe an Swiss und Edelweiss kann ausbezahlt werden

    Das Hilfsgeld vom Bund an die Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss kann ausgezahlt werden:
    Die beiden Airlines, Banken und der Bund haben die Verträge zu der Finanzhilfe unterzeichnet, wie das eidgenössische Finanzdepartement mitteilt.

    Voraussetzung dafür, dass die Schweiz die Fluggesellschaften mit Hilfsgeldern unterstützen darf, war ein Entscheid aus Deutschland von Anfang Woche: Der deutsche Wirtschafts-Stabilisierungsfonds genehmigte ein Rettungspaket von neun Milliarden Euro für den Mutterkonzern von Swiss und Edelweiss - die Lufthansa.

    Auf das Geld haben die Swiss und Edelweiss lange gewartet. Der Bund hatte bereits Anfang Mai eine Garantie von 1.275 Milliarden Franken beschlossen. Damit können sich die beiden Gesellschaften nun Kredite bei den Banken in Höhe von 1.5 Milliarden Franken besorgen.

  • 21:15

    WHO-Chef hofft, Corona-Pandemie dauert weniger als zwei Jahre

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft darauf, dass die Coronavirus-Pandemie schneller überwunden werden kann als die Spanische Grippe 1918. Das sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus: «In der Hoffnung, dass wir zusätzliche Werkzeuge wie einen Impfstoff bekommen, denke ich, dass wir sie in kürzerer Zeit als die Grippe von 1918 beenden können.» Diese habe damals zwei Jahre gedauert.

    Zwar könne sich das Coronavirus heute besser in der Welt verbreiten als damals der Grippe-erreger. Allerdings sei man auch technisch und wissenschaftlich weiter.

  • 20:30

    Spanien: Viele Neuinfektionen, oft aber ohne Symptome

    Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen steigt in Spanien stark an. Innerhalb eines Tages wurden 3650 neue Ansteckungen gemeldet. Das teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Es war bereits der dritte Tag in Folge mit mehr als 3000 neuen Fällen. Diese Marke war davor zuletzt am 1. Mai übertroffen worden.

    In den vergangenen sieben Tagen starben 125 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. «Niemand soll sich etwas vormachen. Es läuft nicht gut», warnte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón. Trotzdem betonte er, Spanien habe die Pandemie mit Ausnahme von wenigen Gebieten im Griff. Am stärksten betroffen sind die Regionen Madrid im Zentrum, das Baskenland und Aragonien im Norden und Nordosten des Landes.

    Nach Darstellung der Behörden gibt es auch deshalb relativ viele Infektionen, weil viel mehr getestet wird. Das Durchschnittsalter der Infizierten sinke von Woche zu Woche. Aktuell liege es bei 38 Jahren. Bei den meisten Betroffenen verlaufe die Infektion deshalb jetzt ohne Symptome.

  • 19:33

    Novartis führt Maskenpflicht ein

    Der Schweizer Pharma-Grosskonzern Novartis führt ab kommenden Montag die Maskenpflicht ein. «Ab Montag, 24. August 2020, ist das Tragen einer Maske im Allgemeinen in all unseren Gebäuden obligatorisch» sagt eine Firmensprecherin dem Tages-Anzeiger.

    Am eigenen Arbeitsplatz müsse aber keine Maske getragen werden, sofern der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden könne. Zudem können Mitarbeiter von Novartis wo möglich für unbegrenzte Zeit im Homeoffice arbeiten.

    Novartis Logo
    Legende: Keystone
  • 19:03

    Grossbritanniens Staatsverschuldung ist auf Rekordhoch

    Die Schulden Grossbritanniens sind seit Beginn der Pandemie um rund 200 Milliarden Pfund in die Höhe geschnellt. Im Juli kletterten die öffentlichen Verbindlichkeiten erstmals über die Marke von zwei Billionen Pfund, wie aus offiziellen Daten hervorgeht.

    Die Schuldenstandquote stieg damit auf 100.5 Prozent der Wirtschaftsleistung und so auf den höchsten Stand seit 1961, als das Vereinigte Königreich noch die Kosten des Zweiten Weltkriegs verdauen musste.

    Demnach liegen die Schulden also höher als die gesamte Wirtschaftsleistung. Der britische Finanzminister Rishi Sunak steht nun unter Zugzwang, da er Fachleuten zufolge die Nothilfen für die von der Pandemie arg gebeutelte Wirtschaft weiter erhöhen müsste.

  • 18:01

    Glarus: 357 Personen müssen nach Grümpelturnier in Quarantäne

    In Matt im Kanton Glarus hat eine Frau am vergangenen Sonntag trotz Krankheitssymptomen an einem Fussball-Grümpelturnier teilgenommen. Die Frau wurde nun positiv auf das Coronavirus getestet. Deshalb müssen jetzt die 357 Teilnehmer des Turniers in Quarantäne. Das schreibt der Kanton Glarus in einer Mitteilung.

    Die Verantwortlichen des Contact Tracing des Kantons Glarus schickten sofort sämtliche Teilnehmer des Grümpi in Quarantäne. «Die Kontaktdaten des Grümpelturniers sind sehr gut erhoben», sagt Orsolya Bolla, Leiterin Hauptabteilung Gesundheit auf Anfrage. Am Turnier nahmen 357 Personen Teil. Ebenfalls betroffen sind die Besucher einer Bar, welche die Frau am Samstagabend aufsuchte.

    Ob aufgrund der aktuellen Ereignisse die Glarner Landsgemeinde vom 6. September durchgeführt werden kann, ist unklar. Wenn die Auswirkungen auf die Fallzahlen klar sind, wird der Regierungsrat die Situation analysieren und entscheiden.

  • 17:25

    Maskenpflicht auch an der Uni Basel

    Die Universität Basel und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) verfügen für das kommende Herbstsemester eine Maskenpflicht. Während diese an der FHNW generell gilt, können die Masken an der Uni in den Hörsälen, in denen die Mindestabstände garantiert sind, abgelegt werden.

    Gemäss Unisprecher Matthias Geering ist an der Universität das Tragen von Masken nur in den Räumlichkeiten und Gängen ausserhalb der Hörsäle erforderlich. Die Universität werde in den kommenden Tagen an alle Studierenden und Mitarbeitenden Stoffmasken mit den Logos der Uni und der Studentischen Körperschaft der Universität (Skuba) versenden.

    Auch an Universitäten und Schulen herrscht vielerorts Maskenpflicht.
    Legende: Auch an Universitäten und Schulen herrscht vielerorts Maskenpflicht. Keystone
  • 16:51

    Islands Regierung muss fast vollständig zum Coronatest

    Beinahe die gesamte isländische Regierung muss sich auf das Coronavirus testen lassen. Der Grund: Neun der elf Mitglieder des Kabinetts um Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir hatten sich am Dienstag in einem Hotel zum Abendessen getroffen, in dem mittlerweile mehrere Coronafälle aufgetaucht sind. Das teilte die isländische Regierung heute mit. Das Risiko einer Ansteckung der Ministerinnen und Minister sei aber sehr gering.

    Jakobsdóttir und ihre Minister sollten nun jeweils zweimal auf Corona getestet werden, zuerst heute Freitag und dann noch einmal am Montag. Dazwischen sollen sie Kontakte vermeiden und zu Hause bleiben.

  • 16:19

    Coronakrise reisst Loch in Berner Staatskasse

    Die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise hinterlassen in den Staatsfinanzen des Kanton Bern tiefe Spuren. Für die kommenden Jahre rechnet der Kanton mit roten Zahlen und einer Neuverschuldung.

    Für die Rechnung des laufenden Jahres erwartet die Finanzdirektion ein negatives Ergebnis im Umfang von 150 bis 300 Mio. Franken. Das Budget für das kommende Jahr rechnet mit einem Defizit von 630 Mio. Franken.

    Die im Gesetz verankerte Schuldenbremse einzuhalten, sei unter den aktuellen Umständen nicht realistisch, sagt der Regierungsrat. Auf ein Entlastungspaket will die Regierung aber vorderhand verzichten, denn in Zeiten, wo die grösste Rezession der Nachkriegsgeschichte drohe, würde es in der Bevölkerung kaum Rückhalt finden.

  • 14:58

    Jedes fünfte KMU hat Coronakredit bezogen

    Jedes fünfte KMU in der Schweiz hat vom Bund abgesicherte Coronakredite zur Sicherung der Liquidität bezogen. Das sind 136'000 Betriebe. Ausbezahlt wurden bisher rund 16.8 Milliarden Franken. Damit seien rund 42 Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel genutzt. Das schreibt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf seiner Webseite.

    13.8 Milliarden Franken entfielen auf die Kategorie der Kredite bis maximal 500'000 Franken und machten den Löwenanteil an den Bezügen aus. 34'983 KMU bezogen dabei durchschnittlich je 103'000 Franken Überbrückungshilfe. In der Kategorie Coronakredit-Plus mit einem Kreditrahmen von höchstens 20 Millionen Franken stellten 1129 Firmen ein Gesuch und nahmen pro Kredit durchschnittlich 2.7 Millionen Franken in Anspruch.

    In 845 Fällen gab es Abklärungen wegen Verdachts auf Missbrauch. Verfahren eingeleitet wurden bisher aber lediglich in 48 Fällen, weil sich der Verdacht erhärtete.

  • 14:26

    64 Prozent weniger Passagiere am Flughafen Zürich

    Der Flughafen Zürich bekommt die Coronakrise deutlich zu spüren. Für das erste Halbjahr verbucht er einen Verlust von 27.5 Millionen Franken. Vor einem Jahr hatte er noch einen Gewinn von gut 143.4 Millionen Franken erzielt.

    Auch die Passagierzahlen sind eingebrochen: Um 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die bereits im Vorfeld publizierten Passagierzahlen für den Juli deuten derweil eine leichte Erholung an. So haben sich die Zahlen gegenüber dem Vormonat verdreifacht.

    Mehr dazu im Tagesschaubeitrag von heute Mittag:

    Video
    Der Flughafen Zürich spürt die Coronakrise
    Aus Tagesschau vom 21.08.2020.
    abspielen
  • 13:52

    Neue Corona-Variante soll mildere Krankheitsverläufe verursachen

    In einer im Medizin-Journal «The Lancet» veröffentlichten Studie berichten Wissenschaftler aus Singapur von einer neuen Variante des Coronavirus, die nach ihren Angaben mildere Krankheitsverläufe auslöst. Die Studie zeige zum ersten Mal, dass eine Gen-Mutation die Schwere der Erkrankungen beeinflusse, erklären die Wissenschaftler.

    Das habe Auswirkungen auf die Entwicklung eines Impfstoffs und die Behandlung von Covid-19. Bereits zuvor hatten Forscher erklärt, dass eine Virus-Mutation im Kampf gegen die Pandemie von Vorteil sein könnte. Erreger würden durch die Veränderungen mitunter zwar ansteckender, aber weniger tödlich.

    Zwei freiwillige Pflegehelfer in Schutzanzügen testen einen Mann auf das Coronavirus, sie schauen auf einen Bildschirm.
    Legende: Eine Virus-Mutation kann laut Forschern im Kampf gegen die Pandemie von Vorteil sein, da das Virus dann weniger tödlich werden könnte. Keystone

Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 21.08.2020, 12:45 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

158 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans Meuri  (hmeuri)
    Da die einfachsten Empfehlungen (Abstand halten und Hände desinfizieren) kaum mehr eingehalten werden, haben wir die hervorragende Ausgangslage (weniger als 10 Fälle pro Tag) leichtsinnig verspielt und dadurch die Fallzahlen um den Faktor 30 (!) nach oben getrieben. Corona ist ein Marathon, kein 100 Meter Lauf (Zitat BR Berset), schon vergessen ?

    Und jetzt geht das grosse Gejammer los, weil die Massnahmen wieder verschärft werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Kurt Looser  (Dremel)
      Und den Marathon sollen wir erst als beendet betrachten wenn wir das ewige Leben verwirklicht haben?
      Auch wenn es viele mittlerweile als das höchste Gut betrachten, wir werden trotzdem einmal sterben und die Wahrscheinlichkeit liegt extrem hoch, dass dieser Tod nicht mit Covid19 zusammenhängen wird.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Ramun Niederer  (Anaximander)
      @Looser: es geht nicht nur um das Leben und Sterben von Menschen, sondern auch um langfristige Folgen einer Erkrankung. Selbst Personen ohne Symptome können langfristige gesundheitliche Probleme davontragen. Auch junge Menschen. Für mich ist die eigene Gesundheit das Abstandhalten und Maskentragen wert. Und ich schütze damit auch noch andere.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Esther Jordi  (EstherJ.)
    Das wird nie was mit einem Konsens zwischen denen, die versuchen, das Virus zu akzeptieren und dementsprechend bereit sind, Massnahmen wie Distanz und Hygiene einzuhalten, notfalls sogar Masken zu tragen, und denen, die umgehend zu einer Normalität ohne Einschränkungen zurückkehren möchten. Es wird seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten, diskutiert ohne Ende, und keiner ist bereit, sich mit der Ansicht der Andersdenkenden wirklich auseinanderzusetzen. Es menschelt halt auch hier.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Kurt Looser  (Dremel)
      Wer derart verängstigt wurde, wird es kaum für möglich halten, dass das Virus kein Killervirus ist.
      Der Großteil der Bevölkerung glaubt nicht mehr daran, weil kein Horrorszenario eingetreten ist und laufend Panikmeldungen wieder zurück gezogen werden mussten.
      Es ist nur niemand da, der die Verantwortung übernimmt die Massnahmen einzustellen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Benjamin Knie  (Bennel)
      Es gibt halt auch Menschen die sich nicht alle Freiheiten nehmen lassen möchten, die ihm laut Gesetz zustehen und schon gar nicht wegen einem Staatsschutzprogramm das allen Bürgern ihrer Freiheit entmächtigt. Ein Virus ist kein Freipass alle Grundgesetze ausser Kraft zu setzen und ein Gesetz zu verwenden, was keiner Demokratie sondern Selbstermächtigung entspricht. Jeder der seine Freiheiten abtreten möchte soll dies tun aber ein muss darf daraus nicht gemacht werden, dessen aber nicht so ist.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Danke, Herr Berset. Die Lage ist unter Kontrolle. Die Zahlen geben dem Bundesrat absolut recht. Positivrate, Anzahl hospitalisierter Personen und die Sterberate verharren auf einem beruhigend tiefen Niveau. Einzig die Anzahl Tests wurde heraufgefahren. Angesichts dieser erfreulichen Nachricht mutet es doch sehr seltsam an, wenn diverse Kantone ohne Not ihre Massnahmen verschärfen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      Mich wundert es, dass SRF heute nichts über die Kritik des Herr Fischer von Medgate berichtet hat. Medgate führt im Auftrag des BAG die Hotline für Personen, die eine Warnung auf der App erhalten haben. Er bemängelte, dass sich keiner für die Personen zuständig fühlt - weder Kantone noch BAG. Die Kritik wurde zunächst wie folgt beantwortet: die App wäre unisono als wertvolle Ergänzung zum klassischen Contact Tracing. Man sei daran, erste Erfahrungen mit dieser neuen Methode zu sammeln.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Beate Rieger  (Silenzio)
      @SRF mein Kommentar gehörte eigentlich zu dem Beitrag von Peter Singer (P.S.) Heute, 19:44 Uhr.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen