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Ist der Öffnungsschritt des Bundesrats zu mutig?
Aus Tagesschau vom 20.06.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Wissenschaft warnt: Schweiz nicht bereit für Lockerungen

  • In der Schweiz normalisiert sich das Leben ab Montag weitgehend. Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen sind wieder erlaubt, Sitzpflicht und Sperrstunde in der Gastronomie entfallen, die Homeoffice-Empfehlung wird aufgehoben. Eine Übersicht finden Sie hier.
  • Nach wie vor gelten Hygienekonzepte und Abstandsregeln. Allerdings reduziert der Bundesrat den Mindestabstand von 2 auf 1.5 Meter.
  • In der Fleischfabrik Tönnies bei Gütersloh wurden die Corona-Tests weitergeführt. Mittlerweile sind über 1000 bestätigte Fälle registriert worden.
  • In der Schweiz und Liechtenstein gibt es laut BAG 31'243 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 26 mehr als am Vortag. Laut BAG sind 1680 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Samstag).
  • In unserer Grafik zur Situation in der Schweiz sowie in der Grafik zur Lage weltweit können Sie sich national und international über die Entwicklung der Fallzahlen informieren.
  • Die wichtigsten Nachrichten zum weltweiten Kampf gegen die Pandemie finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:15

    Experten: Schweiz nicht bereit für neue Lockerungen

    Wissenschaftler und Fachleute sind beunruhigt und warnen: Die Schweiz sei nicht bereit für die jüngsten Lockerungen der Corona-Regeln, die ab morgen gelten. Das sagte Matthias Egger, Chef der wissenschaftlichen Einsatzgruppe des Bundes zu den drei Sonntagszeitungen der Deutschschweiz. Aus wissenschaftlicher Sicht berge die Lockerung ein hohes Risiko, dass die Situation entgleise, wenn die Ansteckungen wieder zunähmen, so Egger. Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz.

    Das Bundesamt für Gesundheit BAG bestätigt, man habe noch keine «flächendeckende Übersicht». Das BAG arbeite aber mit den Kantonen daran.

    Für den Virologen Marcel Salathé, der die Tracing APP des Bundes begleitet, ist angesichts der Lockerung das A und O, die Ansteckungen im Auge zu behalten. Gegenüber der Tagesschau sagte er: «Ganz konkret heisst das zum Beispiel, dass die Zahlen eben sehr schnell gemeldet werden müssen, dass das Contact Tracing sehr effizient gemacht werden muss. Dass man vielleicht auch die Viren sequenziert». Also die «wirklich schnelle Datenaufnahme und schnelle Datenverfügung, auch für die Wissenschaft.» Auch der oberste Kantonsarzt Rudolf Hauri sagte, für den Fall, dass es nicht gelinge Neuansteckungen weitgehend nachzuvollziehen, werde die Schweiz ein Problem haben, würden die Corona-Fallzahlen wieder stärker ansteigen.

    Audio
    Wissenschaft besorgt wegen Lockerungen
    01:22 min, aus Nachrichten vom 21.06.2020.
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  • 5:50

    Kuba: «Wir vertrauen den Daten der Regierung nicht»

    Nach offiziellen Angaben haben sich in Kuba nur etwa 2300 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, gut 80 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Nachdem es zuletzt kaum noch neue Todesfälle gab, sagte Präsident Miguel Díaz-Canel, die Lage sei unter Kontrolle. Regierungskritiker hingegen ziehen die offiziellen Angaben in Zweifel. «Wir vertrauen den Daten der Regierung nicht», sagte der Arzt Eduardo Cardet im oppositionellen Radiosender Martí.

    In der Coronakrise fackeln die Behörden nicht lange: Wer gegen die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit verstösst, muss 3000 Pesos (rund 100 Euro) zahlen - das entspricht etwa dem Vierfachen des monatlichen Durchschnittsgehalts in Kuba.

    Erfahrungsbericht aus Kuba

  • 4:40

    Trump: Schränkt die Tests ein

    Damit die Infektionszahlen in den USA nicht weiter steigen, hat US-Präsident Donald Trump seine Mitarbeiter dazu aufgerufen, Coronavirus-Tests einzuschränken. Die inzwischen ausgeweiteten Tests seien ein «zweischneidiges Schwert», sagte Trump bei seiner ersten Massenkundgebung seit Beginn der Corona-Krise am Samstagabend in Tulsa (Oklahoma) unter Applaus. «Wenn man in diesem Ausmass testet, wird man mehr Menschen finden, man wird mehr Fälle finden, also habe ich meinen Leuten gesagt: 'Verlangsamt bitte die Tests'.» Aus dem Weissen Haus hiess es auf dpa-Anfrage, Trump habe «offensichtlich gescherzt». Die USA führten die Welt bei der Anzahl der Tests mit mehr als 25 Millionen an.

    Trump verglich das Coronavirus in Tulsa erneut mit einer Grippe - auf englisch «Flu». Trump sagte, er kenne für das Virus 19 verschiedene Namen, darunter «Kung Flu». Trump sprach erneut von einem «chinesischen Virus». China hätte das Virus am Ursprung stoppen müssen.

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    «Schränkt die Tests ein» (engl.)
    Aus News-Clip vom 21.06.2020.
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  • 4:34

    Nahezu 50'000 Tote in Brasilien

    Die Zahl der Corona-Toten in Brasilien ist auf fast 50'000 gestiegen. Bislang seien 49'976 Patienten im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das brasilianische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das waren 1022 mehr als am Tag zuvor.

    Über eine Million Menschen haben sich nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Einschätzung von Experten allerdings wesentlich höher sein, da Brasilien nur relativ wenig testet. Damit liegt das grösste Land Lateinamerikas sowohl bei Infektionen als auch bei Toten an zweiter Stelle hinter den USA.

  • 2:24

    Bericht: Boris Johnson lockert Abstandsregeln

    Der britische Premierminister Boris Johnson will laut einem Bericht des «Daily Telegraph» die Abstandsregeln lockern. Am Dienstag werde er bekanntgeben, dass ab dem 4. Juli etwa in Büros, Schulen und Kneipen nur noch mindestens ein Meter Abstand gehalten werden müsse, wenn zusätzliche Schutzmassahmen angewandt würden, wie etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Derzeit sind in England zwei Meter Abstand vorgeschrieben.

    London: Alarmstufe gesenkt

  • 2:10

    Russland setzt Fussball-Saison fort

    In Russland ist nach einer dreimonatigen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie die Fussball-Saison fortgesetzt worden. Auch die ersten Fans der Premier-Liga durften wieder in die Stadien. 1500 Zuschauer verfolgten am Samstag der Staatsagentur Tass zufolge das Spiel Ural Jekaterinburg gegen Rubin Kasan. Zum Schutz vor einer Infektion dürfen vorerst nur zehn Prozent der Plätze auf den Tribünen belegt sein. Die Partie endete 2:1 (1:1).

    Die Spieler applaudierten während der Begegnung dem medizinischen Personal für dessen Leistung während der Corona-Krise. Auf der Tribüne waren Banner angebracht, auf denen Ärzten, Pflegern und Krankenwagenfahrern gedankt wurde.

    Russlands Vorkehrungen in Stadien

  • 2:05

    Notstand in Spanien beendet

    Spanien befindet sich seit Mitternacht nicht mehr im Corona-Notstand. Dieser Sonntag ist damit der erste Tag nach 14 Wochen, an dem sich die 47 Millionen Bürger wieder im ganzen Land frei bewegen können. Auch die Grenzen für Urlauber aus Schengenstaaten sind seit 00.00 Uhr wieder offen. Nur die Grenze zu Portugal bleibt auf Wunsch der Regierung in Lissabon noch bis zum 1. Juli für die meisten Reisenden geschlossen.

    Mit mehr als 28'000 Toten im Zusammenhang mit Covid-19 und mehr als 245'000 Infizierten ist Spanien eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder Europas. Inzwischen sind die Corona-Zahlen stark gesunken.

    Entwicklung der Todesziffern für Spanien

  • 0:31

    Neue Beschränkungen in Palästinensergebieten

    Wegen eines Neuanstiegs von Corona-Infektionen im Westjordanland hat der palästinensische Regierungschef Mohammed Schtaje am Samstag neue Beschränkungen verkündet. In den besonders betroffenen Städten Hebron und Nablus wurden Sperren verhängt. Schtaje appellierte an die palästinensische Bevölkerung, Masken zu tragen und sich an Abstandsregeln zu halten. Hochzeiten dürfen vorerst nicht mehr abgehalten werden.

    In den Palästinensergebieten war die Pandemie bislang ausserordentlich glimpflich verlaufen. Beschränkungen waren vor knapp einem Monat weitgehend aufgehoben worden. In den letzten Tagen sind die Infektionszahlen jedoch stetig gestiegen. Im Westjordanland gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums bisher 711 bekannte Infektionsfälle mit dem Coronavirus, im Gazastreifen mehr als 70, drei Infizierte starben.

  • 22:37

    Was sind die möglichen Risiken und Nebenwirkungen der neusten Lockerungen?

    Wir nähern uns in der Schweiz Schritt für Schritt der Normalität weiter an. Den jüngsten grossen Lockerungsschritt hat der Bundesrat gestern getan, in dem er Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen erlaubte, den Abstand von 2 Metern auf 1.5 reduzierte und die mitternächtliche Sperrstunde aufhob.

    Epidemiologin Sarah Tschudin vom Unispital Basel wäre lieber vorsichtig geblieben: «Von Seiten der Covid-19-Taskforce haben wir eigentlich vorgeschlagen, die Lockerungen von der R-Zahl abhängig zu machen.» Aber es sei klar, dass der Bundesrat unter einem gewissen Druck stünde, nun zurück zur Normalität zu gehen, trotzt der steigenden Reproduktionszahlen.

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    Ist der Öffnungsschritt des Bundesrats zu mutig?
    Aus Tagesschau vom 20.06.2020.
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  • 21:54

    Positive Corona-Tests in Trump-Team

    Vor der ersten Massenkundgebung von US-Präsident Donald Trump seit Beginn der Coronakrise sind sechs Mitarbeiter seines Wahlkampfteams in Tulsa positiv auf das Virus getestet worden. Sie seien Teil des Vorausteams gewesen und in Quarantäne genommen worden, teilte der Kommunikationsdirektor von Trumps Wahlkampfteam, Tim Murtaugh, am Samstag mit. Hunderte Mitarbeiter seien getestet worden. Niemand von den positiv getesteten Mitarbeitern oder deren unmittelbaren Kontakten werde bei der Veranstaltung am Samstagabend in der Nähe von Teilnehmern oder Politikern sein.

    Teilnehmer der Kundgebung mussten sich bei der Registrierung damit einverstanden erklären, dass die Organisatoren nicht für eine Covid-19-Erkrankung und mögliche Folgen haftbar gemacht werden können. In Tulsa (Oklahoma) ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den vergangenen Tagen auf den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie gestiegen. Trump führt steigende Infektionszahlen in mehr als 20 US-Bundesstaaten auf eine Zunahme von Tests zurück.

    Trump-Supporter warten auf den Einlass.
    Legende: Wegen der Corona-Pandemie kündigten die Veranstalter an, bei Teilnehmern werde Fieber gemessen, zudem würden Desinfektionsmittel und Masken ausgegeben. Keystone
  • 20:44

    Einkaufstourismus wie im Vorjahr

    Es darf wieder bei unseren Nachbarn eingekauft werden. Und diese Möglichkeit, die seit Anfang Woche besteht, wird von den Schweizer Einkaufstouristinnen und -Touristen rege genutzt. Mit Blick auf Deutschland beispielsweise sei man – so das Zollamt Singen – seit dieser Woche wieder auf einem ähnlich hohen Niveau, wie im Vorjahr.

    Bereits morgens um 8 Uhr beginnt der Verkehr ins benachbarte Konstanz. Viele Zürcher und St. Gallerinnen überqueren die Grenze. Die Maskenpflicht in den deutschen Geschäften hält Herr und Frau Schweizer nicht ab. Normalerweise kommen hier mindestens ein Drittel der Käufer und Käuferinnen aus der Schweiz.

    Video
    Schweizer kaufen wieder in Deutschland ein
    Aus Tagesschau vom 20.06.2020.
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  • 17:02

    Zahl der Neuinfektionen steigt in Deutschland wegen Ausbruch bei Tönnies

    Die Corona-Ausbrüche wie beim Schlachthof Tönnies lassen die Fallzahlen in Deutschland gerade merklich steigen. Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 601 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Bereits am Vortag hatte die Zahl mit 770 Fällen merklich höher gelegen als an den Vortagen. Die Zunahme der Fallzahlen sei insbesondere auf grössere Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin zurückzuführen, hiess es vom RKI.

    Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise 189'135 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldete (Datenstand 20.6., 0.00 Uhr). 8883 nachweislich mit dem Virus infizierte Menschen starben demnach.

    Eingang ins Robert-Koch-Institut.
    Legende: Keystone / Archiv
  • 16:10

    Ausgangssperre in der Türkei wegen Aufnahmeprüfungen

    Wegen der Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium in der Corona-Krise haben die türkischen Behörden eine sechsstündige Ausgangssperre über 81 Städte verhängt. Sie sei ohne Zwischenfälle um 15 Uhr Ortszeit beendet worden, teilte Bildungsminister Ziya Selcuk mit. 350'000 Lehrer hätten in 4000 Testzentren die Prüfungen unter Corona-Auflagen organisiert. Ende Juni soll es wegen Aufnahmeprüfungen für die Universität weitere Ausgangssperren geben. Diese sollen Gedränge vor den Prüfzentren verhindern helfen. Ausgenommen von dem Ausgehverbot waren Begleitpersonen der Schüler. Zudem blieben Supermärkte und Bäckereien geöffnet.

    Die Türkei hatte wegen der Corona-Krise seit April regelmässig Ausgangssperren übers Wochenende für ausgewählte Städte und Provinzen wie Ankara und Istanbul erlassen. Bisher wurden 185'000 Infektionen und mehr als 4900 Tote im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.

  • 15:17

    Familie des ersten Genfer Todesopfers verklagt zwei Ärzte

    Die Familie des ersten Covid-19-Todesopfers im Kanton Genf hat Klage gegen zwei Genfer Ärzte wegen fahrlässiger Tötung eingereicht. Sie wirft den Medizinern vor, der 31-jährigen Frau einen Corona-Test verweigert zu haben, obwohl sie zuckerkrank und fettleibig war und Symptome zeigte. Die Staatsanwaltschaft hatte schon im März eine Untersuchung eröffnet. Die Familie des Todesopfers wolle jedoch in die Abklärungen miteinbezogen werden und als Klägerin auftreten, wie ihr Anwalt bestätigte.

    Auf Geheiss ihres Arbeitgebers hatte sich die an einem hartnäckigen Husten leidende Frau Anfang März in den Notfall eines Privatspitals begeben. Dort ist sie jedoch nach Angaben der Angehörigen vom diensthabenden Arzt zurechtgewiesen worden, weil sie wegen einer einfachen Grippe den Notfall überlaste. Der Frau wurden Medikamente verschrieben. In den folgenden Tagen verschlechterte sich der Zustand der Frau. Sie konsultierte einen zweiten Hausarzt, der jedoch die gleiche Diagnose wie der erste stellte. Drei Tage später starb die Frau.

  • 13:51

    Mehr als 1000 Corona-Fälle bei Fleischverarbeiter Tönnies

    Die Corona-Reihenuntersuchungen auf dem Gelände der Fleischfabrik Tönnies im deutschen Rheda-Wiedenbrück sind fortgesetzt worden. Mittlerweile sind 1029 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Mitarbeitende trugen Masken und Kühlboxen auf das Gelände. Auch Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort.

    Der Kreis Gütersloh hatte die Anzahl der bei der Firma Tönnies bereits vorgenommenen Tests am Freitag mit 3500 angegeben. Allein an diesem Tag wurden demnach 1450 Mitarbeiter getestet. Bis Freitag waren 463 Testergebnisse negativ. 25 Bundeswehr-Soldaten helfen auf dem Tönnies-Gelände bei der Probenentnahme aus.

    Polizisten in Schutzkleidung vor dem Fabrikgelände.
    Legende: Keystone
  • 12:15

    BAG meldet 26 neue Ansteckungsfälle

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 26 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es bisher 31'243 laborbestätigte Covid-19-Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstagmittag mitteilte.

  • 11:36

    In Frankreich öffnen die Kinos und Ferienzentren

    In Frankreich dürfen Kinos, Ferienzentren, Casinos und Spielhallen ab Montag wieder ihren Betrieb aufnehmen. Allerdings gelten die bestehenden Kontakt- und Hygieneregelungen weiter, wie das Büro des Premierministers verkündete. Auch Teamsport dürfe wieder betrieben werden – mit Ausnahme von Kampfsportarten.

    Weitere Lockerungen sollen am 11. Juli in Kraft treten, darunter die Wiederaufnahme von Flusskreuzfahrten, die Wiedereröffnung von Pferderennbahnen und Stadien. Bis mindestens September hingegen sollen Branchenmessen und internationale Kreuzfahrten verboten bleiben, Diskotheken dürfen ebenfalls nicht früher öffnen.

    Kino
    Legende: imago images
  • 10:26

    Positive Reaktionen auf die Lockerungen aus der Wirtschaft

    • Die Schweizer Wirtschaft reagiert mehrheitlich positiv auf die jüngsten Corona-Lockerungen. Damit würden die Eigenverantwortung der Wirtschaft gestärkt und der Umgang mit Schutzkonzepten erleichtert, schreibt der Arbeitgeberverband.
    • Der Gewerkschafts-Dachverband Travailsuisse mahnt, das Virus sei noch nicht weg. Angestellte müssten weiterhin geschützt werden.
  • 9:16

    Trotz mehr Corona-Toten: Einkaufsrummel in Kolumbien

    In Kolumbien sind binnen 24 Stunden 95 weitere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 2045.

    Zugleich stürmten die Menschen in dem südamerikanischen Land am Freitag die Geschäfte, um vom «Tag ohne Mehrwertsteuer» zu profitieren. Laut Medienberichten trugen viele Einkaufswillige zwar Masken, konnten wegen des Gedränges die Abstandsregeln aber nicht einhalten.

    Den steuerfreien Einkaufstag hatte Präsident Ivan Duque bereits vor der Coronakrise angekündigt. Dass er trotz der Pandemie daran festhielt, brachte ihm scharfe Kritik ein, unter anderem von Claudia Lopez, Bürgermeisterin der stark vom Virus betroffenen Haupstadt Bogota.

    Duque bedauerte zwar die Menschenansammlungen, hielt den Tag zur Wiederbelebung des wirtschaftlichen Lebens aber dennoch für «geglückt».

    Shopping in Bogota
    Legende: Shopping in Bogota imago images
  • 8:43

    Wieder mehr Coronafälle in Südkorea

    In Südkorea sind binnen 24 Stunden so viele neue Coronafälle gemeldet worden wie seit drei Wochen nicht mehr. Nach Behördenangaben gab es 67 neue Ansteckungen, womit die Gesamtzahl auf 12'373 stieg. 31 Fälle seien aus dem Ausland eingeschleppt worden, 36 Personen hätten sich im Land selber angesteckt.

    Südkorea hat seine Corona-Massnahmen Anfang Mai gelockert. Die meisten der seither registrierten neuen Fälle wurden aus dem Grossraum Seoul gemeldet.

Quellen für den Liveticker: SRF-Recherche, Nachrichtenagenturen

Tagesschau, 20.6.2020, 19:30 Uhr

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