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Dauerregen ohne Ende Volle Flüsse, volle Seen: Die Videos zur Lage in der Schweiz

Die Pegel der Gewässer in der Schweiz sind sehr hoch. Das sind die eindrücklichsten Videos des Hochwassers.

In Schleitheim und Beggingen im Kanton Schaffhausen trat nach plötzlichem Starkregen am Donnerstagabend der Dorfbach über die Ufer und bahnte sich seinen Weg durch das Siedlungsgebiet. Eine meterhohe Flut überschwemmte Strassen, füllte Keller, riss Fahrzeuge mit und zerstörte kleinere Brücken.

Video
Autos mitgerissen: Meterhohe Flutwelle in Schleitheim (SH)
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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Video
Wohnwagen treibt durch die Strassen von Schleitheim (SH)
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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In Yverdon-les-Bains (VD) sind mehrere Gebiete überflutet – und die Situation könnte sich weiter verschlimmern. Der Pegel des Neuenburgersees stieg auch am Samstag wieder weiter an. Zudem treibt eine Bise das Wasser aufs Land.

Video
Grosse Überschwemmungen in Yverdon-les-Bains
Aus Tagesschau vom 17.07.2021.
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Im Kanton Obwalden stand am Donnerstag das Quartier Ried zwischen Giswil und Sachseln unter Wasser. Statt mit dem Auto kam man hier nur noch im Gummiboot vorwärts.

Video
Obwalden: Mit dem Gummiboot durchs Quartier
Aus News-Clip vom 15.07.2021.
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Am Bielersee erreichte der Hochwasser-Pegel am Freitagabend den neuen Rekordwert von 430.94 Metern über Meer. Das ist etwa ein halber Meter über der Schadengrenze. Das bisherige Höchstwasser aus dem Jahr 2007 lag bei 430.88 Metern. Die Schifffahrt mit allen Wasserfahrzeugen und Sportgeräten ist gemäss Behörden auf dem Bielersee und angrenzenden Gewässern bis auf Weiteres verboten.

Video
Parkbank und Uferpromenade versinken im Bielersee
Aus News-Clip vom 15.07.2021.
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Video
St. Peterinsel unter Wasser
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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Durch den Kanton Aargau fliessen die drei Flüsse Aare, Reuss und Limmat. Bei Mellingen ist die Reuss über die Ufer getreten und überflutete Felder.

Video
Mellingen (AG): Reuss tritt weit über die Ufer
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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Im sogenannten Wasserschloss nach Brugg, wo die drei Flüsse zusammen fliessen, kamen eindrückliche Wassermassen zusammen.

Video
Hier fliessen Aare, Reuss und Limmat zusammen
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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In der Zentralschweiz in Luzern fehlen nur noch wenige Zentimeter bis der Vierwaldstättersee über die Ufer tritt. Bereits am Freitag hatte in der Stadt Luzern der Pegel des Vierwaldstättersees die kritische Marke von 434.90 Metern erreicht. Allerdings steigt der Pegel mittlerweile etwas langsamer. Nichtsdestotrotz treffen die Behörden weitere Massnahmen zum Schutz vor dem Hochwasser.

Video
Luzern: Schwanenplatz kurz vor der Überflutung (16.07)
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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Auch in der Stadt Bern hat man sich am Freitag mit Hochwassersperren auf einen weiteren Anstieg der Aare vorbereitet, wie im Video zu sehen ist. Am Freitagmittag erreichte die Aare bei Bern mit 560 Kubikmetern pro Sekunde die höchste Gefahrenstufe 5 und damit die Schadensgrenze.

Video
Das überschwemmte Marzili-Bad in Bern
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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Und in Basel führt der Rhein viel Wasser: Die Rheinschifffahrt ist deswegen bis voraussichtlich weit in die nächste Woche hinein eingestellt. Die Behörden gehen aber derzeit nicht davon aus, dass der Rhein über die Ufer treten und Schäden verursachen wird.

Video
Basel: Der Rhein führt Hochwasser (16.07.21)
Aus News-Clip vom 16.07.2021.
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Rendez-vous, 15.07.2021, 12.30 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    In Deutschland hört man zur Unwetter-Kathastrophe: „Das ist wie Krieg“ Dies müsste uns dazu führen, dass wir unsere Armee aufgeben und einen Der professionellen Kathastroppen-Schutz aufbauen. Die jungen Leute würden dort mit viel Freude und Enthusiasmus mitmachen. Sowas würde Sinn machen. Denn was soll das Schiessen, bzw. Üben, wie man Leute umbringt.
  • Kommentar von Emil Bonderer  (Emil)
    Herr Känel, wenn Sie glauben, mit Steuern und Abgaben das Klima retten zu können irren Sie sich gewaltig. Es gab immer schon solche Wetterkapriolen mit Hochwasser, wichtig ist Hochwasserschutz, eben voraus schauen und handeln.
    1. Antwort von Toni Koller  (Tonik)
      Höherer Preis für fossile Rohstoffe >> weniger Konsum davon >> weniger Treibhausgas-Ausstoss >> weniger Klimaerhitzung >> weniger extreme Wetterereignisse. Eigentlich nicht so schwer zu begreifen, oder?
    2. Antwort von RENE SEYDOUX  (renatus)
      Wenn sich Jemand "gewaltig irrt", sind sie es, Herr Bonderer! Glauben sie im Ernst, dass, wenn man so lebt als hätte man zwei oder sogar drei Erden zur Verfügung, dies ohne Folgen bleibt? Offenbar ist ihnen entgangen, dass "Hochwasser" nur eines der Phänomene ist welches mit dem Klimawandel zusammenhängt!? "Anstieg des Meeres", "Grosse Hitze und Dürren" und vieles mehr gehören auch dazu. Falls sie noch nicht sehr alt sind, werden sie noch mitbekommen, wer die Irrigen sind?
    3. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      Herr Seydoux, schon Johann Wolfgang von Goethe war sich dessen bewusst: «Die Natur versteht gar keinen Spass, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.»
    4. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      T. Koller Wie viele natürliche Ressourcen wurden durch mehr Einwohner die gestiegen sind, daher verbraucht es Infrastrukturen wie zubetonieren mit Häuser, Asphalt auf Strassen, usw. Wie ich bei Meteo hören konnte, gab es solche Unwetter schon immer. Jedoch durch mehr Bauten und Menschen werden natürlich auch mehr Menschen betroffen, mit Materiellen Schäden, wo die meisten versichert sind, zum Glück. Was Öl betrifft, war man damals auch wissenschaftlich überzeugt dass es eine gute Sache sei.
    5. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      @Artho: Eines haben Sie richtig: "man war überzeugt". Betonung auf war.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Vollends jetzt sollten wir ALLE erwachen und merken, was geschlagen hat: Verbindlicher Klimaschutz durch Politik und privaten Verzicht. International verbindliche Klimaschutzverträge, akzentuiert. Oeko- und Klimasteuern nach Einkommen und Vermögen. Alle je nach finanziellen Möglichkeiten müssen dran zahlen. Macht ja auch Freude für eine für Nachfolgende lebenswerte Welt sorgen zu helfen.
    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Langfristig betrachtet sind weder die Niederschlagmengen noch die Tatsache, dass wir einen kaltfeuchten Juli haben aussergewöhnlich. Die Probleme sind schon menschgemacht, aber eher durch die Verdichtung, die intensivere landwirtschaftliche Nutzung, kurz die schlechtere Bodenqualität. Der Klimawandel wirkt eher umgekehrt. Wir nehmen das Normale als Aussergewöhnlich war, weil der Gedanke nördlich der Alpen Sangiovese anzupflanzen normal geworden ist.
    2. Antwort von Maria Müller  (Mmueller)
      Vielleicht sollte man in punkto Hochwasser (bzw. Wasserabfluss) auch einmal daran denken, nicht dauernd immer mehr Böden zu versiegeln. (Sprich: Wiesland.)

      Aber das geht halt schlecht, wenn man jedes Jahr eine neue Stadt Bellinzona in die CH "rein-importiert". (Weil diese Leute brauchen Wohnland und dafür müssen dann dutzendfach grüne Wiesen zugepflastert werden. Was denn auch sonst.)

      Vielen Dank, liebe SP und Grüne.
      (Auch die Schmetterlinge sind begeistert darüber.)
    3. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      @Lang: Verdichtung ist nicht das Gleiche wie Bevölkerungswachstum, sondern eine Reaktion darauf, die Flächen einspart, die man dann eben nicht zubetonieren muss.
      @Müller: Wie man rechts der Mitte auf einmal jahrzehntealte Umweltschutzargumente der Grünen entdeckt... Schade, dienen sie hauptsächlich der Verhinderung von Klimaschutz. Vielleicht in ein paar Jahrzehnten... dann vielleicht auch noch die Einsicht, dass die Zuwanderung Folge der bürgerlichen Wachstums-Wirtschaftspolitik ist...