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Regulierung der Gewässer im Drei-Seen-Land
Aus Tagesschau vom 19.07.2021.
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Unwetter in der Schweiz Vierwaldstättersee wird für Wassersport freigegeben

  • Die grösste Hochwassergefahr ist laut Behörden an den meisten Orten gebannt. Die höchste Gefahrenstufe 5 gilt laut dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) nur noch für den Bielersee. Die Übersicht gibt es hier.
  • Die Kursschifffahrt ist auf mehreren Seen weiterhin eingestellt.
  • Das Wetter hellt sich in dieser Woche auf, und der Sommer kehrt endlich zurück. Hier finden Sie die Wetterprognosen von SRF Meteo.
  • Die Glückskette nimmt Spenden für den permanenten Fonds «Naturkatastrophen Schweiz» zur Unterstützung von Betroffenen entgegen.

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Der Ticker startet um 8:00 Uhr

  • 5:54

    Ende des Livetickers

    Mit dem Beginn des Rückgangs der Pegelstände der Seen und der Rückkehr des schönen Wetters beenden wir den Liveticker zum Hochwasser und den Unwettern in der Schweiz.

  • 21:08

    Vierwaldstättersee: Bootsfahrten und Wassersport ab Dienstag erlaubt

    Der Pegelstand des Vierwaldstättersees ist am Montag weiter gesunken – langsam, aber beständig. Deswegen sind ab morgen Dienstag private Bootsfahrten und Wassersport wieder möglich. Die Behörden mahnen dennoch zur Vorsicht. Der Kanton Zug rät unter anderem wegen der tiefen Wassertemperature noch davon ab, ins Wasser zu gehen.

    Die Kursschiffe werden auf dem Vierwaldstättersees jedoch bis mindestens Mittwochabend nicht fahren, wie die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees auf ihrer Internetseite schreibt.

  • 19:31

    Behörden raten vom Baden im Bielersee ab

    Weil der Bielersee als Auffangbecken für die Wassermassen aus überschwemmten Gebieten funktioniert, ist der See aktuell nicht sauber. «Es kann sein, dass auch Öl, Benzin, Fäkalien und Tierkadaver in den Bielersee gelangen», schreibt das Regionale Führungsorgan in seinem Lagebericht. Die Strandbäder von Biel, Nidau und Twann bleiben darum vorläufig geschlossen.

    Ausdrücklich verboten ist das Baden in der Aare. Wegen der hohen Fliessgeschwindigkeit und dem Treibholz sei das lebensgefährlich, schreiben die Behörden. Auch vor Aufenthalten am Flussufer wird gewarnt. Unterhalb des Aare-Wehrs in Port wurden die Uferwege vorsorglich abgesperrt.

    Wegen des hohen See- und Grundwasserpegelstands dringt in See-nahen Gebäuden Wasser von unten in die Liegenschaften. Das Abpumpen von Wasser sei darum zwecklos, schreibt das Führungsorgan. Vereinzelt könnten gar Schäden vermieden werden, wenn gefluteten Räume nicht ausgepumpt würden. So werde verhindert, dass der Druck des Grundwassers Gebäude von aussen beschädige.

    Erst wenn der Bielersee wieder auf einen Pegelstand von 430.30 Metern falle, könne aufgeräumt werden. Unter günstigen Bedingungen sei dies Ende der Woche möglich.

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    Badeverbot in diversen Schweizer Gewässern
    Aus Tagesschau vom 19.07.2021.
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  • 18:20

    Mehr Schäden im Kanton Solothurn als 2005

    Der Kanton Solothurn ist in den vergangenen Wochen von grossen Überschwemmungen verschont geblieben. Trotzdem übertrifft die Schadensumme der Unwetter 2021 die Kosten von 2005. Die Kantonale Gebäudeversicherung rechnet mit 12 Millionen Franken, wie sie auf Anfrage von SRF bekannt gab. 2005 waren es «nur» 9 Millionen.

    Schäden gab es vor allem durch überlaufende Bäche, aber auch durch die überforderte Kanalisation und Wasser, das vom Grundwasser nach oben drückte. Der Solothurner Feuerwehrinspektor, Markus Grenacher, erklärt: «Sobald es die Aare anhebt, hebt es auch den Grundwasserspiegel an. Und dann kann das Wasser auch von unten kommen und Schäden verursachen. Das hat man vor allem in Olten, aber auch in anderen Ortschaften erlebt.»

  • 17:29

    Entspannung in Thun

    Am Thunersee hat sich die Lage zusehends entspannt. Die Hochwassergrenze dürfte laut dem Kanton Bern im Laufe des Dienstags unterschritten werden. In der Thuner Innenstadt wurden die Hochwassersperren demontiert.

    Seit Montag ist auch das Baden im Thunersee wieder erlaubt. Windsurfer, Segler und Stand-up-Paddler dürfen ebenfalls wieder ihrem Hobby frönen. Die Motorschifffahrt bleibt hingegen verboten.

  • 17:04

    Schadensumme nach Unwettern im Aargau moderat

    Die Unwetter der letzten Wochen haben im Kanton Aargau Gebäudeschäden von rund 29 Millionen Franken verursacht. Die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV) registrierte bislang 4800 Schadenmeldungen. Im Vergleich zu anderen Kantonen oder anderen Schadenjahren sei dies insgesamt «keine extreme Schadensumme», teilte die AGV mit.

    Es seien hauptsächlich Hagel- und Sturmschäden, erstaunlicherweise jedoch relativ wenig Überschwemmungsschäden gemeldet worden. Da der Sommer noch nicht vorbei sei und viele Leute in den Ferien weilten, würden erfahrungsgemäss noch Schäden nachgemeldet, hiess es.

    Reuss führt bei Mellingen Hochwasser.
    Legende: Mellingen (AG): Die Reuss führt nach den Unwettern Hochwasser. Keystone
  • 15:28

    Höchste Gefahrenstufe gilt nur noch für Bielersee

    Die Lage an den Schweizer Seen und Flüssen entspannt sich weiter. Der Bielersee bleibt jedoch laut dem neusten Hochwasserbulletin des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) weiterhin auf der Gefahrenstufe 5 (sehr grosse Gefahr). Stufe 4 (grosse Gefahr) gilt noch für den Zürich-, Thuner-, Neuenburger- und Vierwaldstättersee.

    Der Pegelstand des Bielersees stagniert zurzeit auf hohem Niveau. Dies weil der Pegelstand des Neuenburgersees inzwischen leicht höher ist. Nun fliesst wieder Wasser aus dem Neuenburger- in den Bielersee. Sinken dürfte der Wasserstand des Bielersees erst ab Mittwoch. Gegen Ende der Woche wird er laut den Prognosen die Hochwassergrenze unterschreiten.

    Obwohl keine Niederschläge in Sicht sind, dürfte die Hochwassergrenze erst gegen Ende Woche unterschritten werden. Das teilte der Kanton Bern mit.

  • 15:07

    Leere Kassen bei Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee

    Eigentlich wäre jetzt Hochsaison für die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees. Aber wegen des Hochwassers ist die gesamte Flotte seit Mitte vergangener Woche stillgelegt. Können die Schiffe nicht fahren, bedeutet das Ebbe in der Kasse. Michael Scheurer, Chefkapitän und Mitglied der Geschäftsleitung, beziffert den täglichen Verlust: «Wir haben normalerweise durchschnittlich 14'000 Passagiere pro Tag und da verlieren wir momentan 150'000 bis 200'000 Franken Umsatz pro Tag.»

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    Leckgeschlagene Finanzen bei der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee
    Aus Tagesschau vom 19.07.2021.
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  • 14:00

    Beruhigung der Lage in Stansstad (NW) und Brunnen (SZ)

    Stansstad (NW) kann eine weitere Entspannung vermelden: Der Seestand sinke kontinuierlich, schreibt die Gemeinde auf ihrer Homepage. Stansstad gehört zu den Uferdörfern, die mit dem hohen Pegel des Vierwaldstättersees zu kämpfen hatten.

    Dort setzte der See den Dorfplatz unter Wasser, die Einsatzkräfte errichteten Holzstege, welche nun gestaffelt wieder abgebaut würden, heisst es weiter. Es sei davon auszugehen, dass der Dorfplatz und einzelne Strassen bis mindestens am Mittwoch gesperrt blieben. Nach wie vor stark belastet sei das Abwassernetz. Die Behörden bitten die Bevölkerung, auf unnötigen Wasserverbrauch zu verzichten.

    Auch in Brunnen (SZ) war der See über die Ufer gestiegen. Die Hauptstrasse Richtung Küssnacht (SZ) war am Montag für den Durchgangsverkehr zunächst noch gesperrt, wurde am Montagnachmittag für den Verkehr aber wieder freigegeben.

  • 12:53

    Pegelstand des Neuenburgersees wird bis Ende Woche hoch bleiben

    In Yverdon-les-Bains VD ist der Neuenburgersee am Montagmorgen auf ein Rekordniveau angestiegen. «Ein aussergewöhnlicher Hochwasserpegel von 430.73 Zentimetern – 29 mehr als beim Rekord im Mai 2015 – ist am Montagmorgen um 9 Uhr in Grandson gemessen worden», sagte der Stadtpräsident von Yverdon-les Bains, Pierre Dessemontet, vor den Medien. Gegen 10 Uhr sei der Pegel um den ersten Zentimeter gesunken.

    Das Abfliessen dürfte aber «extrem langsam» vor sich gehen. Die Zugangseinschränkungen dürften bis Ende Woche aufgrund des Pegelstands dauern. Trotzdem sei die Lage insgesamt unter Kontrolle.

    In Yverdon-les-Bains gab es vor allen in der Nähe des Seeufers Überschwemmungen. Dort befinden sich ein evakuierter Camping-Platz sowie Sportanlagen unter Wasser und das Schwimmbad ist seit Sonntag geschlossen.

    Ein Campingplatz am Neuenburgersee ist übeflutet
    Legende: Der Campingplatz Yverdon Plage am Neuenburgersee war am Samstag, 17. Juli, überflutet aufgrund der starken Niederschläge. Keystone
  • 12:01

    Fussgängerbrücken in Luzern wieder offen

    Die allmähliche Entspannung der Hochwasserlage am Vierwaldstättersee kommt der Stadt Luzern zugute. Seit heute Morgen um 6 Uhr sind die Fussgängerbrücken wieder zugänglich.

    Luzern
    Legende: Keystone
  • 11:44

    Im Kanton Aargau stabilisiert sich die Hochwasserlage an den grossen Flüssen

    Im Kanton Aargau hat sich die Hochwasserlage entlang den grossen Flüssen weiter stabilisiert. Die Abflusswerte der Flüsse und Bäche sanken. Die Flüsse werden gemäss Behördenangaben aufgrund von Seeregulierungen jedoch noch einige Tage erhöhte Wasserstände aufweisen.

    Der Kanton fordert die Bevölkerung auf, weiterhin die Uferzonen von Flüssen zu meiden. Insbesondere bei allfälligen lokalen Niederschlägen könnten überraschend Flutwellen auftreten und Ufer einbrechen. Zudem wurde die Bevölkerung gebeten, die Absperrungen zu beachten und sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

    Schlimmere Hochwasser-Schäden hätten gemäss Staatskanzlei dank des grossen Einsatzes der Rettungs- und Katastrophendienste sowie diverser Schutzmassnahmen wie des Einbaus von mobilen Hochwassersperren, Schutzwänden und Sandsäcken verhindert werden können.

  • 9:21

    Pegelstand des Vierwaldstättersees geht weiter zurück

    Der Pegel des Vierwaldstättersees sinkt langsam, aber beständig. Er lag am Montag um 7 Uhr bei 434.80 Meter über Meer und damit vier Zentimeter tiefer als 12 Stunden zuvor.

    Damit liegt der Seespiegel 14 Zentimeter unter dem Maximum, das er in der Nacht auf Samstag erreicht hatte und als die Gefahr bestand, dass das Wasser in Luzern auf den zentralen Schwanenplatz und die innerstädtische Hauptverkehrsstrasse fliesst. Die Hochwassergefahr ist aber noch nicht gebannt: Die Untergrenze der obersten Gefahrenstufe liegt bei 434.75 Meter.

    Überschwemmtes Ufer in Brunnen (SZ)
    Legende: Die Hochwassersituation am Vierwaldstättersee stabilisiert sich, etwa beim Schiffsanlegeplatz in Brunnen (SZ) am Sonntag, 18. Juli 2021. Keystone
  • 7:15

    Anstieg des Neuenburgersees hat sich verlangsamt und stagniert

    Der Neuenburgersee liegt mit 430.71 Metern noch immer 22 Zentimeter über der Hochwassergrenze und bleibt auf Gefahrenstufe 4, wie die Gefahren-Website des Kantons Bern mitteilt. Dessen Anstieg hat sich seit Sonntag deutlich verlangsamt. Die Behörden warnen jedoch, dass es noch mehrere Tage oder gar Wochen dauern könnte, bis dort wieder der Normalzustand einkehrt.

    Der Pegel des Bielersees ist im Vergleich zum Vortag um zwei Zentimeter auf 430.65 Meter gesunken, befindet sich jedoch immer noch 30 Zentimeter über dem Hochwasserstand. Der See ist immer noch mit der höchsten Gefahrenstufe 5 eingestuft.

    Der Murtensee (FR), der auf Gefahrenstufe 3 eingestuft ist, stieg in der Nacht auf Montag nicht weiter an. Der Pegel des Thunersees ist weiterhin gesunken, lag aber am Montagmorgen noch rund zwanzig Zentimeter über dem Hochwasserstand (558.30 m). Hier gilt weiterhin die Gefahrenstufe 4.

  • 1:50

    Reussdamm unter Kontrolle

    Auch der Kanton Zug meldete am Sonntagabend eine gewisse Entspannung der Hochwassersituation: Die Gefahr von Überschwemmungen bei der Reussebene werde mittlerweile «als gering eingestuft», hiess es. Auch der Reussdamm in Hünenberg sei unter Kontrolle.

    Trotz der Verbesserung der Lage empfehle der kantonale Führungsstab aber weiterhin, sich nicht im Bereich von Gewässern aufzuhalten. Vor allem Flüsse und Bäche könnten schnell gefährlich werden. Und weil der Boden immer noch stark durchnässt sei und es zu Hangrutschen kommen könne, sollten Spaziergänge in exponierten Gebieten vermieden werden.

  • 19:51

    Zwei Personen bei Genf aus der reissenden Rhone gerettet

    Mehr als 45 Einsatzkräfte haben zwei Personen retten können, die in der Gemeinde Chancy bei Genf am frühen Morgen in die reissende Rhone gefallen waren. Der Fluss wies zu diesem Zeitpunkt eine Abflussmenge von 850 Kubikmeter Wasser pro Sekunde auf. Zum Vergleich: In der Aare in Bern waren nach den Unwettern am Freitagabend maximal 562 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abgeflossen.

    Ein Bild des Rhone-Ufers nahe Genf
    Legende: Ein Bild des Rhone-Ufers nahe Genf, aufgenommen am 15. Juli. Keystone
  • 18:49

    Wassersport auf dem Thunersee ab Montag erlaubt

    Ab Montag ist Schwimmen, Segeln und Surfen auf dem Thunersee wieder erlaubt. Der Seepegel sinke seit dem Höchststand am Samstagmorgen langsam ab, teilte der Regierungsstatthalter mit. Zwar werde er auch am Montag noch über der Hochwassermarke liegen. Aber «die Selbstgefährdung für Segler, Windsurfer und Schwimmer» sei aufgrund «der nun ruhigen Wetterlage» wieder «annähernd im normalen Bereich».

    Deswegen sei die Ausübung dieser Sportarten ab Montag wieder erlaubt. Weil der Wellenschlag der Motorboote aber Schäden am Ufer verursachen könne, bleibe die Motorschifffahrt auf dem ganzen Thunersee verboten.

  • 17:33

    Erdrutsch im Berner Oberland

    Am Sonntagnachmittag hat ein Erdrutsch im Berner Oberland die Geleise der Jungfraubahn verschüttet. Verletzt wurde niemand, Züge wurden keine getroffen, teilen die Jungfraubahnen mit. Die Strecke zwischen Lauterbrunnen und Wengen ist gesperrt, zurzeit wird aufgeräumt.

    Für heute Sonntag wird für Ab- und Anreisende von und nach Wengen eine Umleitung eingerichtet. Bis 19.30 Uhr können Gäste über den Männlichen reisen, danach gibt es eine Verbindung zwischen Wengen - Kleiner Scheidegg - Grindelwald. Nach aktuellem Stand gehen die Jungfraubahnen davon aus, dass die Strecke morgen Montag wieder befahrbar ist.

    Karte der Jungfrauregion.
    Legende: Wer nach Wengen reisen will, muss derzeit über den Männlichen. jungfrau.ch
  • 16:44

    Pegelstände des Bieler- und Neuenburgersees gleich hoch

    Das Hochwasser im Kanton Bern ist weiter zurückgegangen. Die Pegel des Brienzer-, Thuner- und Bielersees lagen laut Staatskanzlei am Sonntagnachmittag bis 30 Zentimeter unter den gemessenen Höchstständen. Ausserdem sänken die Pegel von Brienzer- und Thunersee weiter.

    Der Pegel des Neuenburgersees stieg hingegen weiter an und lag praktisch auf derselben Höhe wie jener des Bielersees. Deshalb könne kein Wasser aus dem Bielersee mehr in Richtung Neuenburgersee abfliessen, teilten die Behörden mit. Dies habe zur Folge, dass der Pegel des Bielersees nur noch sehr langsam sinken werde.

    Wie Matthias Rüttimann vom RFO Biel/Bienne gegenüber SRF sagte, sei an einigen Orten in Ufernähe der Boden langsam wieder sichtbar. Doch: «Jetzt beginnt die wirkliche Arbeit erst. Jetzt müssen wir dann Wasser aus Häuser pumpen, Schwemmholz entfernen und uns um die Stromversorgung und Abwasseranschlüsse kümmern».

    Audio
    Matthias Rüttimann vom RFO Biel/Bienne im Interview: «Wir haben noch viel Arbeit vor uns»
    02:04 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 18.07.2021.
    abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
  • 15:52

    Vierwaldstättersee: Pegelstand sinkt – wenn auch nur langsam

    Noch sind einige Stellen am Reussufer in Luzern überschwemmt. Doch der Pegelstand des Vierwaldstättersees ist mittlerweile vier Zentimeter unter der kritischen Marke. «Zum Glück», sagt Martin Merki, Luzerner Stadtrat, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Der Pegel sinke aber nur sehr langsam.

    Die positive Nachricht: Voraussichtlich morgen früh um 6.00 Uhr werden laut Merki die vier Fussgängerbrücken in Luzern wieder geöffnet: Die Kapell-, die Reuss- und die Spreuerbrücke, sowie der Rathaussteg. Einen definitiven Entscheid gebe es morgen früh. Aufgrund des trockenen Wetters sei es möglich, dass die verbleibenden Schutzmassnahmen weiter abgebaut werden könnten.

    Die Autobahneinfahrt am Kasernenplatz bleibe noch gesperrt, ebenso wie die Haldenstrasse. Wann die Strassen freigegeben werden, sei noch unklar.

    Audio
    Der Luzerner Sicherheitsdirektor Martin Merki im Interview: «Wir wollen morgen die Brücken in Luzern wieder öffnen»
    02:44 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 18.07.2021.
    abspielen. Laufzeit 02:44 Minuten.

Tagesschau, 18.07.2021, 13:00 Uhr

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285 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Brudermann  (Peter Brudermann)
    Mit einer zusätzlichen Schleuse bei Zuchwil in der Aare oberhalb der Einmündung der Emme wäre die Aare in der Witi als Speicher nutzbar! Bei den Regentagen war die Aare zwischen Büren und Solothurn einen halben Meter niedriger als jetzt bei den Sonnentagen nach den grossen Regenfällen. Dieser Pufferraum ergäbe in den drei Seen einige cm mehr Spielraum. Dies kann für die Schadenminimierung entscheidend sein! Die Murgenthaler Bedingung würde an der neuen Schleuse bei Zuchwil geregelt.
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  • Kommentar von Goran Petkovic  (Rock'n'Roll)
    Öl und Gas Pipelines sowie das Stromnetz sind sehr gut in Europa ausgebaut. Was fehlt sind Wasser Pipelines, wo das Wasser aus einem überfluteten Gebiet abgepumpt und in Regionen, wo Trockenheit herrscht, zur Bewässerung von Feldern sowie nach der Filtrierung/ Reinigung, für den täglichen Gebrauch, verwendet werden kann.
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    1. Antwort von Adriano Granello  (adgr)
      Das bräuchte aber Röhren,mit Riesendurchmesser, und da niemand im Voraus weiss, wo es stark regnen wird und wo gerade Dürre herrscht, müsste ein gewaltiges Röhrennetzwerk mit sehr vielen Ein- und Ausläufen errichtet werden. Wenn schon, dann eher an Nestlé oder Evian das Überschwemmungswasser für 50 Rp. pro Liter verkaufen ;-)
    2. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Schlicht und einfach NICHT realisierbar!!
  • Kommentar von Adriano Granello  (adgr)
    Sensationsjournalismus benutzt im Zeitalter des Internets und der Sozialen Medien das Instrument des LIVETICKERS, da kann der geneigte Leser dann nach langem Scrollen nach unten einen oder zwei kurze Sätze finden zu dem im Titel gross angezeigten Ereignis, das vor drei oder fünf Tagen stattgefunden hat. Kombiniert mit dem Aufruf, via "Augenzeugenformular" Bilder und Videos vom Geschehen vor Ort an die Redaktion zu senden, nimmt das Boulevardmedium immer deutlicher Gestalt an.

    Braucht SRF das?
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