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Entscheid des Bazl Ju-Air darf keine Passagierflüge mehr anbieten

Legende: Video Zivilpersonen dürfen nicht mehr mitfliegen abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.03.2019.
  • Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) entzieht der Dübendorfer Ju-Air die Genehmigung für kommerzielle Passagierflüge.
  • Private Flüge bleiben unter technischen und betrieblichen Auflagen weiterhin möglich.
  • Mit dieser Lösung will das Bazl den Weiterbetrieb auch grösserer historischer Flugzeuge grundsätzlich ermöglichen. Die Ju-Air-Oldtimer bleiben allerdings vorläufig am Boden, da diverse vom Bazl geforderte technische Massnahmen noch nicht vollständig definiert und umgesetzt sind.

Oldtimer erfüllen Sicherheitsanforderungen nicht mehr

«Man darf nicht vergessen, diese Flugzeuge mittlerweile 80-jährig sind», sagt Urs Holderegger, Leiter Kommunikation im Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl). Das Bazl habe die Risiken von Passagierflügen mit Oldtimer-Flugzeugen neu beurteilt. «Ein kommerzieller Betrieb erfüllt die heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr». Im Vereinsbetrieb könnten aber auch künftig Erlebnisflüge durchgeführt werden.

«Das Bazl erwartet von der Ju-Air ein Konzept, wie sie – gerade bei der Ju 52 – bei der es keinen Herstellerbetrieb mehr gibt, die Auflagen erfüllen will», sagt Holderegger.

Dass die Oldtimerflugzeuge für den kommerziellen Weiterbetrieb mit Passagieren die heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr erfüllen, schliesst das Bazl aus den Erkenntnissen aus der Untersuchung des Absturzes einer Ju-52 beim Piz Segnas. Am 4. August 2018 waren dabei alle 20 Insassen an Bord ums Leben gekommen.

Datenblatt zur JU 52

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Janusz Kaltenbacher (anti_sozialist)
    Das Problem der Ju ist weniger das Alter, sondern die geringe Steigleistung, für Flüge über Gebirge daher höchst ungeeignet. Nur mit 200-300m über die Gipfel zu fliegen ( wie etwa beim grossen Mythen ) ist grobfahrlässig, um noch auf ernsthafte Turbulenzen zu reagieren wird die mangelnde Bodenfreiheit schnell zur Katastrophe.
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  • Kommentar von Enrico Dandolo (Doge)
    Die Ju mit der 737 zu vergleichen, ist absurd. Von der Ju zuckeln 3 Flugzeuge ein paar tausend Kilometer im Jahr durch die Luft. Von der 737 sind tausende Maschinen im Einsatz, die Millionen Flugmeilen Jährlich machen. Bei aller Sympathie für den Oldtimer, die Fachleute vom BAZL wissen wohl was sie tun.
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  • Kommentar von Gill Soller (Gill)
    auch die modernsten fliegen vom Himmel herunter... ich denke der Verein wird ein grossen Zuwachs an Mitgliedern erleben.. gut so..
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    1. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Ja, das ist wahr. siehe Aktualität Boeing! Ich hätte jetzt zwar schon ein mulmiges Gefühl, in die Tante Ju zu steigen. Zum Glük bin ich schon einige Male mit ihr geflogen: ab dem Flugplatz Buochs NW auf atemberaubenden Rundflügen zwischen Felswänden im Hochgebirge hindurch.
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