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Erste Schätzung Unwetter richten Schäden in der Höhe von 650 Millionen Franken an

  • Die kantonalen Gebäudeversicherungen gehen nach den Unwettern der vergangenen Wochen von Schäden an Gebäuden in der Höhe von 650 Millionen Franken aus.
  • Damit fielen die Schäden geringer aus als nach dem Grossereignis im Jahr 2005.
  • Die diesjährige Schadenaufnahme und Gewittersaison ist allerdings noch im Gange.
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Aus dem Archiv: Neue Unwetter über der Schweiz
Aus Tagesschau vom 25.07.2021.
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Anhaltende Regenfälle, kräftige Stürme und Hagelkörner so gross wie Tennisbälle – in den vergangenen Wochen sind gleich reihenweise heftige Gewitter über die Schweiz hinweggezogen. Nicht nur die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, sondern auch die Gebäudeversicherungen. Gemäss einer ersten Schätzung der kantonalen Gebäudeversicherungen belaufen sich die Schäden an Gebäuden, welche die Unwetter in den vergangenen Wochen angerichtet haben, auf 650 Millionen Franken.

Damit fielen die Schäden geringer aus als nach dem Grossereignis im Jahr 2005. Damals belief sich die Gesamt-Gebäudeschadensumme auf 880 Millionen, wie die Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen (VKG) mitteilt. Die VKG schreibt aber in ihrer Mitteilung, dass die diesjährige Schadenaufnahme und Gewittersaison noch laufe. Im Vergleich zum Unwetterjahr 2007 sind sie aber höher. Damals wurden Schäden in der Höhe von 415 Millionen Franken gemeldet.

Wirksame Schutzmassnahmen

Dass die Schäden geringer ausfielen als 2005, hänge auch damit zusammen, dass nach den Ereignissen in den früheren Jahren die öffentliche Hand aber auch die Hauseigentümerinnen und -Eigentümer viele Schutz-Massnahmen unternommen haben.

Moderne nachhaltige Schutzmassnahmen würden weniger kosten als die Bewältigung eines Grossschadens, schreibt die VKG.

SRF 4 News, 29.7.21, 11:00 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Jean-Pierre Schibich  (spectator)
    "Moderne nachhaltige Schutzmassnahmen würden weniger kosten als die Bewältigung eines Grossschadens, schreibt die VKG." Wieso setzt man dieses Prinzip nicht endlich auch beim Klimaschutz um? Es braucht keine Hauruckübung von heute auf morgen oder erst in 30 Jahren, aber man müsste jetzt endlich anfangen, diese Massnahmen sukzessive umzusetzen. Mit CO2-Zertifikaten lassen sich keine Hagelstürme, Überschwemmungen oder Dürreperioden wie 2018 aufhalten.