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Für private Haushalte und KMUs Strompreise steigen leicht an

  • Die Schweizer Strompreise werden im kommenden Jahr leicht ansteigen.
  • Ein typischer Haushalt wird 20.7 Rappen pro Kilowattstunde (kWh) bezahlen. Das ist ein Prozent mehr als 2019.
  • Auf das Jahr gerechnet sind es rund neun Franken mehr.
Legende: Video Aus dem Archiv: Bundesrat will Strommarkt für alle liberalisieren abspielen. Laufzeit 04:36 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.10.2018.

Ein typischer Haushalt mit einem Verbrauch von 4500 kWh wird damit eine Jahresstromrechnung von rund 932 Franken haben. Das hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) mitgeteilt. Sie hat dafür die Elektrizitätstarife der rund 650 Schweizer Netzbetreiber für das nächste Jahr zusammengetragen. Demnach erhöhen 66 Prozent der Netzbetreiber die Tarife, rund 34 Prozent reduzieren sie.

Die Tarife setzen sich zusammen aus den Netznutzungstarifen, den Energietarifen, den Abgaben an die Gemeinden und dem Netzzuschlag. Letzterer ist eine Bundesabgabe zur Förderung der erneuerbaren Energien, zur Unterstützung der Wasserkraft.

Der Netzzuschlag liegt für 2020 unverändert bei 2.3 Rappen pro kWh. Die Netznutzungstarife und die Energietarife steigen um je 1 Prozent auf 9.3 Rappen respektive auf 7.9 Rappen pro kWh. Die Abgaben an die Gemeinden sinken um 0.8 Rappen respektive 11 Prozent.

Preise variieren erheblich

Die Preise variieren in der Schweiz zwischen den Netzbetreibern zum Teil erheblich. Grund dafür sind die unterschiedlichen Netzkosten aufgrund der jeweiligen Topographie des Versorgungsgebiets. Auch das unterschiedliche Konsumverhalten der Endverbraucher und die unterschiedliche Effizienz der Netzbetreiber spielen eine Rolle.

Auch der Produktemix und ein unterschiedlicher Anteil an Eigenproduktion liegt den Differenzen zugrunde. Netzbetreiber, die einen vorteilhaften Vertrag im Energieeinkauf ausgehandelt haben, können die Energie günstiger anbieten als Unternehmen mit einem hohen Anteil an teurer Eigenproduktion. Nicht unwesentlich sind gemäss ElCom zudem die unterschiedlichen Steuern und Abgaben an die Gemeinden.

Bei den kleinen und mittleren Unternehmen sieht die Situation ähnlich aus wie für die privaten Haushalte. Die Abgaben an die Gemeinden und die Nutzungstarife sinken für sie leicht, während die Energie- und die Totalpreise leicht ansteigen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von PETER F. RITTER  (SKIFF)
    Was heisst da minime Strompreiserhöhung ? In Bern hat man den teuersten Strom der Schweiz und neu ein Aufschlag von über 6% in einer Zeit mit 0% Teuerung. Die Stromabrechnung 2018 zeigte in meinem Fall, dass der Strom der kleinste Teil der Kosten darstellt. Alles andere sind Zwangsabgaben und politische sog. Lenkungsabgaben. Es bewahrheitet sich immer mehr: Der Bürger ist für den Staat da und nicht umgekehrt. BKW ist in- und für sich ein Luxusunternehmen für den Bürger.
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  • Kommentar von Köbi Leu  (Köbi Löwe)
    Höhere Strompreise.
    Ja klar, die überhohe Entlöhnung an den CEO der BKW ist nicht gut. Aber: Elektrizität ist Exergie. Als höchstwertige Energieform die der Mensch kennt, ist ein Marktpreis um 20 Rappen gerechtfertigt. Wenn Carbon Energien wie Heizöl und in der Folge Erdgas steigen, regt das niemand auf. Diese Anergien sind auch heute noch viel zu günstig. Deshalb können auf diesen Carbon Energien locker Lenkungsabgaben zugunsten weniger CO2 erhoben werden.
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  • Kommentar von Heinz Gerber  (rosenzeit)
    die strompreise sind enorm teurer geworden, kein wunder bei diesen vergütungen der bkw-führung. ja, früher war ein preis pro kwh - heute sieht das verschlüsselt aus, damit nichts mehr überprüft werden kann: strompreis, infrastrukturpreis, systemdienstleistung, förderabgaben (wozu auch immer), abgabe an gemeinwesen, grundpreis. das alles steht auf meiner stromrechnung, überall beträge dazu. ist doch irrsinn...
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Effektiv, wenn wir ehrlich sind: Abgesehen von den 2.3 Rp. Förderabgabe hat sich seit fast einem Jahrzehnt kaum etwas am Strom verteuert.
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