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Greta Thunberg am WEF «Klima ist dank den jungen Leuten ein heisses Thema geworden»

  • Klimaaktivistin Greta Thunberg hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt bei einer Podiumsdiskussion am WEF.
  • Dabei kritisierte sie die aus ihrer Perspektive nach wie vor völlig unzureichenden Massnahmen für den Klimaschutz.
  • Gleichzeitig sieht sie grosse Fortschritte in Bezug auf die mediale Aufmerksamkeit zu Klimathemen.
Video
Aus dem Archiv: Prominenter Besuch am Klimastreik in Lausanne
Aus Tagesschau vom 17.01.2020.
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Seit sie vor anderthalb Jahren ihren Streik zum Schutz des Klimas begonnen habe, sei viel passiert, sagte die 17-jährige Umweltaktivistin aus Schweden vor versammelter Presse im Davoser Kongresszentrum.

An der Podiumsdiskussion zum Thema «Einen nachhaltigen Weg für eine gemeinsame Zukunft schaffen» nahm sie gemeinsam mit dem Chefredakteur des Time-Nachrichtenmagazins und anderen jungen Aktivisten aus Costa Rica, Südafrika und Kanada teil.

Das generelle Bewusstsein für die Klimakrise ist gewachsen.
Autor: Greta ThunbergKlimaaktivistin

Zudem freut sie sich, dass die Bewegung durch die jungen Menschen an Fahrt aufgenommen hat. «Das generelle Bewusststein für die Klimakrise ist gewachsen», führte sie aus. «Klima und Umwelt sind dank den jungen Leuten inzwischen ein heisses Thema geworden.» Es sei ein grosser Schritt, dass es eine Allianz der Bewegungen mit dem gemeinsamen Ziel Klimaschutz gebe.

Kein Grund, sich auszuruhen

Allerdings sei dies keineswegs ein Grund zu einer überschwänglichen Freude. Auf politischer Ebene sei de facto nichts getan worden, um den Klimaschutz zu stärken. Dies müsse sich nun ändern. Dabei forderte Thunberg, dass der Wissenschaft mehr Beachtung geschenkt werden müsse.

Podiumsdiskussion mit Aktivisten
Legende: Edward Felsenthal (Time-Chefredakteur) und die Aktivisten Natasha Mwansa, Salvador Gomez-Colon, Greta Thunberg und Autumn Peltier (v.l.n.r.). Reuters

Pressekonferenz am Vortag abgesagt

Ursprünglich hätte die junge Klimaaktivistin bereits am Vortag an einer Pressekonferenz zum Start einer Umweltkampagne teilnehmen sollen. Aufgrund einer «Terminkollision» sagte die Schwedin ihre Teilnahme am Anlass jedoch kurzfristig ab. Später schob ihre Pressesprecherin nach, Thunberg sei krank. Sie erhole sich, damit sie am Dienstag ihre Rede halten könne.

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56 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran  (Tom Duran)
    Kümmert euch um eure eigenen Probleme und lasst dem Menschen seinen freien Willen und seine freie Meinung. Was in den letzen Jahren so abgeht ist nicht liberal, es ist totalitär. Militante Veganer, Fraunrechtler, Tierschützer und jetzt Umweltaktivisten lassen keine andere Meinung zu. Selbst in Nordkorea herrscht mehr Demokratie als bei diesen Extremisten. DIE wollen die Welt retten? Da lehne ich danken ab!
  • Kommentar von Manfred Sommer  (FrediSommer)
    Es wäre doch an der Zeit die Fakten auf den Tisch zu legen. In der Schweiz gebe es 280 Co2 Messstellen. Habe aber noch keine Zahlen gehört, warum? Es wäre doch gut zu wissen wie sich unsere täglichen Bemühung Co2 einzusparen sich auswirken!
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Carbosense4D. "300 über das ganze Land verteilte lowcost-CO2-Sensoren werden in Echtzeit ihre Daten über das Internet der Dinge, das «Low Power Netzwerk» von Swisscom übermitteln. Bisher gab es schweizweit für die Messung von CO2 nur wenige Standorte. (Empa)
      Swisscom montiert die CO2-Sensoren an Antennenstandorten. Die 300 batteriebetriebenen Sensoren senden ihre Messwerte über das Low Power Network von Swisscom in die Rechenzentren des Swiss Data Science Center des ETH-Bereichs. (Swisscom)
  • Kommentar von Mike Baumgartner  (Mike47)
    Die liebe Greta überschätzt sich...Klima ist seit Jahrzehnten ein heisses Thema...vor allem seit Al Gore's unbequemer Wahrheit, der die Klimaproblematik mit wissenschaftlichen Fakten/Büchern und Vorträgen in unser Bewusstsein gerückt hat - eindrücklicher als jede Klima-Demo...und lehrreicher ;-)
    1. Antwort von Helmut Meier  (Helmu)
      @Mike47: und was ist passiert, seit Al Gore?
    2. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Und trotz der eindrücklichen Filme hat Gore es nicht geschafft, auch nur annähernd soviel Menschen zu erreichen!
    3. Antwort von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
      Al Gore‘s Prognosen waren auch eindrücklich falsch...
    4. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Kaum angekommen in der Oeffentlichkeit, ausser bei Ihnen. Dann wurde er richtig von den Skeptikern, und immer mehr Leugnern, richtig auseinandergenommen. Heartland Institute, schon bekannt für die Tabakindustrie, bekam Unterstützung der Kohle-, Gas- und, vor allem, der Oel-Industrie, um die Forscher und ihr Umfeld zu diffamieren, was ja bis heute geschieht.
    5. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Konrad Pfister. Haben sie auch Quellen wo man diese Behauptungen anschauen kann?