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Unwetter über der Schweiz
Aus Tagesschau vom 25.06.2021.
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Heftige Gewitter Wieder Überschwemmungen: Unwetter in Luzern, Aargau und Bern

  • Erneut ist am Donnerstagabend eine Unwetterfront über Teile der Schweiz gezogen.
  • Besonders stark betroffen war der nördliche Teil des Kantons Luzern mit den Gemeinden Reiden, Pfaffnau, Roggliswil, Altishofen, Wikon, Altbüron und Grossdietwil.
  • Daneben regnete es heftig im Bernbiet und der Region Aargau – von Interlaken über das Emmental bis in den Oberaargau.
  • Am Freitag beruhigt sich die Wetterlage laut SRF Meteo ein bisschen.

Bei der Luzerner Polizei gingen am Donnerstagabend über 190 Meldungen ein. 200 Angehörige von acht Feuerwehren standen im Einsatz. Meldungen über verletzte Personen gab es keine.

Die eingegangenen Meldungen hätten hauptsächlich überschwemmte Strassenabschnitte und Unterführungen betroffen, aber auch vollgelaufene Keller und Wohnungen oder umgestürzte Bäume.

Mehrere Bahnstrecken im Kanton Bern unterbrochen

Im Kanton Bern beeinträchtigten Erdrutsche den Bahnverkehr zwischen Spiez, Interlaken und Brienz. Es sei mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen, heisst es.

Betroffen sind sowohl die Verbindung zwischen Interlaken und Brienz, die nach Angaben der Bahnverkehrsinformation vom Freitag noch den ganzen Tag unterbrochen sein dürfte. Einschränkungen gibt es auch auf der Strecke Spiez-Interlaken.

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Riesige Wassermassen in Rüegsbach (Gemeinde Rüegsau, Emmental)
Aus News-Clip vom 24.06.2021.
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Im Berner Jura sind die Verbindungen zwischen Biel und La Chaux-de-Fonds sowie zwischen Moutier und Sonceboz-Sombeval nach wie vor unterbrochen. An beiden Strecken richtete am Mittwoch ein Hagelgewitter Schäden an.

Bahnverkehr auch im Kanton Aargau beeinträchtigt

Der Bahnverkehr zwischen Burgdorf und Wynigen und Burgdorf und Herzogenbuchsee auf der Linie Bern-Olten war laut Bahninformationsdienst vom Abend an wegen Unwetterschäden auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Auch die Unterführung im Bahnhof von Aarau stand unter Wasser.

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Bahnhof Aarau unter Wasser
Aus News-Clip vom 24.06.2021.
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Im Kanton Aargau ist es daneben zu über 180 Feuerwehreinsätzen gekommen. Mehrheitlich wurden der Einsatzzentrale Wassereinbrüche in Kellern oder überflutete Strassen gemeldet.

Meldungen über Verletzte liegen nicht vor, wie die Kantonspolizei Aargau am Freitagmorgen in einer Mitteilung schreibt. Am stärksten betroffen waren laut Mitteilung die Gemeinden Aarau, Erlinsbach, Brittnau und Vordemwald. Inzwischen habe sich die Situation entspannt. Sämtliche Strassen seien normal befahrbar.

Auch die Solothurner Kantonspolizei vermeldete rund 100 Meldungen von Wassereinbrüchen in Kellern und einzelnen überschwemmten Strassenabschnitten.

Überschwemmte Strassen in Solothurn

Im Kanton Solothurn haben die heftigen Gewitter seit Anfang Woche gemäss einer ersten Bilanz Sachschäden in der Höhe von 1.1 Millionen Franken verursacht. Die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) registrierte bislang 416 Schadenmeldungen.

Bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn gingen allein am Donnerstagabend rund 100 Meldungen ein. Die Meldungen trafen zwischen 18.00 und 20.30 Uhr ein.

Vor allem seien Wassereinbrüchen in Kellern und einzelne überschwemmte Strassenabschnitte gemeldet worden. Betroffen von den Gewittern war laut Mitteilung das Niederamt, insbesondere die Gemeinden Erlinsbach, Niedergösgen und Schönenwerd. Es gab keine verletzten Personen.

Laut SRF Meteo ist bis Sonntag mit einer Beruhigung der Unwettersituation zu rechnen. Heute Freitag gebe es noch vereinzelt Schauer.

SRF 4 News, 24.06.2021, 07:00 Uhr;

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Dass es zu solchen Serien von Unwettertagen kommt, hat eindeutig mit der Klimaerwärmung zu tun. Wenn es mehr Energie in der Luft hat, wird auch mehr Energie freigesetzt. Ich hoffe nun, dass auch Klimaschutzskeptiker oder gar -verweigerer etwas mehr dem Respekt vor Mitlebewesen, die zu Schaden kommen, und mehr der Demut vor der Natur Raum geben können. Es ist höchste Zeit!
  • Kommentar von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
    Das hatten wir auch in Zug, vergangenen Montag. Frage: Was haben sich die Planer eigentlich gedacht, als sie diese neuen Bahnhöfe konzipierten..???
    Ich glaube, nicht so viel, exgüsi.
    1. Antwort von Pascal Padrutt  (papa)
      Wir werden noch ganz anderen Problemen wegen der dichten Bebauung begegnen. Die Kopf in den Sand Strategie hat fertig...
  • Kommentar von Marco Thiele  (Physiker)
    Oder einfach nur schlecht geplante Schönwetterbauten.

    Seltsam, dass die Bahnhöfe mit ihren riesigen Betonflächen und unterdimensionierten Abflüssen überschwemmt werden.

    Vollgelaufe Keller? Neubauten resp. Renditeobjekte.

    Hier im Dorf regnet es etwas mehr. Mehr an "Katastrophe" ist hier nicht zu merken. Wir hatten nichtmal Hagel bisher. (zw. ZH, LU, SZ)

    Ich habe die letzten 10 Jahre einige Erfahrungen mit Neubauten und anschliessenden Wasserschäden drumrum gesammelt.
    1. Antwort von Elia Bühler  (eli497)
      In Aarau wir gerade der Bahnhof der WSB umgebaut so das Regenwasser fast ungehindert in die Unterführung eindringen kann. Das Wasser nimmt noch viel Dreck von den Baustellen mit und verstopft so alle Abflüsse. Die Baustelle ist das Problem nicht der Neubau des Bahnhofes. Das Wasser kommt aus der Unterführung und läuft in den Bahnhof.
    2. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      In Brienz gab es schon mal mehr Katastrophe, und zwar nicht wegen Neubauten. Aber es stimmt natürlich: je weniger Wasser versickern kann, weil alles zubetoniert ist, desto höher steigt die Wahrscheinlichkeit einer Überschwemmung.