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Teure Naturgefahr Versicherungen erwarten Millionen-Schäden wegen Hagelschlag

  • In den vergangenen Tagen wurden einige Regionen der Schweiz von schwerem Hagelschlag getroffen.
  • Die Hagelkörner haben Schäden in der Höhe von dutzenden Millionen Franken verursacht.
  • Laut SRF Meteo bleibt bis am Donnerstag die Gefahr von lokal kräftigen Gewittern erhöht.
Video
Aus dem Archiv: Superzelle bringt Starkregen, Sturm und Hagel.
Aus Meteo Zusatzmaterial vom 21.06.2021.
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Einige Minuten Hagel genügen, um Schäden in Millionenhöhe an Fahrzeugen, Gebäuden und in der Landwirtschaft zu verursachen. Das haben die aktuellen Unwetter deutlich gezeigt. Die Versicherung Schweizer Hagel versichert landwirtschaftliche Kulturen von rund 30'000 Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz. Nach den Unwettern von Freitag bis Montag geht die Versicherung von einer Schadensumme in der Höhe von 18 Millionen Franken an versicherten Kulturen aus. Betroffen seien Landwirtschaftskulturen in den Regionen Waadt, Freiburg, Neuenburg, Jura, Bern, Luzern, Zug und Zürich.

Versicherungen erwarten hohe Schäden

Bis Dienstagmorgen sind bei der Mobiliar 2500 Schäden gemeldet worden, wobei die geschätzte Schadensumme mehr als 5.5 Millionen Franken betrage. Mehr als zwei Drittel betreffen Schäden an Fahrzeugen. Die AXA geht von 11'000 Meldungen mit Schäden in der Höhe von geschätzt 45 Millionen Franken aus. Die Allianz Suisse rechnet mit einer etwas tieferen Schadenfallzahl von 8000 in der Höhe von 30 Millionen Franken. Die Vaudoise geht von über 200 Fällen mit einer geschätzten Schadensumme von 9 Millionen Franken aus.

SRF 4 News, 22.06.2021, 15:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Matthias Bichsel  (This B.)
    Werden nun die Versicherungen denen, die das Co2 Gesetz abgelehnt haben nur die Hälfte des Schadens bezahlen oder gar nichts entschädigen?
    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Das wäre doch richtig! Denn sich weigern beim Klimaschutz ist schon praktisch ein Verbrechen gegen die Schöpfung.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist untrüglich, dass sich wegen der Klimaerwärmung die Unwetter im Sommer und Winter häufen. Die Schäden mögen bedauerlich sein, aber es gibt die noch viel schlimmere Sache, nämlich die Klimaungerechtigkeit.D.h. viele ärmere Menschen im Süden leiden viel mehr unter der Klimaerwärmung (Dürre- und Ueberschwemmungskatastrophen)als wir, obschon wir viel mehr schädliche Emissionen in die Atmosphäre lassen. Obgleich wir um all diese Dinge wissen,haben wir beschämenderweise das CO2-Gesetz versenkt.
    1. Antwort von Mark R. Koller  (Mareko)
      An U. von Känel: Folgenschwere und schadenreiche Gewitter gab es in Mitteleuropa schon immer. So ist das Wetter dort, in den Tropen gibt es zwar auch zuweilen Blitz und Donner mit Starkregen, allerdings habe ich hier noch nie Hagel gesehen. Das sind Wetterereignisse und Hagelereignisse haben wohl etwas mit der Klimazone zu tun. Die globale Klimaveränderung hätte auch das CO2-Gesetz für die Schweiz nicht im geringsten beeinflusst, deshalb ist es gut so, wie sich der Stimmbürger entschieden hat.
  • Kommentar von walter Penasa  (w.penasa @ bluewin.ch)
    Unwetter gab es wirklich schon immer.
    Es wird heute bei den Versicherungen eben viel mehr versichert.
    Vielleicht gibt es ja einmal ein Erdbeben das wirklich Schäden anrichtet
    dann dürfen die Versicherungen wieder etwas ausbezahlen
    von den Prämien die sie schon lange einkassieren.