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Wer übernimmt das FDP-Präsidium?
Aus Tagesschau vom 13.08.2021.
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Hochkarätige Absagen für FDP Damian Müller kandidiert nicht als FDP-Präsident

  • Der Luzerner Ständerat Damian Müller bestätigt gegenüber der «Tagesschau», dass er nicht FDP-Präsident werden will.
  • Auch die Waadtländer Nationalrätin Jacqueline de Quattro will nicht ins Rennen steigen, wie sie den Tamedia-Zeitungen sagte.
  • Offiziell Interesse bekundet hat bisher erst der St. Galler Nationalrat und Unternehmer Marcel Dobler. Grosses Interesse soll aber insbesondere auch der Aargauer Ständerat Thierry Burkart haben.

Die Reihen der Personen, welche als neue Köpfe an der Spitze der FDP gehandelt werden, lichten sich. Viele Hoffnungen ruhten auf dem Luzerner Ständerat Damian Müller, der intensiv mitgearbeitet hatte an der ökologischen Neuausrichtung der Partei unter Präsidentin Petra Gössi und auch als Präsident der aussenpolitischen Kommission des Ständerates in Europathemen sehr präsent ist. «Als Präsident könnte ich mich nicht mehr gleich tief in meine Themen in der Energie-, Aussen-, Migrations- und Sozialpolitik knien», begründet Damian Müller gegenüber der «Tagesschau». «Ich habe mich darum schweren Herzens gegen eine Kandidatur entschieden.»

Auch die ehemalige Waadtländer Regierungsrätin und heutige Nationalrätin Jacqueline de Quattro verzichtet. Sie begründet dies unter anderem damit, die Romandie wünsche eine Deutschschweizer Kandidatur, da die Partei vor allem dort aufholen müsse.

Zweikampf zwischen Dobler und Burkart?

Bereits früher abgesagt haben FDP-Frauenpräsidentin und Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher, die Freiburger Ständerätin Johanna Gapany und andere. Nun bleibt noch das öffentlich ausgesprochene Interesse des St. Gallers Marcel Dobler. Er hatte jedoch gesagt, er würde sich ein Co-Präsidium mit einer welschen Frau wünschen. Das scheint nun nach den Absagen von de Quattro und Gapany nicht mehr realistisch.

Noch nicht öffentlich geäussert hat sich der Aargauer Ständerat Thierry Burkart. Hinter den Kulissen ist zu hören, er sei interessiert, doch habe er sich noch nicht definitiv entschieden. Burkart bekämpfte das CO2-Gesetz und wollte auch das Rahmenabkommen mit der EU nicht.

Bis am Sonntagabend können sich Interessierte noch bei der Findungskommission der FDP melden. Am Montag wird dann die Partei informieren.

Legende: Werden sie sich um das FDP-Präsidium duellieren? Thierry Burkart (links) und Marcel Dobler (rechts). Keystone

Tagesschau, 13.8.21, 12:45 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
    Die NZZ findet, das Präsidium der FDP müsse ein klareres rechtes Profil entwickeln, Grund ist wohl, dass man wegen der GLP keine Chancen in der Mitte sieht und befürchtet, dass das alte reaktionäre Publikum noch weiter zur SVP abwandert. Vermutlich waren also die Chancen von Müller nicht sehr gross. Die FDP wird ihren rechten Präsidenten erhalten; ob sie damit 2023 Stimmen gewinnen kann, werden wir sehen. Ich bin skeptisch. Warum soll man als Rechter rechtsliberal wählen?
  • Kommentar von Elias Meier-Vogt  (Elias Meier-Vogt)
    Zum Glück. Was er in der CO2-Gesetz-Debatte gesagt hat, war schockierend ideologisch und wenig realitätsbezogen.
    1. Antwort von Lothar Drack  (spprSso)
      Kann es sein, dass Ihre Einstellung, Herr Meier-Vogt, nicht minder ideologisch ist, einfach 180 Grad entgegengesetzt? Die Frage bleibt, welche von beiden von der Realität eingeholt wird bzw. bereits überholt worden ist.
      Zur Präsidenten(aus)wahl äussere ich mich hingegen nicht, handelt es sich eh nicht um meine Partei.
    2. Antwort von Walter Kreuchi  (WKH)
      Vielen Dank Herr Meier für Ihre wahren Worte.
      Die FDP wird Herrn Müller für die Absage sehr dankbar sein.
  • Kommentar von Norbert Schmalz  (norbi254)
    Schade Damian Müller wäre sicher eine gute Entscheidung gewesen und das sage ich als nicht grosser FDP Unterstützer.