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Integration von Verunfallten Suva spart mit Wiedereingliederung 20 Millionen Franken ein

  • Die Unfallversicherung Suva hat im vergangenen Jahr 1,6 Millionen Franken investiert, um Verunfallte wieder ins Arbeitsleben zu integrieren.
  • Dadurch konnte die Suva über 20 Millionen Franken an künftigen Taggeld- und Rentenkosten einsparen.
  • Das kommt den Versicherten in Form von tieferen Prämien zugute, teilte die Suva mit.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 67 Verunfallte wieder ins Berufsleben integriert. 35 Betroffene sind in der Baubranche, 32 Personen im Bereich Industrie und Gewerbe tätig. 63 sind Männer, vier Frauen.

88 Prozent der Betroffenen konnten bei ihrem bisherigen Arbeitgeber bleiben, 12 Prozent fanden einen neuen Arbeitgeber. Die Verunfallten verletzten sich laut Suva vorwiegend an den Knien und Schultern oder erlitten ein Schädel-Hirn-Trauma.

Berufliche Zukunft statt Rente

Mit dem Reintegrationsprogramm erhalten Betroffene laut Suva eine berufliche Perspektive anstelle einer lebenslangen Rente. Im Fokus stehen Verunfallte, die nicht mehr ihrer ursprünglichen Tätigkeit nachgehen können.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann die Suva Wiedereingliederungskosten bis zu 20'000 Franken übernehmen. Bei einer abgeschlossenen, erfolgreichen Wiedereingliederung kann zusätzlich ein Erfolgshonorar von 20'000 Franken an das Unternehmen ausbezahlt werden.

Seit dem Start des Programms 2016 hat die Versicherung 267 Verunfallte wieder eingegliedert und 89 Millionen Franken an Rentenleistungen eingespart.

SRF 4 News, 18.05.2021, 09:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Schön zu lesen, es gibt sie doch noch. Betriebe die sich nach einem Schicksalsschlag um seine/ihre Mitarbeiter*innen kümmern. Das grösste Problem der Eingliederung ist, abhängig von Firmen zu sein und auf deren Goodwill hoffen. Genesene, aber eingeschränkte Mitarbeiter*innen werden vorzugsweise entlassen. Oft wäre es möglich Teilzeitpensen zu arbeiten, oder eine andere Aufgabe zu übernehmen. Mir scheint fast, es gibt Betriebe, die die Gelegenheit nutzen eine Arbeitskraft los zu werden.
    1. Antwort von Alois Keller  (eyko)
      Gute Idee der Suva. So brauchen wir auch weniger Arbeitskräfte aus dem Ausland. Andere Firmen sollten da auch mitmachen. Jeder Mitarbeiter wird dankbar sein, dass er noch was wert ist und wieder eingegliedert in der Arbeitswelt ist.
    2. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Herr Keller, es gab mal eine Zeit, da wurden IV Bezüger*innen von den Betrieben nach ihren noch vorhandenen Möglichkeiten weiter beschäftigt. Globalisierung, Optimierung, CEOs mit schwindelerregenden Löhnen haben, nach meinem Empfinden, dazu beigetragen, dass IV Bezüge gestiegen sind. Natürlich ist es gut was die IV anbietet. Doch finde ich es äusserst erbärmlich, dass sie das überhaupt tun muss.
  • Kommentar von Emely Gökcebagoglu  (Emely4)
    Grosses dankeschön an die SUVA.