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Jeder grundsätzlich Spender Organspende-Initiative kommt zustande

  • Die Initiative «Organspende fördern – Leben retten» ist zustande gekommen.
  • Das Komitee brachte 112'633 gültige Unterschriften zusammen. Das teilte die Bundeskanzlei mit.
  • Das Begehren verlangt, dass jede Person ohne ausdrücklichen Widerspruch Organspender wird.
Legende: Video Aus dem Archiv: Mehr Organspenden abspielen. Laufzeit 04:41 Minuten.
Aus 10vor10 vom 17.01.2019.

Die sogenannte «Widerspruchsinitiative» sieht eine Verfassungsänderung vor, die auf dem Grundsatz einer «vermuteten Zustimmung» beruht. Damit würden alle Menschen automatisch zu Organspendern, sofern sie sich zu Lebzeiten nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen haben oder die Angehörigen nicht wissen, ob sich die verstorbene Person gegen eine Organspende ausgesprochen hat.

Hinter der Initiative steht die Jeune Chambre Internationale (JCI), eine weltweite Vereinigung von Menschen im Alter von 18 bis 40 Jahren mit über 200'000 Mitgliedern. Die Initiative wurde 2017 lanciert und unter anderen von der Nationalen Stiftung für Organspende und Transplantation «Swisstransplant» unterstützt.

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71 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
    Nochmals: Diese Initiative verstösst gegen die Bundesverfassung. Kapitel 1: Grundrechte - Art. 7: Menschenwürde! Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.
    Wo bleibt diese Würde, wenn man sich über den Tod hinaus zur Wehr setzen muss, damit einem die Organe nicht weggenommen werden? Ich gebrauche die Worte Organraub / Leichenschändung und verlange eine Antwort dazu aus der Bundeskanzlei in Bern!
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  • Kommentar von Tom Müller  (freaquency)
    Es ist gut, dass man über das Thema diskutiert. Ich denke viele Leute können sich einfach nicht in die Lage der Leute versetzten, die dringend ein Organ benötigen. Wäre ich in dieser Situation, würde ich mir nichts anderes wünschen, dass möglichst viele Leute ihre Organe nach dem Tod zur Verfügung stellen. Aber da es die meisten Leute nicht betrifft, interessiert sie es auch wenig.
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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    ich würde meine organe gerne einem anderen menschen schenken. aber das geld, das in dem bestehenden medizinischen system damit gemacht wird, lässt mich daran zweifeln, ob es sich am ende wirklich um hilfe für bedürftige oder um ein lukratives geschäft handelt. und ob man sich dann darauf verlassen kann, dass beim ableben nicht ein bisschen nachgeholfen wird? vorallem wenn man rentner ist und dadurch die ahv entlastet wird? in einer welt, in der das geld regiert, was zählen da ethische massstäbe
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