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Pirmin Schwander, wie sollte man Ihrer Meinung nach die Ausbreitung des Virus eindämmen, wenn nicht mit Masken?
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 09.11.2020.
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Kampf gegen das Coronavirus Das ist die Entwicklung im Kanton Schwyz

Hier finden Sie die neusten Informationen zur Corona-Situation im Kanton Schwyz.

Das ist aktuell

Schwyzer Wirtschaft wird mit 13 Millionen Franken unterstützt, 23.11.2020: Die von den Coronakrise besonders getroffenen Schwyzer Unternehmen sollen mit nicht rückzahlbaren Beiträgen von total bis zu 13,2 Millionen Franken unterstützt werden. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für Härtefallmassnahmen eine Ausgabenbewilligung von 4,5 Millionen Franken. Dazu sollen vom Bund 8,7 Millionen Franken kommen.

Rund 1000 Personen demonstrierten gegen Corona-Massnahmen, 21.11.2020: Rund 1000 Personen haben am Samstagnachmittag in Lachen an einer bewilligten Kundgebung gegen die verschärften Corona-Massnahmen demonstriert. Trotz mehrmaliger Aufforderung hat sich die Mehrheit der Demonstrierenden nicht an die Maskentragepflicht gehalten. Organisiert worden war die Kundgebung von einem «Aktionsbündnis Urkantone für eine vernünftige Corona-Politik». Unter den Redner waren unter anderem der Schwyzer SVP-Nationalrat Pirmin Schwander und der Satiriker Andreas Thiel.

Coronafälle in Kapuzinerkloster, 9.11.2020: Im Kapuzinerkloster Schwyz grassiert Corona besonders heftig: Die Hälfte der 16 Kapuziner ist positiv auf das Virus getestet worden. Zwei der Erkrankten verstarben. Guardian Gebhard Kurmann bestätigte am Montag auf Anfrage von Keystone-SDA einen Artikel des Online-Portals kath.ch. Auch der 78-Jährige wurde positiv getestet, er sei aber wieder gesund. Die beiden Verstorbenen hatten Vorerkrankungen. Woran sie schliesslich gestorben seien, lasse sich nicht mit Sicherheit sagen, zitierte kath.ch Kurmann.

Die anderen positiv Getesteten sind auf dem Weg der Genesung. Bei zwei Kapuzinern nahm die Krankheit laut Kurmann «einen schwierigen Verlauf». Sie mussten im Spital beatmet werden, einer sei noch immer hospitalisiert. Das Kloster befand sich bis zum 27. Oktober in Quarantäne. Aber noch immer lasse man Vorsicht walten, so Kurmann. In den Gängen tragen sowohl die Mitbrüder als auch das Personal Maske.

Maskentragpflicht kommt vor Gericht, 9.11.2020: Der Schwyzer SVP-Nationalrat Pirmin Schwander hat beim Schwyzer Verwaltungsgericht eine Beschwerde eingereicht. Seiner Ansicht nach widerspricht die «flächendeckende Maskenpflicht» dem Gesetz. Er ist der Meinung, es sei unklar, welche gesundheitlichen Auswirkungen das Maskentragen habe. «Deshalb beantrage ich auch ein wissenschaftliches Gutachten dazu.»

Die Schwyzer Regierung nimmt noch nicht Stellung zur Beschwerde. Sie habe «offiziell noch keine Kenntnis» von ihr, heisst es beim Rechtsdienst des Kantons auf Anfrage. Weiter schreibt der Rechtdienst, es gelte in der Schweiz nach wie vor die sogenannte «besondere Lage» und die Kantone dürften strengere Massnahmen verfügen als der Bund vorschreibe. Es bestehe somit «keine Veranlassung, die Massnahmen des Regierungsrates und seiner Departemente zur Bekämpfung des Coronavirus als unrechtmässig anzuprangern.»

Schwyz verzichtet auf weitere Verschärfungen, 2.11.2020: Die Regierung des Kantons Schwyz sieht vorerst davon ab, die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verschärfen. Dies sagte Petra Steimen, Frau Landammann und Vorsteherin des Departements des Innern. «Wir haben einige Tage vor dem Bundesrat Massnahmen ergriffen, die zum Teil weiter gingen als jene des Bundes», sagte Steimen. «Wir müssen jetzt zuerst beobachten, wie sich diese Massnahmen auswirken, bevor wir schon über neue nachdenken.»

Schwyz hatte als einer der ersten Kantone die Höchstzahl von Besuchern an öffentlichen Anlässen von 50 auf 30 Personen gesenkt. Dies, nachdem der Kanton zu einem Corona-Hotspot geworden war und sich die Regierung den Vorwurf gefallen lassen musste, sie handle zu zögerlich. «Die Entwicklung im Oktober hat uns überrascht», räumte Petra Steimen ein. Mitte Oktober habe es eine Lücke im Contact Tracing gegeben, weil nicht mehr alle Neuansteckungen hätten verfolgt werden können. Mittlerweile habe der Kanton das Contact Tracing aber aufgestockt. Aktuell sei man in der Lage, alle neuen Fälle abzudecken.

Kanton Schwyz gilt als Hotspot, 25.10.2020: Der Kanton Schwyz ist besonders stark von der zweiten Welle der Coronavirus-Pandemie betroffen. Das Spital in Schwyz ist ausgelastet und musste verschiedentlich Covid-Patienten an andere Zentralschweizer Spitäler überweisen.

Das gilt

Im Kanton gelten die vom Bundesrat angeordneten Bestimmungen.

Weiter als der Bund geht der Kanton Schwyz bei öffentlichen Veranstaltungen: Bereits Veranstaltungen mit über 30 Personen sind verboten. Ausgenommen davon sind politische Versammlungen, wie zum Beispiel Sitzungen des Kantonsrates, der Bezirksgemeinden oder Gemeindeversammlungen sowie politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen.

Regionaljournal Zentralschweiz, 09.11.2020, 12:03 Uhr;

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