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Bund will Foodwaste verringern
Aus Echo der Zeit vom 06.04.2022.
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Kampf gegen Foodwaste Bundesrat will Lebensmittelverschwendung bis 2030 halbieren

  • Rund 330 Kilogramm Lebensmittel werden in der Schweiz pro Kopf und Jahr verschwendet oder unnötig weggeworfen – fast ein Drittel der für den inländischen Konsum produzierten Güter.
  • Mit einem Aktionsplan möchte der Bundesrat die Lebensmittelverschwendung nun bis 2030 im Vergleich zu 2017 halbieren.
  • Der Bund will dafür mit dem Gastgewerbe, dem Vertrieb, der verarbeitenden Industrie und der Landwirtschaft eine Vereinbarung mit Reduktionszielen abschliessen.

Die Reduktionsziele müssen laut dem Bund durch freiwillige Massnahmen erreicht werden. «Dazu gehören beispielsweise eine verbesserte Angabe der Haltbarkeitsdauer für bestimmte Produkte, das vermehrte Spenden von unverkauften Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen, die Optimierung von Verpackungen oder eine bessere Anbauplanung», heisst es in einer Mitteilung.

Bund, Kantone und Gemeinden sollen zudem Initiativen aus der Wirtschaft zur Vermeidung von Foodwaste stärken. Für einen langfristigen Fortschritt plant der Bundesrat ferner Massnahmen, um Haushalte besser über die Lebensmittelverschwendung zu informieren und die Kompetenzen von Fachleuten in diesem Bereich zu stärken.

Zwischenbilanz im Jahr 2025

2025 will der Bundesrat prüfen, ob der Aktionsplan greift. Um das gesteckte Ziel zu erreichen, müsste die Schweizer Lebensmittelverschwendung bis 2025 um rund 25 Prozent verringert werden. Sollten die bestehenden Massnahmen nicht ausreichen, kann der Bund in einer zweiten Phase, von 2026 bis 2030, zusätzliche Vorgaben machen.

Foodwaste ist schlecht für die Umwelt

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Laut dem Bund ist ein Viertel der durch die Ernährung verursachten Umweltbelastung auf die Lebensmittelverschwendung zurückzuführen. Denn für die Herstellung von Nahrungsmitteln würden begrenzte Ressourcen wie Wasser, Energie und Boden benötigt, heisst es in einer Mitteilung.

Zudem würden weggeworfene Lebensmittel entlang der gesamten Produktions- und Wertschöpfungskette Kosten verursachen, was schliesslich zu höheren Preisen für Konsumentinnen und Konsumenten führe.

Nicht zuletzt zeige auch der Krieg in der Ukraine, wie bedeutend es sei, keine Lebensmittel zu verschwenden, hält der Bundesrat fest. Der Krieg verschärfe die Probleme der weltweiten Lebensmittelversorgung.

SRF 4 News, 06.04.2022, 12:30 Uhr;

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