Zum Inhalt springen

Header

Audio
Basel lanciert Kandidatur als europäische Umwelthauptstadt 2025.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 04.08.2021.
abspielen. Laufzeit 02:45 Minuten.
Inhalt

Klimaschutz Basel will Europas Umwelthauptstadt werden

Die Stadt bewirbt sich für den European Green Capital Award und hofft im Jahr 2025 zu gewinnen.

Verliehen wird die Auszeichnung «European Green Capital Award» von der Europäischen Kommission an jene Städte, die sich durch eine besonders ambitionierte Nachhaltigkeitspolitik auszeichnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Stadt Teil der Europäischen Union ist oder nicht. Der Basler Stadtpräsident Beat Jans (SP) findet, dass auch die Stadt am Rheinknie diesen Preis verdient hätte und lanciert nun das Bewerbungsverfahren für das Jahr 2025.

Mit mehr als zwei Drittel des weltweiten Energie-Konsums und über 70 Prozent der weltweit verursachten CO2-Emissionen sind Städte wesentliche Verursacher des Klimawandels. Gleichzeitig hätten sie als Ort der Innovation massgeblich zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen, heisst es im Basler Klimaschutzbericht. «Ich spüre gerade auch bei vielen Firmen, dass sie in diesem Bereich vorwärtsmachen wollen, damit wir als Standort und Arbeitgeber attraktiv bleiben», sagte Jans heute an einer Pressekonferenz.

Mehr Klimaschutz – das sei auch das erklärte Ziel der Regierung. Mit einer Kandidatur für den European Green Captial Award könne man zeigen, wie ernst es Basel-Stadt mit dem Klimaschutz meint. Um sich zu bewerben, müsse man nun eine Bestandsaufnahme der bisherigen Umweltmassnahmen machen und dann weitere Massnahmen zu entwickeln, die ab 2023 umgesetzt würden. Kostenpunkt nur für das Bewerbungsverfahren: 300'000 Franken.

Basel setzt auf Elektromobilität und neue Stadtareale

«Wir wollen uns im Bereich der Elektromobilität und erneuerbaren Energien verbessern», sagt Jans. Bereits sehr weit sei man mit dem Ausbau des Fernwärmenetzes, dank dessen immer wie mehr Ölheizungen in der Stadt verschwinden. Ausserdem gibt es viele ehemalige Industrieareale, wo nachhaltige Quartiere entstehen und auch Start-ups aus diesem Bereich angezogen werden sollen.

Der ganze Prozess soll Private und Firmen für mehr Klimaschutz motivieren, so Jans. So gesehen sei für ihn der Bewerbungsprozess an sich schon wertvoll, ein Sieg fast schon zweitrangig. Ob Basel 2025 Europas Umwelthauptstadt wird, das entscheidet eine Jury in zwei Jahren.

Regionaljournal Basel, 04.08.2021, 17.30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

46 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Denise Hänggi  (DHaenggi)
    Spannend wären Daten und Fakten woher und aus welchen Ländern die ganzen Produkte für die Elektromobilität und Solarenergie usw., die Basel zur Vorzeigestadt machen sollen kommen, unter welchen arbeits-, sozial-, umwelt-, natur-, Bedingungen aus welchen Ländern wird uns Basler/Schweizer dieser "Vorzeige-Luxus" untergejubelt?
  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Die Idee mag ja gut sein, allerdings sollte man schon beachten, dass man sich in einem Wettbewerb der EU Kommission befindet. Es erscheint daher ein wenig unrealistisch, selbst wenn man strebermässig und perfekt, wie wir eben sind, die besten Resultate erbringt, den ersten Preis als möglich erachtet. Die Kommission wird kaum einer ausserhalb der EU liegenden Stadt den Preis geben. Politische Fakten sind Fakten und nicht einfach aus der Welt zu schaffen ...
  • Kommentar von Achim Frill  (Africola)
    Jöö, Basel. Glaubt wieder mal grössenwahnsinnig, in der Weltliga mitspielen zu können. Aber allein mit Parkplätzen wegstreichen, Autobashing und ein paar E-Trottis aufs Trottoir stellen, wird das nix.