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Schweiz Klimawandel bringt der Schweiz heisse Sommer und laue Winter

Die Erde erwärmt sich weiter. Doch welche Auswirkungen hat das für die Schweiz und sind sie alle durchweg negativ?

Der neuste Klimabericht des Weltklimarats IPCC hat gezeigt: Der globale Klimawandel wird sich fortsetzen. In Bern haben Schweizer Klimaforscher über die Ergebnisse des Berichts diskutiert. Im Brennpunkt stand dabei die Frage: Was bedeuten diese Resultate für die Schweiz?

Weil die neuen Ergebnisse mit denen des letzten Berichts recht gut übereinstimmen, liessen sich daraus verlässliche Voraussagen für die Schweiz machen, sagt Christoph Schär. Der Klimaforscher an der ETH Zürich ist einer der Hauptautoren des neuen Klimaberichts.

Stand heute habe für ihn die Schweiz noch Glück im Unglück. «Denn bei uns geschieht die Erwärmung in einem Ausmass, das viele sogar vermutlich schätzen werden.» So würden die Sommer angenehmer und die Übergangsjahreszeiten moderater.

Die Schattenseiten sind laut Schär jedoch wochenlange Hitzeperioden, schmelzende Gletscher und negative Folgen für den Wintertourismus. Deshalb fordert der Klimaexperte, dass sich die Politik endlich ernsthaft der Problematik annehme. Bisher sei das aus seiner Sicht noch nicht der Fall.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Die linken Politiker werden jetzt Panik machen und zig Sachen fordern, damit wir unseren Beitrag gegen die Klima-Erwärmung haben. Benzin-/Öl-Preise rauf, Strom-Preise rauf, Rationalisierung von Autofahrten, usw. Viele von uns werden finanziell unten durch müssen; aber diesen Ideen-Politikern geht es weiter gut. So geht die Schweiz mit gutem Gewissen im KIima-Wandel unter, der trotzdem kommt, weil die grossen Verschmutzer (USA, China, Indien, etc.) zuwenig machen.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Die alte Leier: Für den Klimaschutz sind die Andern zuständig und verantwortlich. Ein Schwarzpeterspiel bis zum Untergang der Erde.
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  • Kommentar von Tom Rosen, Erlenbach
    Waldsterben, Ozonloch, Klimawandel. Eigentlich sind wir 1980 untergegangen. Aber oh Wunder - wir sind noch da. Und es kann wieder etwas getan werden: Weniger Autos in China, weniger 2-Takt Töffli/Autos in Indien, weniger Hubraum in den USA und generell weniger fahren überall. Auch wir 8 Mio. Dreckschleuderer mit unseren uralt Autos, unseren leeren ÖV und unserem generell grauenhaften Umweltverhalten können die Welt retten. 10 Franken/l ist die Lösung (ach ja - Mexico 80 Rp./l, USA 1.20 Fr./l)
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  • Kommentar von A. Kuhn, Zürich
    "Klimawandel bringt der Schweiz heisse Sommer und laue Winter" ..ist doch super; genau das Wetter wo ich mir wünsche! Wo liegt das Problem? Die Erde hatte schon mehrere Eiszeiten! Nur Geduld, auch die nächste Eiszeit wird wieder kommen:-)
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Das Problem ist,viele Tier-+Pflanzenarten sind zu solch rasanter Umstellung nicht fähig.Fallen sie aus dem ausgeklügelten Ökosystem,ziehen sie die Ausrottung anderer nach sich,die sie brauchen.Zerstörung,Übernutzung+Verschmutzung der Lebensräume wie unsre O2produz.Lungen Urwälder(durch Rodung schon ca.90%vernichtet)+Weltmeere>Kettenschleppnetze,Verbauung von Land+Fliessgewässern(über 90%),Jagd,Dünger,Toxine,GTO,Sonar-Lärm-Plastik-Lichtverschmutzung usw...irgendwann gehts uns an den Kragen!
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    2. Antwort von A. Kuhn, Zürich
      @Beppie Hermann, Bern: Alles richtig was Sie sagen. "irgendwann geht's uns an den Kragen" UND DANN BEGINNT DIE EVOLUTION ZUM X-TEN MAL WIEDER VON VORNE!! War, ist und wird sich seit Existenz der Erde (4-5 Milliarden Jahr) immer wieder wiederholen:-) Massenausterben von Pflanzen, Meerstiere, Reptilien, Säugetiere haben auf unserer Erde nachweislich (je nach Gattung) schon zwischen 4 bis elf Mal statt gefunden. Eiszeiten (Voll -und Halbvereisung) gab es ebenfalls nachweislich schon 6 bis 11 Mal!!
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