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Kommission spricht sich für Massentests aus
Aus Heute um Vier vom 23.02.2021.
abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
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Kommissionsvorschlag Ein Test alle zwei Wochen als Ausweg aus dem Shutdown

  • Die Zahl der Coronatests soll stark erhöht werden.
  • Das fordert die Gesundheitskommission des Ständerats.
  • Das Geld dafür soll der Bund zur Verfügung stellen.

Testen, testen, testen: So soll das Gebot der Stunde heissen. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner der Schweiz soll alle zwei Wochen auf das Coronavirus getestet werden. Das ist der Vorschlag der Gesundheitskommission des Ständerats.

Der Bundesrat soll prüfen, ob er einen solchen massiven Ausbau der Coronatests bis Ende Juni finanzieren könnte. Der Hintergrund dieses Vorschlags liegt auf der Hand: Dank engmaschiger Tests soll man die Verbreitung des Coronavirus schneller unterbinden können, als es heute möglich ist.

Auch Impfen weiterhin wichtig

Im Gegenzug könnten die einschränkenden Massnahmen gelockert werden. Ob das in der Praxis wirklich so reibungslos funktionieren würde, soll jetzt abgeklärt werden. Gemäss der Kommission soll auch die Impfkampagne eine hohe Priorität erhalten.

Als Misstrauen gegenüber dem Bundesrat und dem Bundesamt für Gesundheit seien diese Vorschläge nicht zu verstehen, macht die ständerätliche Gesundheitskommission deutlich. Sie betont nämlich ausdrücklich, sie habe Vertrauen in deren Arbeit.

Heute um Vier, 23.02.2021, 16:00 Uhr

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36 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Sand  (Jürg Sand)
    Alexis de Tocqueville beschrieb unser Problem im Buch „Democracy in America“ (1835): Wo zunehmend schwache und isolierte Individuen einem starken, vorgeblich sorgenden und bevormundenden Staat gegenüberstehen, entsteht ein „sanfter Despotismus“. Die „Entwürdigung des Einzelnen“, kann sich keineswegs nur, wie in der offenen Diktatur, durch Gewalt oder Gewaltandrohung vollziehen, sie könne auf sanfte Weise erfolgen: als eine durch übergroße Sorge getarnte Entmündigung.
  • Kommentar von Winfried Knapp  (Winjan)
    Als 77 jähriger mit Vorerkrankungen gehöre ich der höchsten Risikogruppe an. Hat schon jemand eine Befragung in Auftrag gegeben, was diese Risikogruppe über die permanente Bevormundung, Wissenschaftler und Behörden, und Besuchsbeschränkungen halten? Wir Alten können uns selbst schützen, und wir haben unser Leben gelebt, auch wenn es schön wäre, noch weiterzuleben. Die psychsozialen Schäden bei Kindern und Jugendlichen sind m. E. viel wichtiger zu nehmen, als derTod vorerkrankter Alten.
    1. Antwort von Damian Derungs  (Domino)
      Starke worte. Sie haben meinen vollen respekt. Wünsche ihnen noch alles gute für sie zukunft
    2. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Ist leicht übers Sterben zu reden, wenn man lebt. Ich vermute, dass wenn die Erstickungssymptome, bei einer starken Lungenentzündung, einsetzen, es etwas anders aussieht. Es ist weniger die Tatsache dass man stirbt, sondern wie man stirbt.
  • Kommentar von Gabriella Itin  (Salat)
    Die Parma Industrie hat schon mehr als genug verdient.
    Dieser Vorschlag finde ich mehr als unangebracht.
    Es soll bereits Impfungen geben die gut wirken für Patienten.
    Wenn es die doch laut Presse gibt für was noch Test.
    Die in Jerusalem seien ja so gut, dass man in normalen Alltag kann.
    Wenn dem wirklich so sein sollte, wäre das Problem ja gelöst oder ?