Zum Inhalt springen

Header

Video
Wie weiter mit den Grenzöffnungen?
Aus 10vor10 vom 30.06.2020.
abspielen
Inhalt

Lockerung Einreisebestimmungen Aus diesen Ländern darf man bald wieder in die Schweiz einreisen

Aus allen Schengen-Staaten darf man bereits seit dem 15. Juni wieder in die Schweiz einreisen. Die EU-Staaten haben nun entschieden, dass ab heute Mittwoch auch Menschen aus 14 Nicht-Schengen-Staaten wieder in die EU einreisen dürfen. Der Bundesrat will parallel zur EU die Einreisebeschränkungen für ein gutes Dutzend Drittstaaten aufheben – aber erst per 20. Juli.

Er habe von der Empfehlungen des EU-Rates Kenntnis genommen, die Einreisebeschränkungen für 15 Staaten aufzuheben. Die Schweiz werde diesen Empfehlungen voraussichtlich folgen, sagt der Bundesrat an der Pressekonferenz von heute Mittwoch.

Die Länder

Zudem sollen die Beschränkungen für Serbien weiterhin gelten. Von der Liste der Risikoländer gestrichen werden sollen:

  • Algerien
  • Australien
  • Kanada
  • Georgien
  • Japan
  • Marokko
  • Montenegro
  • Neuseeland
  • Ruanda
  • Südkorea
  • Thailand
  • Tunesien
  • Uruguay
  • sowie die EU-Staaten ausserhalb des Schengen-Raums, also Bulgarien, Irland, Kroatien, Rumänien und Zypern.
  • China soll ebenfalls von der Liste gestrichen werden, sofern die gleichen Regeln für Einreisende aus der Schweiz gelten.
Karte der Länder, aus denen man ab heute wieder in die EU einreisen darf.
Legende: Aus den blau markierten Ländern darf ab heute wieder in die EU eingereist werden. SRF

Quarantäne bei Einreise

Der Bundesrat will auch der erneuten Einschleppung des Virus aus dem Ausland Einhalt gebieten: Ab Montag muss sich für zehn Tage in Quarantäne begeben, wer aus gewissen Gebieten in die Schweiz einreist. Das Bundesamt für Gesundheit führt eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird. Gesundheitsminister Alain Berset nannte Schweden und Serbien als mögliche Risikoländer.

Die betroffenen Personen müssen sich nach der Einreise bei den kantonalen Behörden melden. Die Flug- und Reisebusgesellschaften werden zudem angewiesen, kranke Passagiere nicht zu transportieren.

Die Liste mit den betroffenen Ländern soll laut Sommaruga monatlich angepasst werden. Damit hätten Reisende eine gewisse Planungssicherheit.

Neuinfektionen müssen im EU-Durchschnitt liegen

Für die EU ist für die Lockerung der Einreisebeschränkungen künftig vor allem die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen der vergangenen 14 Tage massgebend. Zudem sollen unter anderem der Trend im gleichen Zeitraum sowie der Umgang des jeweiligen Staates mit der Pandemie eine Rolle spielen.

Damit aus einem Staat in die EU eingereist werden darf, muss die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen zwei Wochen pro 100'000 Einwohner «nahe an oder unter» dem EU-Durchschnitt liegen. Diese Regelung hat die EU in Kraft gesetzt. Diese Zahl liegt derzeit bei 16.

Der Trend neuer Fälle im gleichen Zeitraum soll zudem im Vergleich zu den vorherigen 14 Tagen «stabil oder abnehmend» sein. Beim Umgang der Staaten mit Covid-19 sollen ausserdem Massnahmen zur Kontaktverfolgung von Infizierten, die Zahl von Tests und Eindämmungsbemühungen eine wichtige Rolle spielen.

10vor10, 30.06.2020, 21:50 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

36 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andreas- David Balzer  (Davidshalom)
    Herr Hauser,was erzählen sie da!?
    In Shanghai,Beijing und anderen Metropolen werden schon seit Wochen wieder Partys gefeiert!Auch tragen nicht mehr alle Bürger Masken.
    Ich frage mich wirklich, woher sie ihre Informationen haben?Schade,dass ich ihnen keine Bilder hier zeigen kann von dem Partygeschehen z.B.aus SH.sie würden aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen.Es täte uns allen gut gerade im Bezug auf China mit Wahrheiten zu argumentieren und nicht mit Propaganda.Googeln sie : Partys SH
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von lorenz Bertsche  (lorenz.bertsche)
    Wir hatten das Virus gut gemeistert. Waren vorsichtig. Haben uns Mühe gegeben das einzuhalten was und Herr Koch und der Bundesrat geraten und empfohlen hat. Doch was nützt dies? Wartet der Bundesrat nun bewusst auf ein zweite Welle? Die wird ja zur Zeit mehrheitlich importiert. War denn alles vergebens?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Remo Tschanz  (remotschanz)
    Warum sollte man Personen aus den USA empfangen, wenn diese ihre andererseits Einreisesperren noch für Monate aufrecht erhalten wollen? Interessant bleibt weiterhin, dass es in China weniger Neuinfektionen als in der Schweiz gibt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Andre Mahr  (Andre M.)
      @Hr. Tschanz: traue nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Wer ist denn heute, nach Corona, noch immer so blauäugig, den Zahlen aus China Glauben zu schenken????
      Ablehnen den Kommentar ablehnen