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Lüthi und Schnegg im Disput im «Club»
Aus Club vom 20.10.2020.
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Massnahmen gegen Corona Wallis schränkt öffentliches Leben massiv ein

  • Nach dem Kanton Bern ziehen nun auch Basel-Stadt und Basel-Landschaft nach: Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen werden nicht mehr zugelassen.
  • Das Wallis verschärft die Corona-Massnahmen massiv: Anlässe mit mehr als zehn Personen sind verboten, es herrscht Besuchsverbot in den Spitälern.
  • In Solothurn gilt am Wochenende eine Sperrstunde ab 1 Uhr.

Von der 1000er-Obergrenze betroffen ist im Sportbereich der FC Basel. Der Kantonsarzt entzog in Absprache mit dem Regierungsrat die Bewilligung für das Heimspiel am kommenden Sonntag in der Super League gegen Lausanne und wird «bis Ende Jahr keine neuen Bewilligungen für Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen mehr ausstellen», wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Spiele mit bis zu 1000 Besuchern sind unter Einhaltung der gültigen Schutzkonzepte weiterhin erlaubt.

Tessin und Aargau lassen mehr als 1000 Zuschauer zu

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Einen anderen Weg geht der Kanton Tessin. Dort sind Zuschauer vorläufig unter Berücksichtigung der gültigen Schutzkonzepte wie seit 1. Oktober zugelassen. Auch der FC Aarau darf für seine Fussballspiele mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauer empfangen. Der Aargauer Kantonsärztliche Dienst hat das entsprechende Gesuch bewilligt.

Im Kanton Basel-Landschaft gilt grundsätzlich: Es werden keine Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen bewilligt, welche vom 1. November 2020 bis zum 31. Dezember 2020 stattfinden. Bereits erteilte Bewilligungen für Grossveranstaltungen werden widerrufen.

Harte Massnahmen im Wallis

Im Wallis betrifft das Verbot vor allem den FC Sion und die Swiss-League-Klubs Sierre und Visp im Eishockey. Als erster Kanton hat das Wallis zudem das Nachtleben massiv eingeschränkt. Nachtbars, Diskotheken und Erotikclubs werden vollständig geschlossen. Der Besuch von öffentlichen Betrieben wie Restaurants ist bis 22 Uhr möglich. Geschlossen werden auch Fitness- und Wellnesscenter sowie Kinos, Theater oder Museen.

Öffentliche und private Veranstaltungen und Aktivitäten mit mehr als zehn Menschen werden untersagt, es gilt ein Versammlungsverbot für mehr als zehn Menschen im öffentlichen Raum. In geschlossenen Einrichtungen gilt eine ständige Maskenpflicht.

Besuche in Spitälern und Alters- und Pflegeheimen werden unter dem Vorbehalt von Härtefällen ausgesetzt. Für Schulen auf Tertiärstufe gibt es ausschliesslich Fernunterricht.

Kontaktsportarten wie Eishockey, Fussball oder Ringen werden verboten. Sportarten ohne Kontakt wie Tennis oder Joggen dürfen ausgeübt werden. Die Regelung gilt nicht für Profivereine, es darf trainiert und gespielt werden, jedoch hinter verschlossenen Türen. Das Wallis ist derzeit der von der Corona-Pandemie am stärksten betroffene Kanton.

Sperrstunde in Solothurn

In Solothurn sollen bereits erteilte Bewilligungen für Grossveranstaltungen vorerst aufrechterhalten werden, wenn auch ausserhalb des Veranstaltungsortes die Besucherströme zweckmässig geregelt sind. Neue Bewilligungen sollen nur noch mit grösster Zurückhaltung erteilt werden.

Der Kanton führt zudem in Bars, Clubs und Diskotheken eine Sperrstunde in den Nächten auf Samstag und Sonntag ein. Die Sperrstunde gilt zwischen 1 und 6 Uhr. Die Massnahmen sind bis Ende Januar 2021 befristet. Neben der Sperrstunde dürfen Clubs und Tanzlokale höchstens 300 Personen gleichzeitig empfangen. Ausserdem müssen Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Tanzlokale die Kontaktdaten ihrer Gäste erheben.

An öffentlichen und privaten Veranstaltungen dürfen höchstens 50 Personen teilnehmen, wenn weder Abstand gehalten noch andere Schutzmassnahmen ergriffen werden können. Dabei werden auftretende Personen nicht mitgezählt.

Neu müssen alle Erwachsenen, die an einer Schule tätig sind, in Innenräumen des Schulhauses eine Maske tragen, wenn sie die Distanzregeln über längere Zeit nicht einhalten können. Diese Neuerung gilt ab kommenden Montag.

SRF 4 News, 21. Oktober 2020; 14:30 Uhr;

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40 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Alle Massnahmen sind nur wirksam wen sie wirklich eingehalten werden. Die Walliser sind nicht gerade berühmt dafür, Regelung einzuhalten
  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Viele in diesem Land werden zu Weihnachten den blauen Brief geschenkt bekommen.
    1. Antwort von Thomas Spielmann  (spielmann-psy)
      Wirklich schrecklich! „Wir müssen alles tun, um einen 2. Lockdown zu verhindern“, liessen sich im Juni Politiker, Wirtschaftsmagnaten verlauten. Nichts haben sie getan, weder Maskenpflicht, noch Obergrenze von Personen-Ansammlungen. Und wir Schweizer haben uns einen Dreck um Distanzregeln geschert. Nun haben wir die Quittung: wir sind der Welt-Hotspot für den Virus. Und wenn jetzt nicht gehandelt wird, bricht das Gesundheitssystem in 11 bis 16 Tagen zusammen.
    2. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Ja klaar weil wir im August nicht die Regeln befolgt haben, sind jetzt 2 Monate später die Fallzahlen höher.
  • Kommentar von Emil Brand  ((Inkognito))
    Danke ans Wallis. Wenn keine Kontrollen, dann eben so.