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Mehr Klimaschutz Grüne machen nach Hitzesommer Druck

  • Der Klimawandel verändere die Schweiz und stelle eine direkte Bedrohung dar, so die Grünen.
  • In einer Resolution beschliesst die Partei deshalb Massnahmen, um den Klimaschutz in der Schweiz konsequent voranzutreiben.
Regula Rytz hält Rede.
Legende: Nach dem Hitzesommer 2018 soll die Schweiz im Klimaschutz endlich vorwärts machen, finden die Grünen. Keystone

«Klimaschutz ist für uns keine Mode», sagte Parteipräsidentin Regula Rytz. «Klimaschutz ist bei uns Programm. Die Politik muss verbindliche Rahmenbedingungen für den Sprung in das nachfossile Zeitalter setzen», betonte die Berner Nationalrätin.

Klima-Zehnräppler auf Treibstoffe

Die Resolution beinhaltet vier Forderungen zur Weiterentwicklung der Schweizer Klimapolitik: den Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern bis 2050, einen Investitionsstopp in fossile Energien, eine Flugticket-Abgabe und eine verursachergerechte Finanzierung der Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel durch einen Klima-Zehnräppler auf Treibstoffe.

Legende: Video Parolen abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.08.2018.

Die Delegierten der Grünen beschlossen zudem an ihrer Versammlung die Ja-Parolen zu ihrer eigenen «Fair Food»-Initiative, zum Bundesbeschluss Velo und zur Initiative «für Ernährungssouveränität». Zudem beschlossen sie, die Volksinitiative «Krankenversicherung. Für die Organisationsfreiheit der Kantone» zu unterstützen.

Ein einstimmiges Nein der Delegierten gab es zur SVP-Initiative «Schweizer Recht statt fremde Richter». Die Grünen wollen sich dafür einsetzen, «dass dieser Angriff auf die Grundrechte, auf den Schutz von Minderheiten und auf die Menschenrechte abgewehrt wird», heisst es in der Mitteilung.

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74 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Herr G. Stucki, CO2 ist geruchlos, nicht giftig, wird sogar zum Beschleunigen des Pflanzenwachstums extra ins Gewächshaus eingeführt. Es ist schwerer als Sauerstoff bzw. Luft sonst es ist. Auch Sie persönlich produzieren CO2 beim Atmen. NB: 1 Mia produzieren weniger als wie heute 8 Mia Menschen...! und trotzdem waren die CO2-Werte früher mal wesentlich höher zu einer Zeit, wo es noch gar keine Industrie in diesem Ausmasse gegeben hat (vergl. die Daten von Eiskern-Bohrungen). Hört auf mit damit.
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  • Kommentar von M. Jaeger (jegerlein)
    Wer rettet uns vor den Klimarettern?
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Wir selber, indem man diese Leute einfach nicht mehr wählt, deren CO2-Steuer-Ablasshandel ablehnt und keinen Zertifikat-Handel zulässt.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Also ich habe kein Problem mit dem CO2. Was ich mir wünsche, ist eine getrennte fiskalische Belastung. Jene die "CO2-Glaubens" sind, sollen dafür kräftig zahlen, jene die es bezweifeln sollten davon dispensiert werden. Damit wäre dann allen gedient. Und ich freue mit über den Ablasshandel-Ertrag und geniesse es. (smile)
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