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Mitglieder der «Eisenjugend» Polizei verhaftet sechs Rechtsextreme in zwei Kantonen

  • Im Kanton Zürich und im Kanton Luzern sind sechs junge Erwachsene festgenommen worden.
  • Sie sollen rechtsextremes Gedankengut verbreitet haben.
  • Mehrere Waffen wurden sichergestellt.
Video
Aus dem Archiv: Rechtsextremismus – die Achse Schweiz-Deutschland
Aus Rundschau vom 26.02.2020.
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Die Festgenommenen sind im Sommer 2020 durch die Verbreitung von rassendiskriminierenden Inhalten in den Fokus der Polizei geraten, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Umfangreiche Ermittlungen hätten zu fünf Personen im Kanton Zürich und zu einer Person im Kanton Luzern geführt.

Die sechs Schweizer im Alter zwischen 18 und 20 Jahren wurden nun in einer gezielten Aktion verhaftet. Ausserdem wurden Beweismittel sichergestellt. Bereits im August hatte die Polizei in diesem Zusammenhang bei Hausdurchsuchungen diverse Schusswaffen beschlagnahmt.

Die rechtsextreme «Eisenjugend», welcher die Verhafteten angehören sollen, ruft zu einem «Rassenkrieg» auf. Ob die Gruppe noch weitere Mitglieder hat, gibt die Polizei nicht bekannt.

SRF 4 News, 20.1.2021, 14 Uhr;

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Ob "Links" oder "Rechts", Gewalt gegen die Gesellschaft ist hart zu bestrafen. Darunter fallen auch die Gewaltbereiten in der Berner Reitschule oder die verbotenen Nazigruppen.
    1. Antwort von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
      Wieso wird jedes Mal, wenn Rechtsextreme gewaltbereit in Erscheinung treten, reflexartig auf linke Gewalt verwiesen? Das tut hier überhaupt nichts zur Sache, sondern ist eine Ablenkung und Relativierung. Trump hat es mehrfach vorgemacht. Und, wohin hats geführt?
    2. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      Was, Herr Flückiger haben Sie gegen die Meinungsfreiheit? Warum darf man nicht jegliche Gewalt von Extremisten verurteilen? Und wenn Sie nur präzise Aussagen erlauben, darf man konsequenterweise nur über diese 6 Personen urteilen. Und nicht von einem generellen Problem reden.
    3. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Frau Knell: Es geht h i e r. um das Problem Rechtsextremismus, das nicht mit dem reflexartigen Verweis auf linksextrem verwedelt und verdrängt werden darf. Wenn Sie selbst ein Problem auf der einen Seite zum Beispiel einer Strasse beachten müssen, schauen Sie wohl auch nicht auf die andere Seite, sonst helfen Sie ja das eigentliche Problem vergrössern.
    4. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      Nein, in der Meinungsfreiheit darf man über Extreme schreiben und beides verurteilen. Und Nein. Es geht in diesem Beitrag wenn schon um 6 Personen und ihre eisernjugend. Die sind Rechtsextrem. Aber es geht hier nicht Pauschal darum. Und wenn man pauschal den Rechtsextremismus erwähnt und verurteilt, darf man das auch gegen den Linksextremismus.
    5. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      " Es geht h i e r. um das Problem Rechtsextremismus, das nicht mit dem reflexartigen Verweis auf linksextrem verwedelt und verdrängt werden darf. " Zitieren Sie den Teil aus dem Beitrag wonach es generell um dieses Problem geht? Wenn Herr König richtigerweise Extremismus generell verurteilt. Soll das nicht erlaubt sein? Komisches Verständnis der Meinungsfreiheit.
    6. Antwort von Chruti Da Goya  (Νικος)
      @ Hans König

      Was hat die Reithalle in Bern damit zu tun?

      Ich bin mit der Reithalle, dem Zaffaraya und den Velodemos in Bern gross geworden, war eine sehr gute Zeit.

      Damals war die Stadtpolizei Bern gewaltbereiter als wir linksgrünen.
      Wie das heute ist weiss ich nicht, habe die Stadt 2002 verlassen...
      Aus Kanada, ....
    7. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Knell. Bei jedem Beitrag zu Rechtsextremen relativieren sie mit die anderen auch. Das ist es was man Versucht ihnen zu erklären, dürfen sie das nicht fühlen sie sich Plötzlich in der Meinungsfreiheit eingeschränkt. Das Reduzieren von diesen 6 Jungen Leuten auf Rechtsextremismus und ihre Aussage man dürfe das nicht Verallgemeinern ist genau das Gleiche, einzelfälle sollten das nun sein. Schade Verteidigen sie diese Leute bis zum letzten und wollen nicht sehen wir Gefährlich diese sind.
    8. Antwort von Roland Burri  (BurriR)
      Wo sehen sie dass Frau knell oder Herr König was relativieren oder verteidigen? Kein Wort davon! Es wird von beiden Extremismus verurteilt! Sie Herr stalden relativieren wenn sie vom linksextreme als linke Demonstranten bezeichnet! Über 100 gewalttätige linksextreme Straftaten laut ND des Bundes‘ das sind keine harmlosen Demonstranten wie sie diese Darstellen!
    9. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      "Knell. Bei jedem Beitrag zu Rechtsextremen relativieren sie mit die anderen auch. " "Schade Verteidigen sie diese Leute" Das soll ich getan haben? . Ich bin allerdings überzeugt dies stimmt nicht. Ich bin allerdings auch nicht perfekt und muss mich dieser Behauptung stellen. Aber die Unterstellung muss natürlich zutreffen. Zeigen Sie doch auf, Link, Zeitangabe, Meine angebliche Aussage. Geben Sie allen die Chance sich selber ein Urteil zu bilden wer die Wahrheit sagt und wer bewusst nicht.
    10. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Herr König hat ganz klar geschrieben: ob links oder rechts. Eine Demo ob von links oder rechts organisiert hat doch nur mit Extrem zu tun, wenn sie entweder von Extremisten unterwandert wird oder von Extremisten durchgeführt wird. Man kann mit linken und rechten Anliegen friedlich demonstrieren und dafür sorgen, dass man nicht von Extremisten missbraucht wird.
    11. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Knell. Alle haben die Möglichkeit sich selbst ein Urteil zu bilden. Anhand der Kommentare hier und allen anderen Kommentaren hier in denn SRF Kommentar Spalten. Und glauben sie mir das tun die Leute auch. Die Kommentare hier sind nicht Repräsentativ für die Meinung in der Schweiz, zum Glück nicht.
    12. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      Das stimmt die Meinung ist nicht repräsentativ. Und auch das Verhalten ist nicht repräsentativ. Denn die meisten Menschen würden niemals anderen Menschen etwas andichten, wovon diese noch nie gesprochen und noch weniger gemeint hat. Wenn es so einfach ist wie Sie behaupten, warum kommen dann nicht endlich Links mit dem Hinweis auf die entsprechenden angeblichen Kommentaren? Warum behaupten Sie Dinge, welche Sie nicht irgendwie beweisen können? Selbstverständlich stimmen die Unterstellungen nicht
    13. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      Wissen Sie Stalden. Sie hatten nun Zeit hatte irgendeinen Beleg für die Behauptungen zu präsentieren. Waren aber erneut nicht imstande. Nehmen wir als Beispiel was Stalden hier unterstellt " und ihre Aussage man dürfe das nicht Verallgemeinern" Was schrieb ich in Wahrheit? "jegliche Gewalt von Extremisten verurteilen? Und wenn Sie nur präzise Aussagen erlauben" Also wenn das Thema verallgemeinert wird, darf man auch Linksextremismus kritisieren. Warum verdrehen Sie alles, Stalden?
    14. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      Sehr wahr Walter Matzler. Auch Hans König hat jede Art des Extremismus und Gewalt verurteilt. Warum das nicht sollen dürfe, ist mir schleierhaft. Wenn ich Käse und Fleisch nicht mag. Mag ich doch den Käse nicht weniger ungerne, nur weil ich das Fleisch noch erwähne. Gerade die welche dann den Linksextremismus verharmlosen, sollten dies dann nicht anderen beim Rechtsextremismus vorwerfen
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Einerseits sind die Verhaftungen eine sehr gute Nachricht, andererseits bedenklich, dass es überhaupt zu derartigen Verhaftungen kommen muss. Sechs junge Männer zwischen 18 und 20 Jahren. Warum ist Mann in diesem Alter bereits so verbohrt, fanatisch und verseucht? Ich verstehe es nicht. Was haben sie in jungen Jahren erlebt um so zu werden? Wie sind sie aufgewachsen? Es ist traurig 75 Jahre nach Kriegsende wieder vermehrt mit solchen Auswüchsen konfrontiert zu sein.
    1. Antwort von Vinzenz Böttcher  (AfroKaiser)
      Vermutlich ist es eine Mischung aus leichter Beeinflussbarkeit (auch wegen des Alters), eines entsprechenden Umfeldes, dem Wunsch mit Imponiergehabe und radikalen Ansichten ineerhalb der Gruppe zu punkten und zumindest so geringer Bildung oder esines so unpersönlichen Bildungssystems, dass man da nicht früher ansetzen konnte und wollte. Jetzt würde ich sagen erstmal Arbeitslager. Da können die sich abreagieren und den Schaden erarbeiten, den sie an Einsatzkosten verursacht haben.
    2. Antwort von Christophe Bühler  ((Bühli))
      Es ist richtig, wenn die Toleranz des Rechtsstaates dort eingreift, wo die Intoleranz von Extremisten (rechts, links, religiös) den Staat gefährdet. Dies ist bei Aufrüstung mit Waffen der Fall. Gleichzeitig muss in einer guten gefestigten Demokratie viel Platz sein, alle Meinungen, auch extreme ausführlich aus zu diskutieren.
    3. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      C. Bühler. Wie treffend von Ihnen formuliert. Würden nur mehr so denken und handeln wie Sie
  • Kommentar von Mark Stalden  (Mark)
    Diese Jungs mit Waffen nun wieder mit Linke Demonstranten gleichzustellen kommt nun niemandem mehr in denn Sinn oder? Rechtsextremismus gilt es sehr gut im Auge zu behalten.
    1. Antwort von Dagmar Knell  (DagmarKnell)
      Niemand vergleicht Rechtsextreme mit Linken Demonstranten. Aber mit Linksextremen. Gibt es für Sie keine Linksextremen? Oder warum scheuen Sie das Wort.

      Hören wir doch mal auf Extremisten zu vergleichen. Und verurteilen solche egal welcher Herkunft. Da muss man nun die Untersuchungen abwarten. Aber ja, dies scheinen ganz schlimme Rechtsextreme zu sein.
    2. Antwort von Takeshi Kovacs  (Envoy)
      Da stimme ich definitiv zu. Als Linker finde ich, dass man die Linksextreme Seite bestimmt auch beachten sollte. Sind aber zwei paar Schuhe, meiner Meinung nach. Mir fällt einfach auf, dass unter jedem Artikel über Rechtsextremismus Leute versuchen, mit Linksextremismus abzulenken. So a la "Die anderen tuns ja auch!".

      Ich kann Hass gegen ein System besser nachvollziehen, als Hass gegen eine Hautfarbe oder Nationalität...
    3. Antwort von Yusuf Murati  (Yusuf)
      Extremismus ist ja kein verbrechen (Ob links oder rechts). Streng gesehn sitzen im BH auch extremisten. Solange kein verbrechen aus dem extremismus entsteht, lebt die demokratie davon. Ist zumindest meine auffassung davon :)
    4. Antwort von Pascal Ringenbach  (stuhlflechter)
      @ Envoy Ich kann mit beidem nichts anfangen! Weder Links noch Rechts! Die einen sind gegen ein Kapitalistisches System und die anderen haben etwas gegen ein Globales System (beide Seiten lassen sich aber sehr gerne von dem angeprangerten System finanziell unterstützen). Beide Extreme können von mir aus dort hin wo der Pfeffer wächst.