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Nach dem Corona-Einsatz Die Sommer-RS soll wie geplant stattfinden

  • Die Schweizer Armee will nach dem Corona-Einsatz zurück zur Normalität finden.
  • Die Sommer-Rekrutenschulen sollen wie geplant starten, die Rekrutierung wird Ende Mai fortgesetzt.
  • Laut einer Mitteilung der Armee gibt es entsprechende Schutzkonzepte.
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Aus dem Archiv: Der Corona-Armee-Report
Aus Rundschau vom 22.04.2020.
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Der vorgesehene Terminplan kann laut der Armee trotz der Corona-Pandemie eingehalten werden. Die Sommer-Rekrutenschulen beginnen demnach am 29. Juni, die Wiederaufnahme der Rekrutierung erfolgt am 25. Mai. Diese Daten würden unter der Bedingung gelten, dass sich die epidemiologische Lage nicht gravierend verändere.

Ansturm auf Sommer-RS

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Gemäss Recherchen der NZZ gibt es einen regelrechten Ansturm auf die Sommer-RS. Viele wollen demnach ihren Dienst vorziehen. Die Armee habe 500 Umbuchungen erhalten, sagte der Sprecher Daniel Reist gegenüber der Zeitung. Wegen der Corona-Krise hätten sich die Lebensumstände verändert. Es gebe solche, die längere Reisen oder ein Zwischenjahr mit Auslandaufenthalt geplant hätten, nun müssten sie umdisponieren.

«Dabei sorgt ein umfassendes Schutzkonzept dafür, dass die Hygiene- und Verhaltensregeln eingehalten werden», heisst es in der Mitteilung. Dieses basiere auf den bereits eingeführten Hygiene- und Verhaltensmassnahmen der laufenden Rekruten- und Kaderschulen. Diese würden im Sommer auf 12'000 junge Kader und Rekruten angewendet.

Händewaschen, Abstand und gestaffeltes Essen

Unter anderem würden in Kasernen, Unterkünften und Ausbildungsanlagen zusätzliche Möglichkeiten zum Händewaschen zur Verfügung gestellt. Personenflüsse in Gängen und Treppenhäusern würden mit Einbahnsystemen und Absperrungen gelenkt. Speisesäle und sanitäre Anlagen dürften Armeeangehörige nur gestaffelt betreten. In den Schlafräumen seien die Abstände zwischen den Betten vergrössert worden; überdies seien zahlreiche improvisierte Schlafplätze in Fahrzeug- und Sporthallen eingerichtet worden.

Ausbildung in Kleingruppen und mit Schutzmasken

Die Ausbildung findet laut der Armee nur noch in Kleingruppen mit dem notwendigen Abstand statt. In Bereichen und Situationen, in denen die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) nicht eingehalten werden könnten, trügen die Armeeangehörigen und das Berufspersonal Schutzmasken.

Ähnliche Regeln gelten gemäss der Mitteilung in den Rekrutierungszentren. Vor dem Eintritt würden die Stellungspflichtigen einer gesundheitlichen Eintrittsmusterung unterzogen. Diese werde mit einer schriftlichen Befragung ergänzt, welche die Stellungspflichtigen unterzeichnen müssen.

SRF4 News, 14.05.2020, 10:30 Uhr.;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Tim Luethi  (timluethi)
    Campingplätze werden ohne Perspektive vertröstet aber eine RS mit Massenschlag kein Problem. Das Strammstehen zu fünft mit 2m Abstand sieht dann aber sicher komisch aus.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Tim Luethi: 20-jährige Rekruten gehören nicht zu den Risikogruppen; ganz im Gegensatz zu den Rentnern auf den Campingplätzen.
  • Kommentar von andi winkler  (AnWi)
    Ja genau, Übungen in der Pampa das Klo immer dabei und überall Desinfektionsmittel. Man möchte uns ein bischen für dumm verkaufen??
  • Kommentar von Peter Martins  (PMT)
    Wer's glaubt, dass die das einhalten (können), wird selig. Bei uns im Zivilschutz haben sie auch von Schutzkonzepten gesprochen und uns dann zu fünfzigst für vier Stunden in eine kleine Halle ohne Lüftung gepfercht, mit zehn Tischen, wo man sich an zehn Tischen in seine Schichten eintragen musst - mit maximaler Durchmischung, versteht sich. Und die Zivilschützer selbst haben den 2m-Abstand unter sich auch nicht eingehalten... man stelle sich vor, wie das in einer mehrwöchigen RS laufen soll...