Zum Inhalt springen

Header

Video
FOKUS: Datenleck bei Facebook
Aus 10 vor 10 vom 06.04.2021.
abspielen
Inhalt

Nach Hackerangriff Facebook-Datenleck – sind Sie betroffen?

Die Daten von mehr als 500 Millionen Facebook-Nutzern, die 2019 erbeutet worden waren, sind im Internet veröffentlicht worden.

533 Millionen Menschen aus 106 Ländern sind betroffen. Zu den veröffentlichten Nutzerdaten zählen die Telefonnummern. Diese sind kombiniert mit dem vollständigen Namen, Geburtsdatum, E-Mail-Adressen und Beziehungsstatus.

Eine Sicherheitslücke im Jahr 2019 hatte es Unbefugten ermöglicht, die Datensätze von Facebook-Usern zu entwenden. Auch Nutzerinnen und Nutzer aus der Schweiz sind betroffen. Im Datensatz finden sich mehr als 1.5 Millionen Einträge zur Schweiz.

Sicherheitscheck online

Die Daten hätten grosses Missbrauchspotenzial, sagt die Tech-Journalistin Adrienne Fichter, die sich intensiv mit Facebook auseinandersetzt: «Es gibt mehrere mögliche Angriffsszenarien – von Phishing über Social Engineering bis zu Identitätsdiebstahl.»

Auf verschiedenen Plattformen können Nutzerinnen und Nutzer überprüfen, ob sie vom Datenleck betroffen sind. Zum Beispiel auf der Website https://haveibeenpwned.com/, Link öffnet in einem neuen Fenster können Interessierte ihre Handynummer oder E-Mail-Adresse eingeben. So erfährt man, ob die Daten im aktuellen oder in einem älteren Datenleck enthalten sind.

Für die betroffenen Nutzerinnen und Nutzer gibt es derzeit wenig, was sie tun können – ausser noch vorsichtiger zu sein bei verdächtigen E-Mails und SMS.

10vor10 vom 06.04.2021, 23 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

21 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Maria Müller  (Mmueller)
    Ich verstehe bis heute nicht, wie Menschen ihre Urlaubsfotos (womöglich noch inkl. ihrer Angehörigen/Kinder) in die Arme einer "Datenkrake"/Cyberspace stellen können.
    (Kein Mensch würde doch sein Familienalbum tausendfach kopieren und dann öffentlich "verteilen lassen"...)

    Dito für Passkopien, Geburtsdaten, Handynr., Postadresse, Arbeitgeber, Vereinsmitgliedschaften, etc. etc.
  • Kommentar von Thomas Brand  (tomcomm)
    Der gleiche Zuckerberg will eine Digitalwährung mit sogenannten "Stablecoins" vorantreiben. Mal schauen, ob die Reaktionen bei einem dortigen Datenleck dieser Grösse ebenso gleichgültig sein werden.
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Um eine Mobilnummer mit grosser Sicherheit einem FB Konto zuordnen zu können brauche ich nichts zu Hacken.
    Für mich ist deshalb auch nicht erwiesen, dass es sich bei dieser Liste um ein Datenleck bei Facebook handelt oder nur um die Fleissarbeit von Leuten die wissen, wie man sich automatisiert Informationen im Internet sucht.