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2 Duos kämpfen ums SP-Präsidium
Aus Tagesschau vom 26.01.2020.
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Nachfolge von Präsident Levrat Jetzt kommt es zur Kampfwahl ums SP-Präsidium

  • Im Kampf um die SP-Führung sind am Wochenende weitere Kandidaten in den Ring gestiegen.
  • Die Zürcher Nationalrätin Priska Seiler Graf und der Unterwalliser Nationalrat Mathias Reynard bewerben sich gemeinsam für die Nachfolge von SP-Präsident Christian Levrat.
  • Damit bekommt das Duo Cédric Wermuth/Mattea Meyer im April Konkurrenz.
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Reynard über die Vorzüge des Zweiertickets mit Seiler Graf (franz.)
Aus News-Clip vom 26.01.2020.
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Der Kampf um das Parteipräsidium der SP verschärft sich. Die Zürcher Nationalrätin Priska Seiler Graf und der Unterwalliser Nationalrat Mathias Reynard bewerben sich gemeinsam für die Nachfolge von SP-Präsident Christian Levrat.

Dies berichten die «NZZ am Sonntag» und die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche». Damit bekommt das Duo um Cédric Wermuth/Mattea Meyer weitere Konkurrenz.

Kampfabstimmung im April

«Wenn schon ein Co-Präsidium, dann sollte auch die Romandie vertreten sein», sagte Seiler Graf. «Mathias Reynard und ich haben grosses Vertrauen ineinander und inspirieren uns», so Seiler Graf gegenüber SRF. Die Zürcher Nationalrätin betont bei den Stärken die Kompromissbereitschaft: «Ich bin jemand, der dafür steht, eine klare Meinung zu haben. Aber ich bin auch kompromissbereit und das ist auch Mathias Reynard.»

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Näher zur Parteibasis und bereit für Kompromisse
Aus News-Clip vom 26.01.2020.
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Am SP-Parteitag im April kommt es damit zu einer Kampfabstimmung zwischen zwei Co-Präsidien.

Wenn schon ein Co-Präsidium, dann sollte auch die Romandie vertreten sein.
Autor: Priska Seiler GrafNationalrätin SP

Vor Weihnachten hatten die Zürcher Nationalrätin Mattea Meyer und der Aargauer Nationalrat Cédric Wermuth ihre gemeinsame Kandidatur angekündigt. Das Duo der zwei ehemaligen Jungsozialisten tritt dezidiert links auf und fordert unter anderem eine neue Steuer für Superreiche.

Erreichung von Zielgruppen als Hauptgrund

Seiler Graf und Reynard präsentieren sich dagegen als Kandidatur, die alle Genossen anspreche: «Das Wichtigste ist für mich, dass das Präsidium die Breite der Partei widerspiegelt», sagte Reynard.

Das Wichtigste ist für mich, dass das Präsidium die Breite der Partei widerspiegelt.
Autor: Mathias ReynardNationalrat SP

Er sei gewerkschaftlich geprägt – Seiler Graf sei hingegen moderater. Sie sei aus der Stadt – er komme vom Land. «Damit sprechen wir andere Zielgruppen an», betonte Reynard.

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Reynard: «Eine Einzelkandidatur habe ich ausgeschlossen» (franz.)
Aus News-Clip vom 26.01.2020.
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Verschiedene Szenarien analysiert

Vor wenigen Tagen hatte zudem der Zürcher SP-Nationalrat Angelo Barrile bestätigt, sich eine Co-Kandidatur für das SP-Präsidium mit einer Frau zu überlegen. Dabei war neben Seiler Graf auch Franziska Roth (SP/SO) im Gespräch gewesen.

Gegenüber «Le Matin Dimanche» sagte Reynard nun, dass auch eine Kombination aus zwei Frauen für ein Co-Präsidium der SP als Szenario analysiert worden sei. Als finale Variante habe man sich aber wegen der grösseren Komplementarität auf das Duo aus Seiler Graf und Reynard festgelegt.

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Aus dem Archiv: Kandidaten-Duo für Levrat-Nachfolge
Aus Tagesschau vom 18.12.2019.
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25 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Ich hoffe, dass dieser innere Richtungskampf in einer Einigung auf ein Parteiprogramm enden wird. Einigkeit - auch zusammen mit den Grünen und mit jenen, die rechts von den beiden Parteien stehen und willens sind,ganz Konkretes zum Oeko-Gleichgewicht hierzulande und weltweit beizutragen, die nicht nur auf ihr Portemonnaie und EGO schielen, sondern bereits sind, z. B. der Bundesverfassung Folge zu leisten, wo es heisst, dass die Stärke einer Gesellschaft sich am Wohl des "Schwächeren" messe.
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    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Gerade die Anbindung, bzw. die Verdingung als "Juniorpartner" der Grünen, ist seit Jahrzehnten das grosse Problem der SP. Sie muss zu einer eigenständigen, sozialdemokratischen Politik zurück finden, statt jeden Blödsinn, welchen sich die Grünen ausdenken, (Beispiel: CO2-Gesetz) stillschweigend ab zu nicken.... ;-))
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    2. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
      Herr von Känel, mag sein, dass die SP und Grünen in der CH etwas mitgestalten können, aber weltweit? Das ist wohl ein Witz.
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  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Mir sollen die Querelen recht sein. SP, die Partei. welche bloss unserer Sozialindustrie zudient und den Mittelstand zahlen lässt, verkommt zur Bedeutungslosigkeit. No Problem!
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    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Neumann: Sie scheinen gar kein Herz zu haben für mehr soziale Gerechtigkeit, für Armere in der Gesellschaft. "Sozialindustrie" ist bloss ein Begriff zur Polemik gegen links. Geistig armselig. Denn Sie wie ich tragen die Mitverantwortung auch für Aermere Menschen hier in der Schweiz und sonst auf der Welt.
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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Wäre ich SP Mitglied,ich würde bei diesem
    Zerfleischungskampf
    um die Parteiführung, blitzartig diesen Verein verlassen. Hat keine Zukunft!
    Bin mein Leben lang
    Parteilos
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    1. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Wo bitteschön sehen Sie hier einen Zerfleischungskampf, wenn noch nicht einmal klar ist, wer zur Präsidiumswahl antreten wird? - Gerade als Parteiloser (wie ich übrigens auch) sollten Sie m.E. die Dinge etwas weniger emotional und mit genügend Distanz betrachten und beurteilen. Beides kann ich in Ihrem Kommentar nicht ausmachen.
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