Zum Inhalt springen

Header

Video
Bundesrat erweitert an einer Notsitzung die Corona-Regeln
Aus Tagesschau vom 18.10.2020.
abspielen
Inhalt

Neue Corona-Massnahmen SRF-User: Hitzige Diskussion um Massnahmen des Bundes

Die stark steigenden Corona-Fallzahlen haben zu schweizweit gültigen Massnahmen geführt. Diese gelten ab Montag, 19. Oktober, und gehen mit einer Anpassung der «Covid-19-Verordnung besondere Lage» einher.

Neu gilt beispielsweise eine schweizweite Maskenpflicht: In allen öffentlich zugänglichen Innenräumen muss eine Maske getragen werden. Bisher war dies zwar in vielen, aber nicht in allen Kantonen der Fall. Neu gilt auch eine Obergrenze von 15 Personen: Spontane Menschenansammlungen von über 15 Personen (inklusive Kinder) sind im öffentlichen Raum verboten. Während des Lockdowns lag diese Obergrenze tiefer – bei fünf Personen.

In einer nicht repräsentativen User-Umfrage bei SRF News sagt ein gutes Drittel der Befragten, dass die neuen Massnahmen des Bundesrats zu weit gehen. In den Kommentarspalten wurde hitzig darüber diskutiert.

«Was für unwürdige Massnahmen.»

Userin Gabriella Itin ist mit den neuen Massnahmen des Bundesrates überhaupt nicht einverstanden: «Was für unwürdige Massnahmen. Es geht nur um Machtdemonstration. Für mich ist dies Nötigung im höchsten Grade.» Darauf kontert beispielsweise Manuela Fitzi folgendermassen: «Diese Massnahmen sind nötig, weil es Leute gibt, die denken, die wären allein auf dieser Welt und können sich alles leisten, was ihnen so gerade einfällt, ohne Rücksicht auf andere.»

Zeitlich unbegrenzte Massnahmen?

Eine rege Diskussion findet auch zu den Massnahmen ohne Ablaufdatum statt. Katharina Dubach stört sich an der Begrenzung ihrer Freiheiten ohne Ablaufdatum und fordert eine Auseinandersetzung der Behörden mit der Frage, ob die Massnahmen in einem Monat noch Sinn ergeben: «...meinetwegen mit der Option auf Verlängerung.» Ähnlich sieht es User Marco Winkelmann: «Wie sieht das Leben in 2 Monaten, in 6 Monaten, in einem Jahr und in 5 Jahren aus?»

Macht Neuseeland alles richtig?

Immer wieder wird Neuseeland als Paradebeispiel im Umgang mit Covid-19 genannt. So auch von User Christoph Stadler: «Wie man das Coronavirus wirklich bekämpft hat Neuseeland gezeigt: Rigorose Massnahmen plus Shutdown gleich zu Beginn!»

Andrea Oswald entgegnet darauf: «Wenn Neuseeland die Grenzen öffnet, wird das Virus früher oder später wiederkommen und die ganze Übung ist... nunja.» Ähnlich sieht es User Olivier Dombas, der anfügt, dass Neuseeland ein Inselstaat ist: «Fantasiewelt, zu glauben, dass man das Virus einfach aussperren könne.»

Tagesschau, 18.10.2020, 18.00 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

90 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Blum  (R. Blum)
    Politik und BAG sind selber schuld, durch die planlose Politik und sinnlosen Maßnahmen werden die Zahlen immer mehr steigen. So lang wir diese verseuchten Masken tragen müssen, desto höher sind die Fallzahlen. Die Politik und BAG spielt mit unserem Leben, durch diese Professoren und Wissenschaftler wo nur die Theorie sehen
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Oskar Wagner  (wingman)
    Was sind wir doch für eine traurige, übersättigte Gesellschaft, wenn darüber diskutiert wird, ob sich 97% tolle Typen für die restlichen 3% Alten, Kranken und Behinderten solidarisch vehalten sollen. Daraus entnehme ich, dass diese 3% eigentlich keine Lebensberechtigung mehr haben, sondern nur noch geduldet werden. Weit haben wir's gebracht. Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob ich wirklich noch stolz sein sollte, dieser Gesellschaft anzugehören.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lucy Meier  (LucyM)
    Die Masken haben auch im Frühling schon genützt - nur wollte man das seinerzeit nicht zugeben, weil nicht genügend vorhanden waren.
    Und dass die Zahlen in anderen Ländern trotz schon länger dauernder Maskenpflicht steigen, liegt wohl daran, dass in vielen Situationen eben keine Maske getragen wird: Beim Feiern, in Clubs, in Restaurants, in Büros... Und nein, es ist NICHT gefährlich, eine Maske zu tragen - sonst wären Chirurgen, Pflegepersonal, etc. ja ständig in Gefahr...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen