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Schweiz Tourismus und Roger Federer
Aus 10 vor 10 vom 04.05.2021.
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Neue Marketingkampagne Roger wartet auf De Niro: Schweiz Tourismus setzt auf Promis

Mithilfe von Tennis-Ass Roger Federer will Schweiz Tourismus die Feriendestination im Ausland bewerben. Beide profitieren.

Das Matterhorn im Hintergrund und strahlender Sonnenschein im Gesicht. Roger Federer in einem opulenten Chalet. Am Telefon: Der zweifache Oscarpreisträger Robert De Niro, den er für eine Rolle in einem Film über die Schweiz gewinnen will – und eine Abfuhr erhält.

Federers Werbemaschinerie

Durchaus witzig und mit einer gewissen Portion Ironie gibt sich der neue Werbeclip für die Marketingkampagne von Schweiz Tourismus. Gezeigt wird er auf Youtube und in den sozialen Medien. Ziel der Vermarktungsorganisation ist es, «die Aufmerksamkeit zu gewinnen, aber auch die Werte der Schweiz auf natürliche Art und Weise rüberzubringen», sagt Schweiz Tourismus Direktor Martin Nydegger.

Federers Vermögen wird auf gegen eine Milliarde Dollar geschätzt. Massgeblich dazu beigetragen haben die verschiedenen Sponsorenverträge. Werbung macht er unter anderen für italienische Teigwaren, eine deutsche Automarke, Sportbekleidung, einen Mobilfunkanbieter, Schokolade und Kaffeemaschinen. Die Gage von Schweiz Tourismus fliesst in seine Stiftung für benachteiligte Kinder in der Schweiz.

Co-Branding: Advantage für Federer

Ein Hingucker sei Federer, weil seine Person dank der Bekanntheit eine starke Marke sei, sagt die Marketingprofessorin Johanna Gollnhofer von der Universität St. Gallen. Aber mit der Werbekampagne für Schweiz Tourismus dehne der Tennisprofi seine Marke stark. «Im Kopf des Konsumenten führt das dazu, dass dieser nicht mehr wisse, ob er nun für Schokolade, für Kaffeemaschinen oder eben für die Schweiz stehe», sagt die Expertin.

Deshalb zahle sich bei dieser Art Co-Branding die Kampagne wohl besonders für die stärkere der beiden Marken aus. Auf die Frage, wie viel die Werbekampagne kostet, sagt Nydegger: «Über Entschädigungen haben wir Stillschweigen vereinbart. Aber ich kann sagen, es sind sehr moderate und anständige Preise.» Schliesslich finanziert der Bund das 112-Millionen-Franken-Budget von Schweiz Tourismus zu fast zwei Drittel.

10vor10, 04.05.2021, 21:50 Uhr

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64 Kommentare

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  • Kommentar von Sam Meier  (tsam39947)
    Toll gemachter Film! Und Klasse, dass man Federer und De Niro zusammen dafür gewinnen konnte. Zur St. Galler Professorin: Scharf beobachtet! Federer steht für all das! Und ich glaube nicht, dass eine Marke darunter leidet. Sind ja keine Konkurrenzprodukte....
  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Ich gönne Roger Federer seine Millionen, denn er wird in Rapperswil Jona steuern zahlen und nicht nach Monaco wie die meisten der 10 Besten. Nadal und Federer haben das nicht nötig. Aber Federer erscheint schon sehr oft in der Werbung.Nur bitte nicht mehr singen. Danke. De Niro passt zu Federer gar nicht, aber ich mag ihn. Lach mich schlapp im Film wo er einen Cadillac gegen Lexus verkaufen will und Toyota statt Lexus sagt bis Kunde ausflippt. Den Höhepunkt verratei ich nicht.Bund bezahlt punkt
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Jemand wie Federer, der sich derart - verbunden mit grosser weiterer Bereicherung aus der Werbung - "schmückt", erhält von mir kaum mehr Bewunderung. Es wird gesagt, er spende viel. Das ist löblich. Andererseits ist es so, dass von sehr Reichen gesagt wird, sie würden viel spenden;aber sie saugen aus dem Geldfluss der Gesellschaft noch vielmehr wieder ab, als sie gespendet haben. Irgendwo fehlt dann das abgezweigte Geld. Es ist wie ein Schlauch, der immer mehr rinnt - zu Gunsten Reicher.
    1. Antwort von Sam Meier  (tsam39947)
      Naja, für dass er viel spendet, müsste tatsächlich noch der Beweis erbracht werden. Und wie substantiell ist seine Spendenbereitschaft, gemessen am Vermögen? Eine 1-stellige Prozentzahl? Wie gesagt, ist alles nicht bekannt und nicht transparent, weshalb ich da eher skeptisch bin.