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BDP-Präsident Martin Landolt ist stolz auf das Vorpreschen
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 09.10.2020.
abspielen. Laufzeit 01:42 Minuten.
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Neue Mittepartei Fusion von CVP und BDP: Die Glarner preschen vor

Der Zusammenschluss der beiden Parteien geht in Glarus zügig voran. Bereits Anfang Jahr soll «Die Mitte» aktiv werden.

Die Parteiexponenten haben sich im Glarnerland geeinigt: Die Fusion von BDP und CVP sei eine «Win-Win-Situation» für alle Beteiligten. Einer Fusion stünde nichts im Weg, sagen die beiden Glarner Parteipräsidenten auf Anfrage von Radio SRF. Die Basis werde Anfang November mit grösster Wahrscheinlichkeit dem Vorschlag zustimmen. Schon Anfang Jahr soll die Fusion vollzogen sein.

BDP und CVP treiben die Fusion im Kanton voran, unabhängig davon, was auf schweizerischer Ebene passiert. Martin Landolt, Glarner Nationalrat und Präsident der schweizerischen BDP, begrüsst das Vorpreschen seiner Kantonalpartei.

Dieser Tatendrang zeigt mir, dass wir schweizerisch in der richtigen Richtung unterwegs sind.
Autor: Martin LandoltPräsident BDP Schweiz

Dass gerade die Glarner Sektion an vorderster Front mitwirkt, um die BDP zu Grabe zu tragen, findet er nicht negativ. Im Gegenteil: Landolt sieht in der Fusion die einzige Lösung, um in der Politik eingebunden zu bleiben und das BDP-Gedankengut einzubringen.

CVP und BDP: Die Fusion

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Die Bürgerlich-Demokratische Partei der Schweiz (BDP) hat Anfang September 2020 mit einer Statutenänderung den Weg für einen möglichen Zusammenschluss mit der CVP geebnet. Die CVP will bis Ende Jahr entscheiden, ob sie eine Fusion eingehen will.

Im Zentrum steht bei der CVP derzeit eine Urabstimmung über die Namensänderung. Neu soll die Partei «Die Mitte» heissen. Ende November soll die Delegiertenversammlung entsprechende Statutenänderungen genehmigen, falls die Online-Urabstimmung ein «Ja» ergibt.

Auch wenn die CVP-Parteispitze explizit betont, dass die Namensänderung und die Fusion mit der BDP unabhängig voneinander seien, sind diese Ereignisse dennoch eng verknüpft. Mit dem neuen Namen «Die Mitte» können sich beide Parteien identifizieren und den Namen auch mit ihren heutigen Parteigrundsätzen vereinbaren.

Auch mit den Grünliberalen habe man sich geeinigt, sagen die Glarner Parteipräsidenten von BDP und CVP. Die GLP bildet derzeit mit der BDP eine Fraktion im Kantonsparlament. Diese Fraktionsgemeinschaft soll auch mit der neuen Partei «Die Mitte» bestehen bleiben. Damit würde «Die Mitte» auf einen Schlag zur stärksten Fraktion im Glarner Kantonsparlament.

Regionaljournal Ostschweiz, 8.10.2020, 17.30 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Gute Sache die Fussion, CVP / BDP.
    Die Mitte wird gestärkt und zusammen mit der GLP wird sie zu einer starken Fraktion.
    1. Antwort von robert mathis  (veritas)
      Herr Glauser träumen darf man auch hoffen aber wie wollen Sie aus zwei sinkenden Schiffen ein sicheres Boot bauen die CVP wird mit dem BDP Anhängsel nur noch mehr Stimmen verlieren weder Fisch noch Vogel das überzeugt nicht .In Deutschland ist die Bevölkerung mit dem C im Parteinamen bis jetzt gut gefahren bis zur Bundeskanzlerin daran kann es nicht liegen Herr Pfister.
  • Kommentar von Lesek Hottowy  (Lhot)
    Ich wünsche der neuen Partei viel Glück und Erfolg. Das wird sie brauchen in der jetzigen Zeit, wo Polarisieren und eher populistische Ideen links und rechts Oberhand haben über Dialoge, Kompromisse, Empathie und Win-Win Szenarien. Das Miteinander ist dem Egoismus erlegen.