Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Neue Tierschutzverordnung Schreddern lebender Küken ab 2020 verboten

  • In der Schweiz ist es künftig verboten, lebende Küken zu schreddern. Der Bundesrat hat die entsprechende Anpassung der Tierschutzverordnung auf den 1. Januar 2020 in Kraft gesetzt.
  • Die Anpassung hatte das Parlament im September diesen Jahres beschlossen.
  • Das Schreddern lebendiger Küken, die sogenannte Homogenisierung, kam in den vergangenen Jahren nur noch selten zum Einsatz, schreibt der Bundesrat.
Video
Aus dem Archiv: Weshalb viele Küken sterben müssen
Aus 10vor10 vom 28.03.2018.
abspielen

Für den Vollzug des Verbots sind in der Schweiz die kantonalen Veterinärdienste zuständig. Sie werden im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit sicherstellen, dass das Verbot in den betroffenen Betrieben eingehalten wird. Weiterhin erlaubt bleibt jedoch die Tötung mit CO2.

Geschlechtsbestimmung im Ei vor Durchbruch

Laut dem Bundesrat steht eine Alternative zu den bestehenden Tötungsmethoden vor dem Durchbruch. Mit der Methode der Geschlechtsbestimmung im Brutei soll es künftig möglich sein, sehr früh nach der Befruchtung das Geschlecht der Küken zu bestimmen. So könnten die Bruteier von männlichen Küken frühzeitig eliminiert werden. Diese würden dadurch gar nicht mehr ausgebrütet.

Momentan werden diese neuen Methoden noch nicht breit angewendet. Mehrere internationale Firmen und Universitäten forschen und entwickeln in diesem Bereich jedoch eine kommerzielle Methode. Dies sei auch im Interesse der Schweiz, schreibt der Bundesrat.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Patrick Schmid  (Kubus)
    Die Tötung aus Kommerzieller oder Finanzieller Sicht muss Verboten sein. Der Beschluss das nicht mehr geschreddert werden darf ist nicht mehr als Heuchelei. Ein grundsätzliches Verbot währe angebracht. Ich frage mich schon wie wir das Klima in den Griff bekommen sollen, wenn wir an so kleinen Dingen schon scheitern!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Samuel Brander  (Samuel Brander)
    Jetzt werden die Bibeli nur noch vergast anstatt geschreddert, was für ein Fortschritt. Es erschliesst sich mir kein guter Grund, sich überhaupt die Mühe zu machen, Hühnereier industriell zu produzieren, als "das haben wir schon immer so gemacht". Die Eierindustrie ist ethisch nicht vertretbar und vor allem obsolet. Wir brauchen weder Eier, um gesund zu sein, noch um schmackhafte Speisen zuzubereiten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Sämtliche Tierquählereien müssen verboten und entsprechend geahndet werden
    Ablehnen den Kommentar ablehnen