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Neue Zahlen von Eurostat Das Tessin hat europaweit die zweithöchste Lebenserwartung

  • Mit einer durchschnittlichen Lebenszeit von 85.2 Jahren ist das Tessin europaweit die Region mit der zweithöchsten Lebenserwartung.
  • Das hat die Berechnung des Europäischen statistischen Amts Eurostat für das Jahr 2018 ergeben.
  • Am ältesten werden die Menschen demnach mit 85.5 Jahren in Madrid.
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Aus dem Archiv: Lebenserwartung in der Schweiz steigt und steigt
Aus Tagesschau vom 25.04.2019.
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Auch in anderen Regionen der Schweiz haben die Menschen im europäischen Vergleich eine sehr hohe Lebenserwartung: Die Genferseeregion mit 84.2 Jahren war hinter dem Tessin die «langlebigste» Schweizer Region, gefolgt von Zürich und der Zentralschweiz mit 84 Jahren sowie der Nordwestschweiz mit 83.9 Jahren. In der Schweiz insgesamt hatten die Menschen Aussicht auf 83.8 Jahre Lebenszeit.

5.5 Jahre mehr für Frauen

In der EU insgesamt beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung 81 Jahre. Bei den Männern haben die Italiener die grössten Aussichten auf ein langes Leben: Die autonome Provinz Trient führt die Rangliste mit 82.7 Jahren an, sogar noch vor Madrid. Bei den Frauen ist hingegen den Spanierinnen europaweit die längste Lebensspanne vergönnt: 88.1 Jahre im Schnitt in Madrid, und 87.3 in Navarra. Auf Platz drei schiebt sich Korsika mit 87.2 Jahren. Die Tessinerinnen liegen als erste Schweizer Region auf Platz 5 (87.1 Jahren).

Den Frauen in Europa war im Berichtsjahr 2018 im Schnitt 5.5 Jahre mehr Zeit auf Erden vergönnt als den Männern.

Osteuropäische Regionen am Ende der Liste

Durchgehend eine tiefe Lebenserwartung errechnete Eurostat für Osteuropa: Hatten Bewohner von Madrid mit Erreichen des Rentenalters im Schnitt noch 23.2 weitere Jahre vor sich, waren es in Osteuropa nur 17 bis 18 Jahre – mit Ausnahme von Griechenland, das mitteleuropäische Werte erreicht. Das Schlusslicht bildet die bulgarische Region Severozapaden, wo Pensionierte im Schnitt nur noch 15.7 Jahre zu leben haben.

SRF4 News, 20.09.2020, 09:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Astrid Meier  (Swissmiss)
    Interessant, dass das auch Regionen mit besonders vielen Opfern der Pandemie sind oder waren.
  • Kommentar von Javier López  (Javier López)
    Pech für die Schweizer. Mit einem der teuersten und anscheinend einer der besten Gesundheitssystemen des Universums erreichen sie nicht den Spitzenplatz.
    Schon eine Plamage! Okay kein Grund zu jammern, dafür hat man die teuersten Medikamente und die höchsten Krankenkassenprämien. Wir sind wieder Spitze! Juhuiiii!
  • Kommentar von Dave Gruen  (Echt jetzt?)
    Das liegt sicher an der Sonne, am Olivenöl und am Chianti. :-)