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Legende: Audio Pflegefachkräfte: Hälfte stammt aus dem Ausland abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus Nachrichten vom 30.06.2019.
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Notstand im Gesundheitssystem In der Pflege geht ohne Ausländer nichts mehr

  • Der Bedarf von Fachpersonal im Pflegebereich wächst weiter rasant.
  • Von den Fachkräften, die in Schweizer Spitälern, bei Spitex-Diensten und Pflegeheimen arbeiten, stammt mittlerweile jede zweite Kraft aus dem Ausland.

Demnach machten 2018 machten rund 2900 Frauen und Männer einen entsprechenden Abschluss an einer höheren Fachschule oder einer Fachhochschule in der Schweiz. Im gleichen Jahr wurden rund 2700 Abschlüsse ausländischer Pflegefachfrauen und -männer anerkannt. Das berichtet die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf jüngste Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

Daneben begannen Dutzende ausländischer Fachkräfte ohne offizielle Anerkennung, in Schweizer Gesundheitseinrichtungen zu arbeiten.

21'000 ausländische Diplome innert zehn Jahren anerkannt

In den letzten zehn Jahren hat die Schweiz ausländische Abschlüsse von mehr als 21'000 Pflegefachpersonen anerkannt, berichtet das Blatt weiter. Diesen Angaben liegt eine Spezialauswertung des Schweizerischen Roten Kreuzes zugrunde.

Demnach stammten die meisten dieser seit 2009 rekrutierten Pflegeexperten aus Frankreich und Deutschland. Daneben kamen mehrere Hundert aus Indien, den Philippinen, Polen, Rumänien oder Bulgarien. Einzelne auch aus China, Kongo, dem Sudan, Algerien oder Venezuela.

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75 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Für ein vollgestopftes Land ist das ganz normal. Dazu kommen hohe Alter ohne dass die Menschen dann auch genügend Selbständigkeit haben.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Mit 80 Jahren mache ich mir auch oft Gedanken, was wohl passiert, wenn auch ich vielleicht noch vor dem Ableben in einem "Altersheim" tägliche Pflege (Hilfe) brauche! Als ich meine verstorbene Mutter damals wöchentlich im Altersheim besuchte, erfuhr ich viel, wie und wer diese Pfleger(innen) waren und wie sie ihre Arbeit leisteten. Es gab unter den ausländischen Mitarbeiter(innen) einige, die vorbildlich und sehr nett mit den Leuten umgingen. Das Problem war oft die fehlenden Sprachkenntnissen!
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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Es ist aber schon klar, dass wenn wir keine Ausländer en Masse eingeführt hätten, wir auch genügend Schweizer für unsere eigenen Leute hätten. Mir graut es, wenn ich mir vorstelle, dass ich einmal im Altersheim von Ausländern, z.B. von Moslems, betreut würde. Soll mir keiner erzählen, dass die uns gegenüber mit Nächstenliebe entgegenkommen würden. Wir müssten alle die nicht eingebürgert sind +auch kriminelle Ausländer zurück schicken +so auf 6Mio Einwohner zurück gehen. Das ist nichts böses!
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    1. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      @Roe: Ihre Aussage ist eine krasse, pauschalisierende Beleidigung aller ausländischer Mitarbeiter in der Pflege, im Gesundheitswesen, im
      Sozialwesen und letztlich in allen Bereichen. Die, wie Sie die Pflegenden aus anderen Kulturen nennen, die haben zum Teil den grösseren menschlichen Ansatz in der Arbeit als das Schweizer Gesundheitswesen selber welches sich ausschliesslich nach dem Profit richtet.
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    2. Antwort von kurt trionfini  (kt)
      Frau Roe: Im "Magazin" vom 25. Mai erzählen Menschen, die terroristische Anschläge überlebten aus ihrem "Leben danach". Zum Beispiel Dan Bidle: "Als man mich ins (...) Hospital brachte, war der erste Arzt, der sich um mich kümmerte, ein junger Muslim. (...) Er hat an jenem Tag unzählige Menschen das Leben gerettet. Was die Terroristen erreicht haben: Sie haben das Leben schwerer gemacht führ ehrliche, hart arbeitende Muslime in England". Terror- Ziel erreicht- Nicht nur in England.
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    3. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Der Anteil von Ausländern ist rund 1/4, in der Pflege aber rund 1/2. Wenn man einbezieht, dass die meisten Pflegebedürftigen ü70 sind und der Anteil an ü70 bei den Ausländern viel kleiner ist als bei den Schweizern, wird das Verhältniss noch krasser. Sie liegen deshalb mit Ihren Anschuldigungen voll daneben. Alles Andere hat Herr Schulenburg bereits perfekt geschrieben, danke.
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