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Offener Brief Reformierte setzen sich bei Sommaruga für Eritreer ein

  • Das Staatssekretariat für Migration (SEM) prüft die Dossiers von 3'200 vorläufig aufgenommenen Eritreern – das machte Anfang Monat die «Rundschau» bekannt.
  • Nun reagieren die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn mit einem offenen Brief an Bundesrätin Simonetta Sommaruga.
Simonetta Sommaruga im Gespräch mit ostafrikanischen Flüchtlingen.
Legende: Auf Tuchfühlung: Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Gespräch mit eritreischen Flüchtlingen. Keystone

Der Synodalrat reagiert «mit Bestürzung, Besorgnis und Unverständnis» auf die Massnahme, wie er im Brief an die Justizministerin schreibt. Die Bundesrätin und das SEM hätten dem politischen Druck nachgegeben, obwohl dafür objektiv kein Anlass bestehe.

Viel Energie aufgewendet

Der Synodalrat sieht keinen Grund für die Überprüfung und bittet die Justizministerin die laufende Überprüfung zu beenden. Und zwar so lange, bis sich die Verhältnisse in Eritrea verbessert hätten.

Die vorläufig Aufgenommenen hätten teilweise bereits viel Energie in ihre Integration gesteckt, geben die Kirchenvertreter zu bedenken. Werde diesen Personen die Aufenthaltsbewilligung entzogen, dürften viele in der Nothilfe landen oder untertauchen. Denn eine sichere Rückkehr in ihr Land sei zurzeit nicht möglich.

Der offene Brief ist auf der Webseite der reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn publiziert.

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107 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Meier  (ThomasMeier)
    Es ist traurig, weil die SP und Grünen auch hier Missbrauch begünstigen und unterstützen möchten. Und den wirklich Hilfsbedürftigen nicht. Denn bei Asylmissbrauch fehlt dann die Räumlichkeit und Geld für die wirklich Bedürftigen. Das stört die SP dann nicht. Auch stört sich die SP und Grüni dann nicht wenn die Kirche sich hier in einen politischen Entscheid in den Weg stellt. Aber ansonsten keine Einmischung der Kirche und ihres Glaubens bei Staate, Öffentlichkeit dulden. Typisch SP,GP halt.
  • Kommentar von Thomas Meier  (ThomasMeier)
    Danke Herr Mathis und den anderen guten Redner. Es ist teils schon befremdend was behauptet wird. Die CH sei ein Schurkenstaat und irgendetwas wegen nur 5.-- Franken würde jeder Flüchtling bekommen. Das ist schlicht gelogen. Es geht hier um Asylbetrüger welche trotz rechtlich legalem Ausweisungsbeschluss nicht gehen wollen. Und die Kirche msicht sich in ein politischen und juristisches Verfahren ein. Schlimm
  • Kommentar von robert mathis  (veritas)
    HP.Müller Sie verbreiten Unwahrheiten auf dem Alpenpass Glaubenberg stehen keine Bunker es ist eine moderne gut eingerichtete Militärunterkunft vielleicht machen Sie einmal eine Fahrt über diesen Pass.Das Essen wird von örtlichen Restaurants geliefert auch spezielle Menues z.B. ohne Schweinefleisch etc.von Fr.5.- pro Tag habe ich noch nie gehört neulich war genau aufgelistet was jeder Kanton pro Flüchtling ausbezahlt nachlesen bitte...
    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Herr Mathis, wenn Sie den Artikel noch lesen werden Sie sehen, dass es nicht um den Glaubenberg geht, sondern um den Lukmanierpass.
    2. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Im Artikel geht es um den Lukmanierpass und nicht den Glaubenberg...
    3. Antwort von Thomas Meier  (ThomasMeier)
      Nein, Herr Mathis hat es genau auf den Punkt getroffen. Bitte aufzeigen wo es zb. um 5.-- Franken geht? Die Schweiz ist ein vorbildiches Land.