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Weihnachtsfeier trotz Pandemie: So geht es richtig
Aus Espresso vom 09.12.2020.
abspielen. Laufzeit 07:11 Minuten.
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Pandemie-Regeln Weihnachtsfeier trotz Corona: So geht es richtig

Dos und Don'ts, um das Risiko einer Ansteckung möglichst klein zu halten.

Wann plane ich die Weihnachtsfeier?

Jetzt. «Hektik vermeiden scheint mir das Wichtigste», sagt der oberste Kantonsarzt Rudolf Hauri im SRF-Konsumentenmagazin «Espresso». Man solle sich jetzt überlegen, wie das Fest ausschaut, sich in aller Ruhe die nötigen Dinge dazu besorgen und wenn man etwas vergessen habe, dann kann man ohne Stress noch einmal in den Laden. Die Anzahl Personen in Innenräumen ist auf zehn Personen beschränkt, zudem empfiehlt der Bundesrat, dass sich lediglich zwei Haushalte treffen.

Auch wichtig sei das Gespräch mit der Familie, bereits im Vorfeld. Das BAG schreibt: «Besprechen Sie vorgängig mit allen Beteiligten, welche Regeln während dem Fest gelten. Sprechen Sie zum Beispiel darüber, wie Sie sich begrüssen.»

Soll ich mich vor dem Fest in Quarantäne begeben und am 23. einen Schnelltest machen?

Eine sogenannte Vorquarantäne ist laut Kantonsarzt Hauri eine gute Idee. «Es reicht, wenn man zehn Tage vor Weihnachten aufzupassen beginnt und sich in die Vorquarantäne begibt.» Das bedeutet: massive Reduktion von Kontakten.
Ein Schnelltest am Weihnachtstag oder kurz vorher sei jedoch sinnlos: «Ein Antigen-Test ist dafür nicht geeignet, weil dieser ohne Symptome nicht verlässlich ist.» Bei einem negativen Resultat wähne man sich allenfalls in falscher Sicherheit.

Wie feiern Sie dieses Jahr Weihnachten? Rufen Sie an!

Weihnachten in Zeiten von Corona – rufen Sie uns an und erzählen Sie auf dem Telefonbeantworter, wie Sie das bewerkstelligen. Die Nummer:

0848 37 77 37

Vergessen Sie nicht, ihren Namen und Wohnort zu nennen.

Der andere, verbreitete Test, der PCR-Test, mache dann Sinn, wenn man sich unmittelbar nachher in Quarantäne begebe bis zum Fest, denn nur dann könne man sicher sein, dass man sich nicht doch irgendwo in der Zwischenzeit angesteckt hat.

Das Fest: Was essen wir? Und wo?

Wenn zumindest ein Teil des Festes nach draussen verlegt werden kann, ist das sicher eine gute Idee. Apéro-Gebäck, Nüssli, Chips und Weihnachts-Guetzli sollten nicht auf Platten oder Tellern, sondern gemäss Kantonsarzt Hauri «am besten in kleinen Gefässen serviert werden, welche jeder Person zur Verfügung stehen.» Die Abstandsregeln sind selbstverständlich einzuhalten, ebenso unerlässlich ist es, regelmässig zu lüften.

«Zum Essen ist zu sagen, dass es sicher am einfachsten ist, wenn eine Person kocht und Tellerservice macht am Platz.» Aber laut Hauri sind auch Fondue, Raclette oder Fondue Chinoise möglich «idealerweise mit zwei Caquelons oder Rechauds, damit die Abstandsregeln eingehalten werden.»

Singen und Gottesdienste?

Singen ist drinnen und draussen untersagt, ausser Personen singen zusammen, welche im gleichen Haushalt leben. Das BAG schreibt: «Gemeinsames Singen und das Spielen von Blasinstrumenten können das Ansteckungsrisiko erhöhen. Hören Sie besser Weihnachtslieder auf Ihrer Musikanlage.»

Ob Weihnachts-Gottesdienste stattfinden und in welcher Form, sollen Kirchengänger direkt bei der Kirchgemeinde erfragen.

Espresso, 09.12.2020, 08:13 Uhr

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Matthias Kessler  (TichuPotter)
    Ich alleine entscheide wie, mit wem und mit wie vielen ich feiere. Da hat uns rein gar niemand irgendwelche Vorschriften zu machen.
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  • Kommentar von Geni Müller  (Geni Müller)
    In meiner Wahrnehmung sind einer wachsenden Gruppe der Bevölkerung diese Regeln mittlerweile ziemlich gleich. Das ist auch nicht erstaunlich, denn für die Allermeisten ist keine reale Gefahr wahrnehmbar. Die Leute würden automatisch vorsichtiger, müssten sie beispielsweise alle 14 Tage an einer Beerdigung teilnehmen müssten. Ich wohne dirket neben einem Friedhof und ich nehme keinen ausserordentlichen Betrieb wahr.
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  • Kommentar von David Peier  (RobDiNero)
    Vielleicht sollten wir uns darauf besinnen, was wir dürfen.. Und nicht darauf was wir nicht mehr dürfen oder was für ein böser böser böser BR wir haben.

    Als ob es keine anderen Probleme gibt wie das mein lieblings Restaurant um 19:00 schliessen muss. Man kann sich zb auch mal mittags treffen - oder auf einen Spaziergang an der frischen Luft! Aber hier wird nur mit dem Finger auf den BR gezeigt, MIMIMIMI geheult und wll alles besser wissen...
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    1. Antwort von Philippe Müller  (Phippu Müller)
      Ich persönlich störe mich nicht an dem Umstand das die Restaurants um 19 Uhr schliessen, sondern eher die Umstand, dass 10tausende Existenzen auf dem Spiel stehen. All diese Menschen werden über kurz oder lang ihre Stelle verlieren. Und wer bezahlt die Zeche? Sie und ich Herr Peier. Und wie? Mit unseren Steuergeldern. Dafür sollte sich jeder Arbeitslose bei ihnen bedanken, dass sie in den nächsten Jahren mehr Steuern bezahlen werden. Und mehr ALV.
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