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Marcel Tanner über die mögliche Verkürzung der Quarantäne
Aus News-Clip vom 29.09.2020.
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Reisende aus Risikoländern Taskforce des Bundes diskutiert Verkürzung der Quarantänezeit

  • Die Corona-Taskforce des Bundes diskutiert, die Quarantänezeit für Reisende aus Risikoländern auf 6 bis 7 Tage zu verkürzen.
  • Dies bestätigt Epidemiologe und Taskforce-Mitglied Marcel Tanner in der Sendung «Club» bei SRF.
  • Bedingung für eine verkürzte Quarantäne wäre ein negativer Coronatest.

Ob die Quarantäne-Regeln für Reisende gelockert werden und über mögliche Verkürzungen der Quarantänezeit entscheidet der Bundesrat. Er stützt sich dabei aber unter anderem auf die Covid-Taskforce. Am Dienstagnachmittag waren Mitglieder der Taskforce beim Bundesamt für Gesundheit, um zu diskutieren, ob eine Verkürzung der Quarantäne möglich wäre.

ETH-Professor und Taskforce-Mitglied Sebastian Bonhoeffer kommt in einem neu veröffentlichten Papier zum Schluss, dass eine Verkürzung der Quarantäne in Kombination mit Coronatests möglich wäre.

Verständnis für Forderungen aus Wirtschaft

«Ja, wir schauen das wissenschaftlich an», bestätigt das Taskforce-Mitglied Marcel Tanner in der Sendung «Club». Man verstehe in der Taskforce die Forderungen aus der Wirtschaft und der Reisebranche nach einer verkürzten Quarantänezeit.

«Der konkrete Vorschlag, den man jetzt Aufgrund des Papiers angeschaut hat, ist, dass man die Quarantäne, wenn man die nötigen Tests macht, sicher verkürzen kann. Möglicherweise auf sieben Tage. Dass man aber auch bereits am sechsten Tag testen könnte und schauen könnte, ob es bei einem negativen Test dann gut wäre», sagt Tanner.

Die Taskforce arbeitet also daran und schlägt vor, die Quarantäne auf sechs oder sieben Tage zu kürzen. Wer aus einem Corona-Risikoland in die Schweiz einreist, muss sich aktuell für zehn Tage in Quarantäne begeben.

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Corona-Herbst – Neue Strategien gesucht
Aus Club vom 29.09.2020.
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Club, 29.9.20, 22:25 Uhr;

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24 Kommentare

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  • Kommentar von René Wyss  (Aurora7)
    Einmal mehr eine Clubsendung zum Thema Corona mit " wichtigen Personen" . Ich wünschte mir mal eine Sendung mit Teilnehmern wie du und ich. Teilnehmer die aus ihrem Alltag berichten und Teilnehmer, die sich kritisch zu der ganzen Coronathematik äussern dürfen.
  • Kommentar von Martin Müller  (Nonaeol)
    Schade, die wichtigste Frage des Abends, welche Auswirkungen die Quarantänen konkret auf das Krankheitsgeschehen hat, wie viele der Leute in Quarant. werden positiv getestet, werden krank, müssen ins Spital, wurde von der Moderatorin direkt mit einer Gegenfrage, was das alles emotional auslöse, abgewürgt. Tanner sagte später etwas von Genf, dass es da Zahlen gäbe, aber sagte keine konkreten Zahlen. Und die Virologin sagte, dass sie hoffentlich bald eine Studie dazu durchführen können. Sehr spät!
    1. Antwort von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
      Genau! Diese Fragen bleiben dauernd ohne offizielle Antwort. In Genf habe ich einmal die Zahl von 7% gehört. Es bleibt eine harte Maßnahme ohne seriöse Risikoabschätzung. Inakzeptabel.
  • Kommentar von Christian Weber  (cw)
    Ist eine Verurteilung zu Hausarrest, mit einer so wolkigen, wissenschaftlich/medizinisch nicht belastbaren Begründung, überhaupt irgendwie rechtmässig ? Ist sie verhältnismässig ? Hätte das Bestand vor dem Bundesgericht, EGMR ?
    1. Antwort von Ihr Kommentar (SRF)
      @Christian Weber Guten Morgen Herr Weber, gemäss Epidemiengesetz, Artikel 35, wird die Quarantäne so geregelt:
      Genügt die medizinische Überwachung nicht, so kann:
      a. eine Person, die krankheitsverdächtig oder ansteckungsverdächtig ist, unter Quarantäne gestellt werden;
      b. eine Person, die krank oder angesteckt ist oder Krankheitserreger ausscheidet, abgesondert werden.
      Mehr dazu erfahren Sie hier: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20071012/index.html#id-5
      Liebe Grüsse, SRF News
    2. Antwort von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
      @ SRF Was bedeutet genau medizinische Überwachung und wann genügt sie nicht?
    3. Antwort von Ihr Kommentar editor
      @Konrad Pfister
      Guten Abend, die medizinische Überwachung ist obigen Link im Artikel 34 definiert. Wann diese nicht genügt entscheidet das BAG. Freundliche Grüsse, SRF News.
    4. Antwort von Christian Weber  (cw)
      @ SRF. Danke für ihre Antwort. Zu beachten ist aber auch Artikel 35.