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Kantone wollen Aussenbereiche der Restaurants wieder öffnen
Aus Tagesschau vom 22.02.2021.
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Resultat der Vernehmlassung Kantone unterstützen Ausstieg aus Corona-Massnahmen in Schritten

  • Die Kantone stellen sich hinter den Plan des Bundesrates in Etappen aus den Massnahmen gegen die Corona-Pandemie auszusteigen.
  • Knapp die Hälfte möchten aber je nach Entwicklung der Lage kürzere Zeitintervalle für Öffnungen.
  • Trotz einiger Vorbehalte befürwortet eine Mehrzahl der Kantone den Fahrplan des Bundesrats, wie die GDK in einer Zusammenfassung schreibt.

Die Kantone stellen sich hinter den Plan, die Massnahmen in Schritten und gemäss epidemiologischer Lage aufzuheben. Hauptziel solle sein, die Infektionszahlen landesweit möglichst anhaltend tief zu halten, respektive zu senken, schreibt die GDK. Nicht zuletzt soll dies verhindern, dass neue Einschränkungen verhängt werden müssen.

Auch wünscht sich die Mehrheit der Kantone ein national abgestimmtes Vorgehen, ohne kantonale Differenzierungen. Die sich ausbreitenden Varianten des Coronavirus könnten die Situation in allen Kantonen innerhalb von kurzer Zeit verändern, schreibt die GDK dazu.

Terrassen schneller öffnen

Eine knappe Mehrheit möchte, dass Aussenbereiche von Gaststätten ab dem 1. März statt wie der Bundesrat vorschlägt ab dem 1. April öffnen dürfen. Allerdings müssten dann strikte Auflagen gelten, etwa, dass alle Gäste sitzen müssten, nur vier Personen pro Tisch erlaubt seien, Kontakte erhoben würden und allenfalls eine Sperrstunde gelten müsste.

Sehe der Bund von dieser Öffnung ab, müssten wenigstens in geöffneten Skigebieten die Terrassen geöffnet werden, damit Gäste ihre Mahlzeiten aus dem Takeaway dort verzehren könnten. So könnten Menschenansammlungen besser verhindert werden, heisst es in der Stellungnahme der GDK. Einige Kantone lassen dies bereits zu.

Einschätzung von SRF-Korrespondentin Mirjam Spreiter

Der Druck auf den Bundesrat nimmt zu. Dass nach den Wirtschaftsverbänden und einigen Politikern nun auch die Mehrheit der Kantone für eine raschere Öffnung der Restaurantterrassen ist, ist keine Überraschung. Es ist gut vorstellbar, dass der Bundesrat in diesem einen Punkt nachgibt. Er könnte auf die Vernehmlassung und die Wünsche der Kantone verweisen, so würde niemand das Gesicht verlieren. Gleichzeitig würde der Bundesrat damit die umstrittene Situation in den Skigebieten legalisieren. So könnte der Terrassen-Streit zum Terrassen-Kompromiss werden.

SRF 4 News, 22.02.2021, 15 Uhr;

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23 Kommentare

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  • Kommentar von ruedi hug  (ruedihug)
    Die hohen R-Werte gewisser Kantone lassen Grüssen. Wenn da gewisse Kantone mit tiefen R-Werten öffnen wollen, dann braucht es ein Reiseverbot zwischen den Kantonen mit grossen R-Wert Differenzen. Die Briten haben ihre Lektion gelernt, sie öffnen erst im Mai, obwohl sie bei den Impfungen der Schweiz weit voraus sind.
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich habe den BR in allen Belangen der letzten Mte. unterstützt. Nur jetzt gehe ich nicht mehr einig mit ihm betr. Rest.Öffnung. Wenn ich mit 4 Freunden am Tisch sitze, die Anzahl Tische ist ja seit 2019 extrem niedrig, glaube ich nie, angesteckt werden zu können. Für mich sollen die Rest. sofort öffnen können !! Für mich sind Gross-Veranstaltungen/ grosse Partys gefährlich.
  • Kommentar von Remo Tschanz  (remotschanz)
    Die überzeugendste Argumentation liefert eigentlich der Kanton Waadt: Keine Überstürzung, aber den Impffortschritt nicht ausser Acht lassen.
    1. Antwort von René Rohr  (Bergbiber)
      Das Allheilmittel Impfung ist ein Trugschluss!
      Jeder muss für sich abwägen, ob das Risiko einer Impfung oder einer Infektion für ihn/sie grösser ist.
      Und wer geimpft ist, muss ja keine Angst mehr vor Ungeimpften haben!
    2. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Herr Tschanz, ja klappt perfekt im Kanton Waadt mit dem Impffortschritt. Risikopatient, vor vier Wochen für eine Impfung angemeldet, bis heute null Reaktion und kein Termin.