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Ruhiger Jahreswechsel Polizei löst illegale Partys in Volketswil und Villeneuve auf

  • Die Silvesternacht ist in der Schweiz mehrheitlich ruhig verlaufen. Die Polizeikorps hatten weniger zu tun als in anderen Jahren.
  • In allen grösseren Städten markierten Polizeibeamte gut sichtbar Präsenz, nicht zuletzt, um Feiernde auf die geltenden Corona-Massnahmen hinzuweisen.
  • In Volketswil (ZH) und Villeneuve (VD) musste die Polizei allerdings mit einem Grossaufgebot intervenieren und Veranstaltungen auflösen.
  • Nachdem Silvester-Feuerwerke abgesagt worden sind, konnte in Vals (GR) wohl eines der grössten Feuerwerke in der Schweiz bewundert werden.
Video
Grosses Feuerwerk in Vals (GR)
Aus News-Clip vom 01.01.2021.
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Die Kantonspolizei Zürich musste in der Silvesternacht eine unbewilligte Party mit über hundert Gästen in Volketswil (ZH) auflösen. Es waren Hinweise eingegangen, dass in einer leerstehenden Gewerbeliegenschaft gefeiert werde.

Die illegale Veranstaltung sei kurz nach Mitternacht aufgelöst worden, teilte die Polizei mit. Rund 25 Jugendliche und junge Erwachsene wurden kontrolliert und wegen der Missachtung der Corona-Verordnung angezeigt. Private Ansammlungen von mehr als zehn Personen sind aktuell untersagt.

In der Stadt Zürich griffen bei einer Polizeikontrolle in der Linth-Escher-Gasse mehrere Personen die Beamten an. Neun Personen wurden verhaftet. Mehrere Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren werden wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte und weiteren Straftaten angezeigt.

Auch im Zürcher Hauptbahnhof hielten sich in der Silvesternacht relativ viele Personen auf, darunter zahlreiche alkoholisierte. Die Kantonspolizei musste rund 15 Personen wegweisen und mehrere vorübergehend arrestieren.

Rave Party in Villeneuve aufgelöst

In Villeneuve (VD) musste die Kantonspolizei Waadt mit einem Grossaufgebot eine illegale «Rave Party» auflösen. In der ehemaligen Gewerbehalle «FunPlanet» hatten sich zwischen 200 und 300 Menschen versammelt. Die Party sei aufgelöst worden, und der 29-jährige Organisator müsse mit einer Anzeige rechnen, teilte die Polizei mit.

Die 2009 abgebrannte Gewerbehalle ist einsturzgefährdet, zudem waren Benzin-Generatoren in einem geschlossenen Raum eingesetzt worden, worauf das Gebäude evakuiert werden musste. Die Partygäste wurden nach dem Einsatz mit einem eigens für die Veranstaltung gecharterten Zug nach Lausanne gefahren. Im Einsatz standen über hundert Polizeikräfte.

In der Stadt Basel hielten sich wegen der Pandemielage weniger Personen auf den Strassen auf als in den Vorjahren. In der Aeschenvorstadt löste die Kantonspolizei eine kleine Party auf, an der zwölf Personen teilnahmen.

Feuerwerkskörper gegen Polizisten

In Zentrum von Biel/Bienne wurden mehrere Male Feuerwerkskörper in Richtung von Polizeibeamten abgeschossen, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Bern der Agentur Keystone-SDA sagte. Dabei sei aber niemand verletzt worden. Mehrere Personen wurden kontrolliert.

Polizeibeamter fotografiert eine Gruppe Personen
Legende: Im Zentrum von Verbier (VS) «intervenierte» die Kantonspolizei Wallis serviceorientiert und half etwa beim Fotografieren von Feiernden in der Neujahrsnacht. Keystone

Ärger wegen Ruhestörungen, Streitereien und wegen Feuerwerks gab es zwar auch in der von der Pandemie überschatteten Silvesternacht. Die Polizeikorps hatten aber weniger zu tun als in anderen Jahren. In Basel verzeichnete die Polizei rund 100 Notrufe, in Bern rund 70 und in Zürich gegen 60.

In Luzern befanden sich um Mitternacht rund 150 Menschen auf der Seebrücke, die laut Polizei die Corona-Vorschriften überall einhielten. Auch auf dem St. Galler Klosterplatz, wo üblicherweise Tausende auf das neue Jahr anstossen, fanden sich nach Angaben der Stadtpolizei «nur» rund 150 Menschen ein.

SRF 4 News, 01.01.2021, 10:30 Uhr;

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62 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Geben wir den Querdenkern, Pandemieleugnern und Impfkritikern dieser Welt Gelegenheit ihre Realität zu leben. Es liesse sich sicher ein Plätzchen auf dieser Welt finden, wo diese verschrobenen Zeitgenossen sich niederlassen könnten. Ja, ich weiss, es ist nicht möglich, aber mehr als diese Pandemie plagt mich halt die Tatsache, dass ich von Menschen umgeben bin, die bereit sind für ihren Spass das Leben anderer zu opfern und dies hier auch noch unverblümt zum Besten geben.
  • Kommentar von Rainer Fauser  (Rainer Fauser)
    Ich finde es extrem, die Sicherheit gegen die Freiheit einzutauschen.
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Freiheiten sind abhängig von der Verantwortung eines jeden Einzelnen. Diese Verantwortung war man nicht bereit zu tragen, also wurde die Freiheit ein klein wenig eingeschränkt.
    2. Antwort von Andreas Schäfer  (AS)
      Der Begriff „Freiheit“ wird oft für egoistisches Verhalten missbraucht.
      Der Begriff „Solidarität“ ist für einige leider immer noch ein Fremdwort.
  • Kommentar von Peter Kaufmann  (Peter A.)
    Die Leute haben wohl vergessen dass erst ab Montag den 4. Januar wieder Menschen Ansammlungen erlaubt sind. Aber nur im ÖV und bei der Arbeit und in den Schulen, alles andere ist und bleibt verboten. Mehr gibt es da nicht mehr zu sagen, jeder kann sich seine Meinung darüber selber bilden.
    1. Antwort von Rainer Fauser  (Rainer Fauser)
      Herr Kaufmann, nebst politische Interessen finden sich auch Menschenrechte, nämlich in der Bundesverfassung.
    2. Antwort von Theodor Rüdisüüli  (Theodor Rüdisüüli)
      @Hr Fauser
      Nebst einem Bewusstsein für Menschenrechte sollte sich auch eine minimale Restintelligenz bei jedem einfinden, selbst bei dieser hedonistischen Bevölkerungsgruppe der Partyversessenen.
      Die Menschenrechte geben einem nicht das Recht, das Leben anderer zu gefährden durch vergnügungssüchtige Leichtfertigkeit.
      Wäre noch interessant zu prüfen, ob mit dem vorsätzlichen Widerhandeln gegen die Corona-Massnahmen ein Eventualvorsatz für mindestens Körperverletzung gegeben wäre.