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Schindler korrigiert Prognose Schweizer Lifthersteller erholt sich leicht im dritten Quartal

  • Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler stellt eine bessere Prognose für das dritte Quartal 2020.
  • Der Umsatz sank im vergangenen Quartal «nur» um 2.5 Prozent.
  • Schindler hebt die Ziele für das Gesamtjahr 2020 an.
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Aus dem Archiv: Schindler baut quasi vorsorglich Stellen ab
00:40 min, aus HeuteMorgen vom 24.07.2020.
abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.

Auch Schindler leidet unter der Coronapandemie. Von Januar bis September dieses Jahres sank der Eingang der Aufträge um rund 11 Prozent auf 8.07 Milliarden Schweizer Franken, der Umsatz um 6.6 Prozent auf 7.71 Milliarden. Wie das Unternehmen mitteilte, war auch der starke Schweizer Franken eine grosse Belastung.

Im dritten Quartal lief es für den Lift- und Rolltreppenhersteller aber wieder etwas besser: Der Umsatz sank «nur» um 2.5 Prozent auf 2.75 Milliarden Schweizer Franken. Würde man die Währungseffekte ausrechnen, wären die Verkäufe sogar um 4 Prozent gestiegen.

Grösserer Aufwand wegen Restrukturierung

Die Gewinneinbussen führt Schindler neben der Pandemie auch auf eine Restrukturierung mit Arbeitsplatzabbau zurück. Dafür wurden bisher 96 Millionen Schweizer Franken aufgewendet. Der Konzern hatte im Juli von einem Stellenabbau von rund 10 Prozent oder weltweit 2000 Arbeitsplätzen gesprochen. In der Schweiz könnten 200 Stellen betroffen sein, wie es damals hiess.

Der EBIT-Betriebsgewinn der ersten drei Quartale ging folglich um 21 Prozent auf 734 Millionen Franken zurück. Die entsprechende Marge sank auf 9.5 von 11.2 Prozent. Der Konzerngewinn schrumpfte um 20 Prozent auf 548 Millionen. Die Erwartungen der Analysten wurden damit übertroffen.

Märkte in Europa seien robuster

Die Märkte in Asien-Pazifik und Amerika sind weiterhin stark von der globalen Rezession betroffen, wie Schindler mitteilte. China sei jedoch eine Ausnahme: Dort zeige sich eine V-förmige Erholung der Wirtschaft. Die europäischen Märkte hätten sich als robuster erwiesen als erwartet, schrieb Schindler weiter.

Bessere Prognose

Die Gesamtjahresziele werden angehoben: Schindler rechnet für 2020 mit einem Umsatzrückgang von bis zu 3 Prozent in Lokalwährungen, anstelle des zuvor vorausgesagten Minus von bis zu 6 Prozent. Beim Konzerngewinn erstrebt Schindler einen Wert zwischen 720 und 760 Millionen Schweizer Franken. Davor waren es 680 bis 720 Millionen.

SRF 4 News, 23.10.2020, 08:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    Schindler hat in der Vergangenheit regelmässig durch massive Gesetzesbrüche, verbotene kundenschädigende Kartellbildungen, und massive Bussen und Strafen in zweistelliger Millionenhöhe auf sich aufmerksam gemacht.

    Die Firma ist wahrlich kein Beispiel für unser Land.

    Verbrechen scheinen geradezu das Markenzeichen von CH Firmen wie CS, UBS (krimineller Steuerbetrug), Novartis (kriminelle Verkaufsmethoden), Glencore, ABB (Korruption), Nestle (Wasserabgraben, Sozialmissbrauch an Bauern).
    1. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Musste beim Lesen schon ziemlich schmunzeln. Nach Ihren Massstäben wären ausser Demeter-Bauernhöfe und Selbstgemachtes wohl die ganze Wirtschaft des Teufels. News fürs Sie, wo gehobelt wird fliegen Späne. Alle grösseren Betriebe haben irgendwann mal irgendwie das eine oder andere Gesetzt geritzt oder gebrochen. Auf welchem Planet leben Sie eigentlich? Gutes Beispeil für die Gesinnungs-Inquisition die sich gerade im Westen herausbildet. Alle wollen Wohlstand, aber bitte nur vegan u. blitzsauber.
    2. Antwort von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
      @Andreas Meier: Da Sie Verbrechen derart vehement befürworten, haben Sie sicher nichts dagegen, wenn Sie heute Abend überfallen und ausgeraubt werden?

      "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein."
      "Verbrechen haben kurze Beine."
    3. Antwort von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
      @Meier: Sie führen auf allen Websiten einen Feldzug für Umweltverschmutzung, Menschenrechtsmissbrauch, und Verbrecher. Wieso?
    4. Antwort von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
      Die UNO hat 2014 die Richtlinien für Konzerne und Menschenrechte verabschiedet. In allen Ländern der Welt laufen Gesetzesprojekte zu deren Umsetzung.

      Die OECD tut dasselbe.

      Die EU auch.

      In den meisten grossen EU-Ländern gibt es schon entsprechende Gesetze zur KVI.
      Die anderen sind dran.

      Nur allein in der Schweiz ist es heute noch zulässig, als Firma ein Verbrecher zu sein.

      Wenn wir den Verbrechern nicht das Handwerk legen sind wir in kürzester Zeit die letzte Verbrechernation.
  • Kommentar von Nick Schaefer  (Nick Schaefer)
    Schindler hat in der Vergangenheit regelmässig durch massive Gesetzesbrüche, verbotene kundenschädigende Kartellbildungen, und massive Bussen und Strafen in zweistelliger Millionenhöhe auf sich aufmerksam gemacht.

    Die Firma ist wahrlich kein Beispiel für unser Land.

    Verbrechen scheinen geradezu das Markenzeichen von CH Firmen wie CS, UBS (krimineller Steuerbetrug), Novartis (kriminelle Verkaufsmethoden), Glencore, ABB (Korruption), Nestle (Wasserabgraben, Sozialmissbrauch an Bauern).
  • Kommentar von Peter Zuber  (Hä nuuh)
    Schindler ist wittlerweile eine China-Bude mit Hauptsitz im Steuerparadies Hergiswil.
    Warum die wegen Frankenstärke jammern ist unklar. Aber jammer ist immer gut als Vorwand noch die letzten Arbeitsplätze in der Schweiz abzubauen.
    1. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Gehört Schindler wirklich den Chinesen?