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Schweizer Milchproduktion Kleinbetriebe produzieren weniger – die Grossen legen zu

  • Die Branche produzierte im letzten Jahr 1.6 Prozent weniger Milch als im Vorjahr.
  • Weiter zugenommen hat die Käseproduktion. 2019 wurden 195'114 Tonnen produziert.
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Aus dem Archiv: Milchbauern wehren sich gegen Migros-Preispolitik
Aus 10vor10 vom 16.07.2019.
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Aus den Schweizer Agrarbetrieben flossen 2019 insgesamt 3.4 Millionen Tonnen Milch. Das teilt der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) mit.

Grossbetriebe produzieren immer mehr

Das sind über 55'000 Tonnen oder 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Letztmals war die Produktion im Jahr 2007 so tief, damals war die Milchproduktion noch kontingentiert.

Es sind vor allem die kleinen Betriebe mit einer Milchleistung von unter 300'000 Kilo, die weniger Milch produziert haben. Die Grossbetriebe haben dagegen durchwegs zugelegt.

Bündner Bergkäse auf dem Vormarsch

Weiter zugenommen hat die Käseproduktion. 2019 wurden 195'114 Tonnen produziert, was eine neue Höchstmarke darstellt. Die grösste Zunahme verzeichnete der Bündner Bergkäse mit einem Plus von 13,5 Prozent. Am meisten wird in der Schweiz Greyerzerkäse produziert, gefolgt von Mozzarella, Emmentaler und Raclettekäse.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Enis  (Peter der Pan)
    Ja das finde ich nicht so gut, weil mein Vater auch eine Kleinbaerei hat und ich habe immer angst das er vielleicht einmal nicht mehr mit den Einnahmen die Kosten bezahlen kann weil der Milchpreis einfach so verdammt tief ist.
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Die verkehrte Welt, da sind wir bereit für jedes blödsinnige APP, das uns nur noch abhängiger macht oder für irgendwelchen Krimskrams unbesehen Geld auszugeben. Geht es um kostbares Gut wie Milch sind wir knausrig. Keinbauern, auch wenn ich als Träumerin abgetan werde, sind die Zukunft. Industrielle Tierhaltung und Milchproduktion schafft Überschuss und erfordert Import von Unmenge Kraftfutter und ist mit Ökologie nicht mehr zu vereinbaren.
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    2. Antwort von Ulrich Thomet  (UTW)
      Frau Kunz, ihr ungewollter Verschreiber "Keinbauer" entspricht m.M. tatsächlich genau dem, was die Zukunft bringen wird. In meinem Bekanntenkreis von Bauern ü 50, sind kaum noch familieneigene potentielle Hofnachfolger/innen bereit eine landwirtschaftliche Ausbildung zu machen. Fast alle würden, wenn überhaupt, den Betrieb als extensiven Nebenerwerb führen.
      Warum soll man einen guten Beruf gegen einen solchen, Zitat Hofnachfolger, "Scheissjob" tauschen, um dann permanent angefeindet zu werden?
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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Schlimme Sache, dass die Kleinteiligkeit verloren geht. Hat man denn hierzulande keinen Anschauungsunterricht genossen, wie es dort aussieht, wo Grosskonzerne industrielle Landwirtschaft betreiben?
    MfG
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