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Meyer&Wermuth: Zu links fürs SP-Präsidium?
Aus HeuteMorgen vom 19.12.2019.
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SP-Präsidium zu vergeben Jetzt gibt es Kritik aus den eigenen Reihen

Wermuth und Meyer: Zwei ehemalige Jusos an der Spitze? Zu links, findet der liberale Flügel der SP.

SP-Nationalrätin Yvonne Feri von der SP-Reformplattform begrüsst zwar eine Doppelspitze, sagt aber: «Von der Ausrichtung her hätten wir uns etwas Milderes gewünscht. Mattea Meyer und Cédric Wermuth sind sehr links, sehr fundamentalistisch unterwegs.»

Mattea Meyer entgegnet in der «Wochenzeitung»: Flügelkämpfe seien bloss eine Mediengeschichte. Und Cédric Wermuth sagt: «Wir haben vor, alle mitzunehmen, die das wollen und Teil dieser sozialdemokratischen Familie sind. Die Familie ist breit und wir fühlen uns als Vertreterin und Vertreter dieser Breite. Das ist so oder die Aufgabe des Präsidiums.»

Die liberale SP-Frau Yvonne Feri wünscht sich ein «milderes» Präsidiumsduo,
Legende: Die liberale SP-Frau Yvonne Feri wünscht sich ein «milderes» Präsidiumsduo, Keystone

Dominanter Wermuth?

Eine weitere Befürchtung von parteiinternen Kritikerinnen ist, dass Meyer im Schatten von Wermuth stehe. So sagt Feri: «Herr Wermuth nimmt immer sehr viel Raum ein. Das ist sein Naturell. Da muss Mattea Meyer ihren Platz vielleicht noch finden und den berechtigten Anspruch geltend machen.»

Wermuth und sie würden sich schon seit Jahren kennen, kontert Meyer. Sie könne sich sehr wohl Gehör verschaffen. «Ich weiss, wofür ich stehe und weshalb ich Co-Präsidentin der SP-Schweiz werden möchte.»

Meyer und Wermuth sind bis jetzt die Einzigen, die sich offen fürs SP-Präsidium in Stellung bringen. Weitere Kandidaturen sind nicht auszuschliessen. Gewählt wird im April 2020.

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Kandidaten-Duo für Nachfolge von SP-Präsident Levrat
Aus Tagesschau vom 18.12.2019.
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37 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Wenn sich die Sozis wieder den Leuten zuwenden,die sie einst
    treu gewählt haben,nämlich Bähnler,Pöstler-ja,die gabs einst-
    Kleingewerbler,Handwerker,einfach das fleissige Fussvolk,wird
    sich der Erfolg an der Urne wieder einstellen.Abgehobene Studenten,
    die mit Verachtung denen gegenüber treten,die sie angeblich fördern
    wollen,bedeuten das Ende der SP.Sich vom Staat eine teure Ausbildung
    finanzieren lassen und dann den Kapitalismus überwinden wollen, zeugt nicht
    von Führungsqualität.
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    1. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Hätten Sie lieber ein Bildungssystem wie in den angelsächsischen Ländern, wo die Studierenden entweder schon aus wohlhabenden Familien stammen oder sich hoch verschulden müssen? Und überhaupt, der Staat ist (zumindest bei uns) nun wirklich kein kapitalistischer Akteur, sondern hat die Aufgabe, für einen Ausgleich innerhalb der Gesellschaft zu sorgen, sei es im Sozial-, im Bildungs- oder im Gesundheitswesen. Das hat doch nun wirklich nichts mit dem Kapitalismus zu tun (Fortsetzung folgt).
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    2. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Und wo bitte treten die Studierten der Arbeiterschaft mit Verachtung gegenüber? Bspw. gibt es unter den Juristen doch auch solche, die in einem Prozess einen Arbeitnehmer vertreten. Ausserdem konnte man gerade erst im Oktober sehen, dass die soziale Herkunft der SP-Mitglieder nicht unbedingt entscheidend ist für deren Erfolg an der Urne (bekanntlich wurden damals ja einige prominente Gewerkschafter abgewählt). Kurz und gut: In Ihrem Kommentar vermischen Sie sehr Vieles, was nicht zusammengehört.
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    3. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Herr Häberli: Natürlich vertreten Juristen auch Arbeiter bei Prozessen. Mit sollchen Prozessen kann man nämlich viel Geld verdienen. Und ausserdem, Nichtjuristen werden als Anwälte vor den Gerichten in der Regel nicht zugelassen. Versuchen sie jedoch einen Anwalt zu finden, wenn sie mittellos sind. Solange ihnen der unentgeltliche Rechtsbeistand nicht zugesprochen wird, werden sie schwerlich fündig werden.
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  • Kommentar von Walter Foletti  (Walter Foletti)
    Der Bundesrat den Herr Buser meint hat nur noch den CH-Pass!!
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  • Kommentar von ARTHUR KÜNZLER  (Thurio)
    Ich traue Meyer und Wermuth zu, der SP eine profilierte linke Politik zu geben und deren Werte zu vermitteln. Wenn nicht Junge, wer soll dann die SP vertreten? C.Wwurde trotz seines Rufs als Ideologe mit gutem Resultat im Aargau in den Nationalrat gewählt und erreichte in den SR wählen auch kein schlechtes Ergebnis. Er kann Sachverhalte aus der linken Perspektive gut vermitteln und geniesst auch im NR einen guten Ruf als Kämpfer.
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