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Kanton Tessin: Überschwemmungen nach Unwettern
Aus SRF 4 News aktuell vom 08.08.2021.
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Starke Regenfälle Überschwemmungen nach Gewittern im Tessin

  • In einigen Gebieten des Kantons Tessin hat es am Samstag stark geregnet.
  • Am stärksten betroffen war die Region bei Locarno und Bellinzona.
  • Es kam zu zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen. In Bellinzona wurde ein Kindergarten überschwemmt.
Legende: In Bellinzona rettete die Feuerwehr laut Medienberichten zwei Menschen aus einem Auto, das in einer überschwemmten Unterführung steckengeblieben war. Keystone

In Lumino wurden vier Personen aus einem Haus gebracht. Verletzt wurde niemand, es entstand aber beträchtlicher Sachschaden am Gebäude, wie die Kantonspolizei Tessin mitteilte.

In Bellinzona wurde ein Kindergarten teils rund eineinhalb Meter hoch mit Wasser sowie Schlamm überschwemmt und unbenutzbar gemacht, wie die Stadt mitteilte. Das Mobiliar ist zerstört, am Gebäude entstand grosser Sachschaden. Die Stätte bleibt wohl vier bis acht Monate geschlossen. Für die Schule mit ihren rund 160 Kindern und 15 Lehrkräften werde ein alternativer Unterrichtsort gesucht. Möglicherweise verzögert sich dadurch der Schulbeginn, der für den 30. August geplant war, um ein oder zwei Wochen. Die Feuerwehr rückte laut der Stadt wegen des Unwetters zu rund 150 Einsätzen aus. Diese betrafen überflutete Strassen, angeschwollene und mit Schutt gefüllte Kanäle sowie zahlreiche überschwemmte Privathäuser.

Zahlreiche Einsätze

Im Raum Locarno – Bellinzona mussten mehrere Strassen vorübergehend gesperrt werden, so die A13 in Castione sowie die Kantonsstrasse zwischen Quartino und Riazzino. Beide Abschnitte konnten am Sonntagmorgen nach Angaben der Kantonspolizei wieder geöffnet werden.

In Locarno-Monti wurden knapp 110 Millimeter Regen gemessen. Die Niederschlagsmengen der vergangenen 24 Stunden im Südkanton waren allerdings sehr ungleich verteilt, wie SRF Meteo mitteilt.

SRF 4 News, 07.08.2021, 23:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    Diese Umweltkatastrophen sind die Bedrohungen der Zukunft; daher einen schlagkräftigen Katastrophenschutz aufbauen und das Militär abschaffen.
    1. Antwort von Werner Gerber  (1Berliner)
      Sehr guter Vorschlag. Die Bedrohungslage ist tatsächlich eine andere.
    2. Antwort von Martin Wyser  (Martin Wyser)
      Nein. Das Volk hat Vorbeugung abgelehnt, und ich zahle jetzt auch nichts fürs Reparieren. Soll jeder selber auf seinen Schaden tragen.
  • Kommentar von Herbert Menzi  (hmenzi)
    @SRF: Geschätzte Redaktoren, warum werden immer wieder Beiträge zensiert, die völlig oder weitgehend unumstrittene Fakten und / oder Anregungen enthalten? Wäre es nicht konstruktiver, diese zu publizieren und wenn man persönlich mit etwas nicht einverstanden ist, Gegenargumente und Fakten zu bringen, die eine andere Sicht zeigen? Ich behaupte nicht, dass ich die absolute Wahrheit kenne, bemühe mich aber, zu recherchieren und selber zu denken, statt nur zu glauben. Danke und freundliche Grüsse.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Herbert Menzi
      Guten Tag. Als Unternehmen mit öffentlichem Auftrag tragen wir die Verantwortung über die Kommentarspalte. Deshalb gibt es auch die Netiquette - wie bei jedem Medienhaus - so können wir gewährleisten, dass zu unseren Beiträgen ein respektvoller und konstruktiver Dialog entsteht. Mehr dazu auch hier:
      https://www.srf.ch/sendungen/hallosrf/warum-wurde-mein-kommentar-geloescht
      Liebe Grüsse, SRF News