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Rekordregen im Tessin
Aus Tagesschau vom 28.07.2021.
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Starkregen in der Südschweiz Unwetter unterbricht Auto- und Zugverkehr im Tessin

  • Grosse Regenmengen im Kanton Tessin haben zu Unterbrüchen im Strassen- und Bahnverkehr geführt.
  • Wegen Erdrutschen war die Autobahn A2 unterbrochen, aber seit dem Nachmittag wieder befahrbar.
  • Die Bahnstrecke nach Luino in Italien war stundenlang unterbrochen.

Am Morgen war wegen der rekordhohen Regenmengen und Erdrutschen die Autobahn A2 zwischen Lugano und Melide sowie Bissone vorübergehend gesperrt. Der Verkehr auf der Hauptverkehrsachse wird seit dem Nachmittag einspurig in beide Richtungen geführt.

Eine Übersicht zu weiteren Strassensperrungen im Tessin liefern die SRF-Verkehrsinformationen.

Unwetter unterbricht Zugstrecke

Auch die Bahnstrecke von Cadenazzo (TI) in der Magadinoebene nach Luino am Lago Maggiore in Italien war stundenlang unterbrochen. Die Strecke war nach heftigen Niederschlägen in der Nacht nicht mehr befahrbar. Alle Züge fielen aus und es standen Ersatzbusse im Einsatz.

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Erdrutsche und Geröll nach Starkregen im Tessin
Aus News-Clip vom 28.07.2021.
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Seit Sonntag sind Teile des Tessins von starken Regenfällen betroffen. Laut SRF Meteo fielen in Coldrerio in 72 Stunden über 350 Millimeter Regen. In einem durchschnittlichen Juli sind es üblicherweise rund 120 Millimeter. Im gesamten Juli erhielt Coldrerio bislang 441 Millimeter Regen – ein Rekord.

Nachdem es am Dienstag vor allem ganz im Süden, im Mendrisiotto, geregnet hatte, war in der Nacht auf Mittwoch die Magadinoebene am stärksten betroffen. Dort wurden laut SRF Meteo innerhalb von zwölf Stunden 60 Millimeter Regen registriert.

Tankstellendach in Lugano eingestürzt

Die Stadt Lugano schloss aus Sicherheitsgründen ihre Parks. Die Behörden warnten vor Behinderungen im Strassenverkehr. In Pambio-Noranco, einem Stadtteil von Lugano, stürzte am Vormittag die Überdachung einer Tankstelle ein.

Ausserdem kam es in der Umgebung von Lugano zu zahlreichen Überschwemmungen. Nach Angaben der Kantonspolizei Tessin sind besonders die Regionen um Lugano und auch in Bellinzona von den Unwettern betroffen.

Wegen eines Erdrutsches in der Nacht musste die Via Al Sasso Grande in Gudo nördlich des Ticino gesperrt werden. Drei Häuser mit neun Bewohnern wurden evakuiert.

In Gandria bei Lugano blockierte ein Erdrutsch die Kantonsstrasse unweit der Grenze zu Italien. Auch die Kantonsstrasse zwischen Lugano Paradiso und Melide war gesperrt.

In der Notrufzentrale des Tessin gingen seit Dienstagvormittag über 240 Anrufe ein. Die Polizei warnte vor Hochwassergefahr und mahnte, sich von Erdrutschgebieten fernzuhalten. Auch der Strassenverkehr bleibe gefährlich.

SRF 4 News, 28.07.2021, 07:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
    Wir leben seit Jahrzehnten,nach dem Motto,nach mir die Sintflut!
    Jetzt haben wir sie!
    EVH
  • Kommentar von harald keller  (pragmatiker)
    Ja, es gab schon früher regnerische Sommer, aber es sind Rekorde, die am Laufmeter gebrochen werden - und: Es sind auch Rekordkosten.
    1. Antwort von René Burkhard  (NeuYork)
      Genau, und diese Rekordkosten, welche sicher noch mehr und nicht weniger werden, übersteigen alle Massnahmenpakete welche zur CO2 Reduktion beitragen.
    2. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Nur sind die Kosten weniger schlimm, als die Unwetter !
    3. Antwort von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
      dafür bleibt dann Fliegen, Benzin usw. billig. Wird einfach auf Prämien und Steuern verlagert...
    4. Antwort von Andrew Simon  (A. Simon)
      @ Kiwi1963: Genau. Anstatt Verursacher wird die Allgemeinheit zur Kasse gebeten. Aber das läuft ja eigentlich immer so, vor allem, wenn es den Privatverkehr betrifft.
    5. Antwort von Erich Zoller  (Erich Zoller)
      Ich empfehle Google aufzurufen und Überschwemmung und ein beliebiges Jahr z.B. 1970 oder 1980 oder 1950 oder...... eingeben und Bilder ansehen.