Zum Inhalt springen

Header

Audio
Touristiker Nydegger hofft auf einheimische Gäste
Aus Samstagsrundschau vom 26.06.2021.
abspielen. Laufzeit 28:48 Minuten.
Inhalt

Tourismus in der Pandemie Oberster Touristiker lanciert Impfappell an Junge

  • Der Direktor von Schweiz Tourismus, Martin Nydegger, ruft jüngere Menschen zum Impfen gegen das Coronavirus auf.
  • Die Impfung sei das einzige, was aus der Pandemie heraushelfe, sagt er in der SRF-Sendung «Samstagsrundschau».
  • Im Tourismus arbeiteten zahlreiche jüngere Leute unter 30, die teilweise nicht denselben Drang wie andere hätten, sich impfen zu lassen, sagt Nydegger.

Im Tourismus ist die Skepsis gegenüber einer Impfung offenbar besonders gross, wie der «Tages-Anzeiger» am Samstag berichtete. Die Zeitung berief sich auf eine Datenanalyse zu einer Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo vom März.

Demnach wollten sich in der Branche rund 29 und 32 Prozent der Befragten nicht impfen lassen respektive noch zuwarten. Generell gehören zu den Zögerern eher Berufstätige, die viel Kontakt zu Kundinnen und Kunden haben sowie Menschen mit tiefen Löhnen.

«Impfskepsis» sei nicht angebracht, sagt Nydegger. Selbstverständlich gebe es medizinische Gründe dagegen. «Alle anderen aber sollen sich impfen lassen, damit wir wieder in ein normales Leben eintreten können.»

Weiteres staatliches Hilfsprogramm gefordert

Die pandemiebedingte Krise in der Tourismusbranche ist laut dem obersten Schweizer Touristiker noch nicht ausgestanden. Für Sonderaufgaben brauche es auch für die nächsten zwei Jahre noch ein staatliches Hilfsprogramm, fordert er.

Zur genauen Grössenordnung äussert sich Nydegger nicht. Er geht davon aus, dass es weniger Geld sein soll als bei dem im letzten Jahr vom Bund gesprochenen Nothilfepaket. Das Parlament hatte für die Branche bis Ende 2021 40 Millionen Franken gesprochen, die Hälfte davon für Massnahmen für Schweiz Tourismus als Verwalterin.

Für die Tourismusdestination Schweiz ist Nydegger aber optimistisch. Die Reputation der Schweiz im Ausland sei weiterhin «tadellos», sagt er. Dank einem «guten» Pandemie-Regime, das im Vergleich zum Ausland weit weniger restriktiv war und bewährten Schutzkonzepten sei der Tourismus in der Schweiz relativ gut und ohne Superspreader-Events durch die Krise gekommen.

Samstagsrundschau, 26.06.2021, 11:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

44 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Herr Gasser - ich bin froh dass Sie Herrn Christian erklärt haben wieso. Hoffentlich hat er Sie gehört und seine Meinung aktualisiert.
  • Kommentar von Hans Christian  (H.C.)
    Wozu genau muss man 12 jährige impfen?
    1. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Damit diese das Virus nicht weiter verbreiten, sich nicht anstecken, keine Long Covid erkrankungen haben und vor allem auch dazu beitragen, diese Pandemie zu beenden.
  • Kommentar von Werner Fischer  (fischer.emmetten@bluewin.ch)
    Ich glaube nicht, dass die Pandemiebekämpfung zu den Kernkompetenzen eines Tourismusfachmanns gehört. Es erschliesst sich mir auch nicht, was die Impfung mit Solidarität zu tun haben soll, wie in den Kommentaren immer mal wieder hervorgehoben wird. Solidarisch mit wem bitte?
    1. Antwort von Mark R. Koller  (Mareko)
      Beispielsweise sich solidarisch verhalten denjenigen gegenüber, welche im weitesten Sinne ihr Einkommen mit dem Tourismus erwirtschaften oder denjenigen gegenüber, welche sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Je mehr Menschen sich impfen lassen, umso grösser ist der Schutz für alle.
    2. Antwort von Conny Hasler  (conhas)
      z.B. solidarsich mit dem Spitalpersonal auf den Intensivstationen, das während Monaten Covid Patienten pflegen musste. Meinen Sie, diese freuen sich, wenn die Fall und Hospitalisationszahlen wieder so steigen wie im letzten Herbst?