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Alt Bundesrat Blocher: «Ich empfehle, zu Hause zu bleiben»
Aus News-Clip vom 22.09.2021.
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Unbewilligte Corona-Demo Blocher zu Massnahmen-Gegnern: «Ich empfehle, daheim zu bleiben»

Eine Woche nach den Ausschreitungen auf dem Bundesplatz droht der Stadt Bern ein weiterer heikler Abend: Massnahmengegnerinnen und -gegner wollen am Donnerstag erneut demonstrieren. Ohne Bewilligung. Der Aufruf kursierte unter anderem auf dem Online-Kanal der «Freiheitstrychler».

Doch nun ruft Christoph Blocher diese zur Zurückhaltung auf: «Ich empfehle ihnen, daheim zu bleiben», sagt der SVP-Vordenker in der SRF-«Rundschau». Es gebe Situationen, in denen man gegen Demonstrationsverbote verstossen müsse. «Aber die Situation ist nicht so schlimm, dass man das Verbot übertreten muss», sagt Blocher. 

Unterdessen sind auch die «Freiheitstrychler» umgeschwenkt: Am Mittwochmittag erklärten sie, sie würden nun doch nicht in Bern demonstrieren am Donnerstag.

«Treichler sind Naturburschen»

Im Grundsatz aber verteidigt der frühere Justizminister die «Freiheitstrychler» im Zusammenhang mit Auftritten an unbewilligten Demonstrationen wie im letzten April in Altdorf. Die Behörden hätten seinerzeit willkürlich gewisse Demonstrationen verboten und andere zugelassen, kritisiert Christoph Blocher.

Er habe die Treichler gern. Es seien Naturburschen. Sie würden angefeindet, nur weil sie eine andere Meinung zu den Corona-Massnahmen hätten. Angesprochen auf Aufrufe aus dem Umfeld der Treichler zu Störaktionen gegen Impfaktionen, antwortet Blocher: Davon wisse er nichts.

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Alt Bundesrat Blocher: «Die Treichler sind Naturburschen»
Aus News-Clip vom 22.09.2021.
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Angriffe gehören dazu

Der frühere SVP-Bundesrat und -Chefstratege freut sich über den Zulauf, den seine Partei dank ihres Widerstands gegen die Corona-Massnahmen hat. Militante Stimmen höre er nicht in der Partei. Dass SVP-Gesundheitsdirektoren in den Kantonen eine andere Haltung zum Beispiel zum Covid-Zertifikat hätten, sei normal.

Die massive Kritik aus dem eigenen rechten Lager, mit der zum Beispiel die Zürcher SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli konfrontiert ist, gelte es auszuhalten: «Junge Regierungsräte – das habe ich gesehen – ertragen das schlechter als die erfahrenen Politiker.»

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Theke: Christoph Blocher
Aus Rundschau vom 22.09.2021.
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Rundschau, 22.09.2021, 20:05 Uhr

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79 Kommentare

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  • Kommentar von Natalie Wettstein  (Mpenzi)
    Eigentlich finde ich kaum die richtigen Worte....
    Wir hätten die Möglichkeit die Pandemie zu beenden und uns somit wieder frei zu fühlen. Stattdessen gibt es nur ein gegeneinander, die Schweiz ist gespalten. Wir klagen und kämpfen für Nichtigkeiten. Wir Leben in der Schweiz so komfortabel, dass sich die Menschen leisten können zu kämpfen für so etwas.
    Dies macht mich nachdenklich.
    Was würde passieren, wenn es uns wirklich schlecht geht? Demut und Solidarität bleibt auf der Strecke!
    1. Antwort von Vera Kehrli  (Vera Kehrli)
      Man nennt dies Wohlstandsverwahrlosung.
  • Kommentar von Thomas Hanhart  (Thomas63)
    Ich habe heute im Appenzell ist der Seilbahn auch ein paar „Naturburschen“ zugehört, aber die sorgten sich vor allem um die Sicherheit unserer Bundesräte und anderer (auch SVP-) Politiker.
    Und ja, all jene wegen denen diese nun nicht mehr ohne Personenschutz ins Tram steigen können, sind für mich keine echten Schweizer mehr. Denn die zerstören da gerade etwas sehr Wichtiges und Einmaliges mit ihrer hitzköpfigen und bald gemeingefährlichen Unbesonnenheit.
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Hi,Hi Blocher zieht immer noch! Und die Reaktionen gleichen sich auch noch immer.
    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      P. Müller im umgekehrten Sinne, wenn ich hier die Verunglimpfungen lese, so stelle ich fest, dass eine ziemlich Festgefahrene Situation entstanden ist. Somit wird es wohl nie zu einem Miteinander reichen, schade für die Schweiz. Dies merke ich ja selber auch, meine Bemühung für ein miteinander anstelle gegeneinander, ist wohl eher im Traum stecken geblieben. Hier wird argumentiert es gehe um (meine Partei) zu verteidige, mir gehört kein Mensch, sondern es geht mir um Frieden herzustellen.