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Die Polizei schickt einen Grossteil der Einsatzkräfte in die Stadt Bern
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 22.09.2021.
abspielen. Laufzeit 02:58 Minuten.
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Unbewilligte Corona-Demo Die Kantonspolizei Bern wappnet sich für einen Grosseinsatz

Die Polizei wird am Donnerstag in Bern allfällige Demos auflösen. Dafür werden zahlreiche Polizeiwachen geschlossen.

In Bern werden am Donnerstag praktisch im ganzen Kantonsgebiet der Grossteil der Polizeiposten geschlossen. Der Grund: Die Kantonspolizei benötigt die Einsatzkräfte in der Stadt Bern, um allfällige Corona-Demonstrationen aufzulösen. Bei den vergangenen Kundgebungen in diesem Rahmen sei es zu Provokationen, gezielten Gegenaktionen und tätlichen Auseinandersetzung gekommen, deshalb sei ein grosses Polizeiaufgebot nötig, sagt Isabelle Wüthrich, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern.

Die Grundversorgung im ganzen Kanton ist sichergestellt.
Autor: Isabelle Wüthrich Mediensprecherin Kantonspolizei Bern

Weil relativ kurzfristig zu den Kundgebungen aufgerufen werde, sei es für die Polizei eine grosse Herausforderung, genügend Personal zu stellen. Trotz Schliessung der Posten sei die Polizei im ganzen Kantonsgebiet präsent. «Die Grundversorgung im ganzen Kanton ist sichergestellt. Es sind Patrouillen unterwegs und die Notrufzentrale ist erreichbar», so Wüthrich.

Die geplatzte Vereinbarung

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Erst sah es nach einer Einigung zwischen der Stadt Bern und den führenden Köpfen der Bewegungen «Mass-Voll» und «Freiheitstrychler» aus. Ziel wäre es gewesen, unter gewissen Bedingungen eine Demonstration zu bewilligen. Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause habe mehrere Stunden mit den Organisatoren verhandelt, wie es in einer Mitteilung der Stadt heisst. Am Dienstagabend hätten die Organisationen die getroffenen Vereinbarungen jedoch zurückgewiesen.

Da man sich nicht auf die Modalitäten einigen konnte, ist klar, dass die Polizei allfällige Menschenansammlungen auflösen wird.

Grossaufgebot trotz Absage

Die führenden Köpfe der Bewegungen «Mass-Voll» und «Freiheitstrychler» wollen nach eigenen Angaben am Donnerstag nun nicht nach Bern reisen. Das teilten sie in einem Video mit, das sie am Dienstagabend nach dem Treffen mit dem Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause auf dem Bundesplatz drehten und am Mittwoch in den sozialen Medien publizierten. Sie riefen ihre Sympathisanten dazu auf, ebenfalls nicht nach Bern zu reisen. «Ihr müsst mit Repressalien rechnen. Bleibt daheim.» Es sei besser, die Kräfte für die am Samstag in Uster ZH geplante Kundgebung zu bündeln.

Die Kantonspolizei Bern schätzt die Lage offenbar trotzdem als kritisch ein und bereitet sich auf einen Grosseinsatz vor.

SRF 1, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 22.09.2021, 12.03 Uhr;

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85 Kommentare

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  • Kommentar von Angelo Balmer  (Angelo Balmer)
    Was mir immer noch fehlt, sind seriöse Diskussionen, an den beider Gruppierungen am Tisch sitzen, sich gegenseitig zu hören und Meinungen gelten lassen. Und, das ist wichtig, Facts nur mit anderen Facts widerlegen oder belegen. Und das auf sachlicher Basis. Ich bin sicher es gibt auf beiden Seiten, auch auf der Impfskeptiker-Seite, gute Argumente, die vertretbar sind. Schade, dass das weder das BAG noch die Medien imstande sind, solche Diskussionen zu führen, das würde die Fronten aufweichen.
    1. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      wir diskutieren seit eineinhalb jahren ja fast nur noch über diese themen. abgestützte argumente finden in diesen diskurs eingang. reine behauptungen natürlich nicht auf beiden seiten. falls sie das nicht erleben sollten sie eventuell ihren medienkonsum noch etwas überdenken.
    2. Antwort von Angelo Balmer  (Angelo Balmer)
      Herr Spirig: Da bin ich ja ganz offen, nennen sie mir doch mal solche Plattformen, wo beide Seite sachlich miteinander diskutieren, insb. Immunologen und Mediziner von beiden Seiten. Bin gespannt !
    3. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      was meinen sie mit "beide" seiten? es gibt doch jetzt beispielsweise einen ganz normalen diskurs über die länge der immunitätswirkung einer infektion. da gabe es selbst auf SRF mehrere beiträge wo eine wissenschaftlerlin aus kalifornien meinte sie tendiere eher dazu und dann ein immunologe aus zürich etwas konservativer ist etc. das ist ein abwägen von argumenten mit einer gewissen basis. die sind sich nicht "einig" bzw sie sind sich einig, dass es derzeit noch recht schwierig ist exakt zu sein.
    4. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      solche auseinandersetzungen gibt es auch in anderen medien. in der nzz kommen allerlei stimmen zur sprache, welche dann in wieder durch andere stimmen relativiert werden. zum beispiel bei den ethikern etc. da findet druchaus ein diskurs statt den man mitverfolgen kann. daneben gibts dann noch die schwurblerseiten mit behauptungen etc völlig ohne jede basis. das ist aber nicht die "andere seite".
  • Kommentar von Monika Mitulla  (momi)
    Es sind aktuell 434 Ärzte und Wissenschaftler in der Schweiz, die sich in der Vereinigung "Aletheia" vereinigt haben. Es sind allesamt Massnahmen- und Impfkritiker, die präzise begründen, weshalb das so ist. Diese Gruppe wird in den Hauptmedien konsequent totgeschwiegen, obwohl die Gruppe am 28. Mai eine Medienkonferenz gegeben hatte.
    Ich finde, Ärzten sollte man zuhören - es sind Gesundheitsspezialisten und m.E. unseren Experten vom BAG ebenbürtig. Man soll sich auf eine Debatte einlassen.
    1. Antwort von Thomas Schaffner  (Giftzwerg)
      Altheia ist wirklich interessant, Ihre Experten sind neben Coronaleugnern und Querdenkern vor allem Vertreter nicht schulmedizinischer Methoden wie Homöopathie, Neuraltherapie, Naturheilpraxis, Kräuterfeen, TCM, Kinesiologie etc. Einige Mitglieder sind Psychiater und Psychologen, wohl aus berechtigter Sorge um die Folgen der Isolation durch Maßnahmen. Es fehlen Virologen, Epidemiologen, Infektiologen. Glauben ist alles!
    2. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      das entspricht ca 1% der ärzte. die sind mitnichten "ebenbürtig". das ist eine sehr spezielle gruppierung die sich da zusammengefunden hat. die 99% anderen sehen die argumentation eben als überhaupt nicht überzeugend an.
  • Kommentar von Martin Brügger  (tin)
    Bravo!