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Verbindungen ausgesetzt Edelweiss streicht mehrere Flüge in die USA und den Oman

  • Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss streicht Flüge in bestimmte US-Städte sowie in den Oman.
  • Grund sind eine rückläufige Nachfrage sowie der wegen der geopolitischen Lage gestiegene Treibstoffpreis.

Zum einen kommt es im Sommerflugplan zu Anpassungen bei ihren Nordamerika-Verbindungen, heisst es in einer Mitteilung der Fluggesellschaft. So nimmt Edelweiss Flüge nach Denver im Bundesstaat Colorado und Seattle im Bundesstaat Washington an der Westküste ab sofort ganz aus dem Programm.

Lufthansa nimmt Cityline sofort aus dem Betrieb

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Als Reaktion auf die Kosten von Streiks und den gestiegenen Kerosinpreisen stellt die Lufthansa den Betrieb der Regionalfluggesellschaft Cityline schneller ein als geplant. Zudem reduziert die Airline auch die Kapazitäten bei der Kernmarke Lufthansa. «Als erster unmittelbar wirksamer Schritt werden ab übermorgen zunächst die 27 operativen Flugzeuge von Lufthansa Cityline endgültig aus dem Programm genommen, um weitere Verluste der defizitären Fluggesellschaft zu reduzieren», erklärte die Lufthansa. Bisher sollte Cityline den Betrieb erst 2028 einstellen.

Zum Ende des Sommerflugplanes werden ausserdem vier ältere Langstreckenflugzeuge bei der Kernmarke Lufthansa ausgeflottet. Im Winterflugprogramm werde das Angebot auf der Kurz- und Mittelstrecke um fünf Flugzeuge reduziert. Zugleich soll die günstiger arbeitende Tochter Discover schneller mit neuen Airbus A350-Jets expandieren.

Wer einen Flug nach Denver buchen will, dem steht die Möglichkeit offen, diesen über die Fluggesellschaft Swiss zu buchen. «Aus technischen Gründen wird diese Verbindung vorübergehend unter einer Swiss-Flugnummer geführt», weist die Edelweiss auf ihrer Website hin.

Rote Flugzeuge, eines mit geöffneter Frachttür, auf dem Rollfeld.
Legende: Die Fluggesellschaft Edelweiss fliegt ab sofort nicht mehr nach Seattle und Denver. KEYSTONE/Valentin Flauraud

Auf der Strecke nach Las Vegas würden die Frequenzen im Frühsommer und Herbst reduziert. Ausserdem werden im kommenden Winterflugplan 2026/27 die Flüge nach Maskat und Salalah im Oman gestrichen.

Weniger Nachfrage und Treibstoffpreise

Ausschlaggebend für die Anpassungen seien unter anderem die anhaltenden Auswirkungen der geopolitischen Situation, insbesondere im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Neben der Entwicklung der Treibstoffpreise sei die Nachfrage nach einzelnen Destinationen in den USA rückläufig.

Betroffene Passagiere sollen auf alternative Verbindungen, primär innerhalb der Muttergruppe Lufthansa, umgebucht werden oder können eine Rückerstattung des Ticketpreises erhalten.

SRF 4 News 16.4.2026, 12 Uhr ; 

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