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Staatsgast aus Ghana zu Besuch in Bern
Aus HeuteMorgen vom 28.02.2020.
abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
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Von Sommaruga eingeladen Ghanas Präsident auf Staatsbesuch in der Schweiz

Nana Akufo-Addo weilt für zwei Tage in der Schweiz. Eingefädelt hat das die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.

Seit 60 Jahren hat kein Land südlich der Sahara mehr die Schweiz besucht. Nun ist es wieder soweit: Heute kommt Nana Akufo-Addo, der Präsident von Ghana, zu Besuch. Mit militärischen Ehren empfängt der Gesamtbundesrat das Staatsoberhaupt. Das kleine, westafrikanische Land gilt als Hort der Stabilität und der Demokratie in einer Region, die von Korruption und der Terrorgruppe Boko Haram bedroht ist.

Schweiz will Ghana unterstützen

Es sei wichtig, solche Länder zu unterstützen, sagt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga: «Wir werden die Situation in Ghana und in der ganzen Region besprechen.» Es gehe einerseits darum, was Ghana tun könne, um die Region zu stabilisieren, um Frieden und Sicherheit zu stärken, und andererseits auch darum, wie die Schweiz unterstützend mitwirken könne.

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Ghana reichen bis weit ins 19. Jahrhundert zurück, als sich Mitglieder der Basler Mission an der Goldküste Afrikas niederliessen. Sie bekämpften den Sklavenhandel, indem sie Schulbildung und den Kakaoanbau einführten. Noch heute ist Ghana der zweitgrösste Kakaolieferant der Schweizer Schokoladeindustrie – und einer der grössten Lieferanten des helvetischen Goldhandelsplatzes.

HeuteMorgen, 28.02.2020; 06:00 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Heidi Müller Mermer  (Gelincik)
    „Seit 60 Jahren hat kein Land südlich der Sahara die Schweiz besucht“.
    Hoffentlich folgen dem Ghanaischen Präsidenten noch zahlreiche andere Staatsoberhäupter aus Schwarzafrika.
  • Kommentar von Ruedi Hammer  (Ruedi Hammer)
    Zum Glück ist schon 1/6 ihrer Amtszeit vorbei!
    1. Antwort von Alen Etemi  (Radesch)
      Ja lieber den Herrn Maurer mit dessen ober-peinlichen und unserer internationalen Schweiz schlicht unwürdigen Englisch mich meine englisch sprechenden Freunde heute noch aufziehen... Nein Danke. In unserer Kollegialregierung ist der Bundespräsident sowieso nur Repräsentant.
    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Ruedi Hammer. Haben sie auch ein Argument?
  • Kommentar von Matthias Jundt  (M. Jundt)
    Ghana ist auch Elektroschrottplatz der Welt mit verheerenden Folgen.
    Allein die EU exportiert jedes Jahr ca. 350.000 Tonnen weggeworfener elektrischer Geräte.
    Dort lagern die teils hochgiftigen Geräte dann auf riesigen Mülldeponien.
    Die Einheimischen verbrennen den Schrott, um kleinste Mengen wertvollen Metalls daraus zu gewinnen.
    Das Land ist vergiftet und eine Lösung des Müllproblems ist nicht in Sicht.
    https://deutsch.rt.com/afrika/98248-ghana-elektroschrottplatz-welt-mit-verheerenden/