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Legende: Audio Miriam Locher und Andreas Bammatter auf Wahlkampftour in Liestal. abspielen. Laufzeit 05:38 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 02.09.2019.
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SP klopft an die Tür Die Genossen suchen im persönlichen Wahlkampf den Erfolg

Die SP kann bei dieser aufwendigen Wahlwerbung auf viel Engagement der Parteibasis zählen.

Wer in den beiden Basel wohnt, dem konnte es in diesen Tagen passieren, dass es an der Tür läutete, und zwei Vertreter der SP mit einem Fragebogen davorstanden.

Der Tür-zu-Tür-Besuch gehört zum diesjährigen Wahlkampf der SP in den beiden Basel für die National- und Ständeratswahlen. Die Genossen beschreiten so neue Wege im Wahlkampf. Die besuchten Personen werden allerdings nicht zufällig ausgewählt, sondern es sind Leute, die auf irgendeinem Weg mit der SP schon in Kontakt waren. Es geht bei diesen Tür-zu-Tür-Besuchen also vor allem darum, potentielle Wählerinnen und Wähler zum Urnengang zu bewegen und - natürlich - dass sie den Wahlzettel der SP einwerfen.

Aus den USA weiss man, dass es Computerprogramme gibt, welche soziale Medien und andere Quellen derart präzise auswerten können, dass die Parteien sicher sein können, auf der ausgespuckten Namensliste fast nur eigene Anhänger vorzufinden. Ziel ist es, dass die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei ihren Hausbesuchen auch nur bei jenen klingeln, die offen für die Anliegen der Partei sind. Auf diese Weise, so heisst es, könne der Wahlkampf derart genau geführt werden, dass man an der Urne auch gewinne.

Miriam Locher von der SP sagt, ihre Partei verwende keine solche Software. Ihr sei es auch wichtig mit Mitmenschen in Kontakt zu kommen, welche nicht zwingend auf SP-Linie sind.

Grosser Aufwand

Der Tür-zu-Tür-Wahlkampf ist aufwändig. Während der Sommermonate besuchten die SP-Frauen und Männer zwischen 200 - 250 Haushalten und kamen so in Kontkat mit 2000 - 2500 Personen. Etwa zwei Drittel beantworteten gar die Fragen zu den Themen Klima, Arbeit, Gleichstellung und Arbeit.

Andrea Freimüller vom Zürcher Kampagnenbüro Campax sagt, die SP sei dafür gut aufgestellt, da ihre Mitglieder am offensten für derartige Strassenaktionen seien. Diese Strassenaktionen seien auch erfolgversprechender als alle Socia-Media-Auftritte oder Wahlplakate, da ein Besuch den Leuten mehr in Erinnerung bleibe.

Mit der Tür-zu-Tür-Aktion ist es aber noch nicht getan. Schon bald dürfte es bei diesem oder jenem zu Hause klingeln. Dieses Mal ist es nicht die Haustüre, sondern das Telefon. Am andern Ende: Ein Mitglied der SP, das um Unterstützung bittet. Auch das gehört zur SP-Kampagne.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Bitte einfach nicht bei mir anklopfen, liebe Genossen. Muss man nun auch noch diesbezüglich einen Kleber an die Türe machen?
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    1. Antwort von Lothar Drack  (samSok)
      Wie schon bei Herrn Neumann geschrieben: Wieso so negativ, wenn Politiker und Politikerinnen sich dem direkten Gespräch, dem „Volk“ stellen? Das pflegten und pflegen auch Vertreterinnen und Vertreter von rechten Parteien zu machen - tun Sie dann auch so?

      Aber natürlich ist jedermann frei, seine Türe, seinen Briefkasten, Blumenchischtli, Gartentörli und -zwerge mit Klebern vollzupflastern.
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  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Eigentlich jämmerlich, wenn sich Leute von Hausierern zu einer Parteiwahl überschnorren lassen können. Es gibt doch Medien, Zeitungen und die eigene Intelligenz....
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    1. Antwort von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
      Jaja, wenn einem die Medien die Meinungen so schön vorkauen, wozu sollte man dann direkt mit Politikern reden wollen, nicht? Lieber über “die da oben“ schimpfen, nicht wahr?
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    2. Antwort von Lothar Drack  (samSok)
      Wieso win solch negatives Fazit Herr Neumann, für den Umstand, dass Politiker und Politikerinnen das direkte Gespräch suchen, sich dem „Volk“ stellen? Das pflegten und pflegen übrigens auch Vertreterinnen und Vertreter von rechten Parteien zu tun - sprechen Sie dann auch so abschätzig?
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Es braucht weder "Türklopfer, noch Gemeinden-Redner", was die Bevölkerung der Schweiz wirklich braucht, sind echte, verantwortungsbewusste Volks-VertreterInnen, welche sich effektiv um die essentiellen und existenziellen Bedürfnisse von Frauen und Männern , also der gesamten Bevölkerung von jung bis alt kümmern! Diese Herr- und Damenschaften, werden sehr gut entlöhnt von den Volks-Steuergeldern = Frauen und Männer!! VERBOT Annahme von lukrativen VR-Mandaten nebenbei! Spendegelder-Transparenz!
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    1. Antwort von Peter Holzer  (Peter Holzer)
      Nunja, von mir aus auch nicht nötig, aber: Immerhin übernehmen sie Verantwortung und es braucht auch etwas Mut in der heutigen Zeit mit politischen Themen zu hausieren.

      Viel schlimmer und feige finde ich ungwollte Parteiflyer die trotz klarem Aufkleber am Briefkasten eingeworfen werden.
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    2. Antwort von Joseph De Mol  (Molensepp)
      Die Forderung ist legitim. Nur: Da können Sie noch lange weiterträumen. Politik ist seit ihren grauen Anfängen elitär, ist es noch und wird es immer bleiben. Auch ich würde es mir anders wünschen...
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