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Das sind die Kandidierenden für den zweiten Wahlgang
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 22.10.2019.
abspielen. Laufzeit 01:36 Minuten.
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Ständeratswahlen Kanton Bern Rot-grün und Bürgerliche schnüren je ein Zweierticket

Die Ausgangslage: Hans Stöckli (SP) und Regula Rytz (Grüne) gegen Werner Salzmann (SVP) und Christa Markwalder (FDP).

Im Kampf um die Berner Ständeratssitze setzen sowohl das rot-grüne als auch das bürgerliche Lager auf ein Zweierticket. Rot-grün tritt mit Hans Stöckli (SP, bisher) und Regula Rytz (Grüne) an. Die Bürgerlichen schicken Werner Salzmann (SVP) und Christa Markwalder (FDP) ins Rennen.

Eigentlich hatte das rot-grüne Duo vereinbart, dass sich derjenige Kandidat oder diejenige Kandidatin mit dem schlechteren Resultat für den zweiten Wahlgang zurückzieht. Noch am Sonntag hatte Hans Stöckli diese Abmachungen erwähnt.

Andere Ausgangslage nach Wahlerfolg der Grünen

Nach dem Wahlerfolg der Grünen am Sonntag und dem geringen Unterschied zwischen Hans Stöckli (SP) mit 122'263 Stimmen und Regula Rytz (Grüne) mit 119'960 Stimmen, präsentiert sich die Ausgangslage komplett anders. Hans Stöckli sagt gegenüber Radio SRF: «Wir kamen zum Schluss, dass sowohl ich als auch Regula Rytz Wahlchancen haben.»

Es ist ein Angebot an die Wählerinnen und Wähler.
Autor: Regula RytzPräsidentin GPS

Aus der Sicht von Regula Rytz ist das Zweierticket von Rot-grün legitim. Es sei als ein Angebot an die Wählerinnen und Wähler zu verstehen. Der Kanton Bern habe sich in den letzten Jahren stark gewandelt und sei sozialer und grüner geworden.

SVP-Gefolgsmann mit Euro-Turbo

Dagegen wehren sich die Bürgerlichen ebenfalls mit einem Zweierticket. Darauf stehen Werner Salzmann (SVP) und Christa Markwalder (FDP). «Wir wollen möglichst breit mobilisieren. Das wäre mit einer Einzelkandidatur nicht möglich gewesen», sagt Salzmann auf Anfrage.

Es geht um die übergeordnete Sache.
Autor: Werner SalzmannPräsident SVP Kanton Bern und Ständeratskandidat

Er anerkennt, dass es grosse Differenzen gebe zwischen ihm und Markwalder – etwa die Haltung gegenüber der EU. Schliesslich gehe es bei einer Majorzwahl um die übergeordnete Sache, so Salzmann.

Simon nicht mehr im Rennen

Beatrice Simon von der BDP hat sich am Dienstagmorgen aus dem Rennen um einen der beiden Ständeratssitze genommen. Und auch auf ihren Nationalratssitz verzichtet die Regierungsrätin. Zu schwer wiegt der Einbruch ihrer Partei und ein Zweierticket mit der SVP kam nicht zustande.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Namen und Parteien, sind absolut irrelevant. Es wollen doch alle (eigene Aussagen) reine Volks-Politik machen...!? Es müssen Leute gewählt werden, welche sich effektiv eignen, ehrliche essentielle und existenzielle Volks-Politik machen, keine lukrativen - sich bereichernde - VR-Mandate innehaben, um damit Lobbyismus zu betreiben!
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  • Kommentar von ueli hofer  (refoh,parteifrei)
    Ich gebe dem Salzmann den Vorzug. Dem Stöckli nur halbherzig. Stöckli behagt mir immer noch besser als Markwalder oder - Gott behüte mich davor - die Rytz. Es hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Es ist einfach so.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Es bestätigt wieder einmal, dass wer intelligent ist, auch rechnen kann: Das Zweiertricket der bürgerlichen birgt hohes Risiko, dass beide Sitz nach Rot-Grün gehen (Stöckli, Ritz). Unverständlich, dass Markwalder (mit ihrer Vergangenheit, EU-Turbo, machtgierig) immer noch im Rennen ist.
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