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Die neue FDP-Ständerätin Johanna Gapany im Porträt
Aus Schweiz aktuell vom 11.11.2019.
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Nachprüfung Freiburg Das Resultat der Ständeratswahl ist noch knapper

Die Freiburger Staatskanzlei hat noch zwei Auszählkuverts gefunden. Gapany und Vonlanthen trennen nun 138 Stimmen.

Die Freiburger Staatskanzlei hat die definitiven Resultate der Ständeratswahlen vom Sonntag nachgeliefert. Gemäss den neuen Zahlen erhielt die 31-jährige FDP-Politikerin Johanna Gapany 31'129 Stimmen. Der ihr unterlegene und damit nicht wiedergewählte Beat Vonlanthen (CVP) machte 138 Stimmen weniger. Zunächst war von einer Differenz von 158 Stimmen die Rede gewesen.

Am Montag wurden die Resultate detailliert überprüft und zwei bisher nicht berücksichtigte Auszählkuverts in die Berechnungen einbezogen. Die Wahl von Christian Levrat (SP) und Johanna Gapany (FDP) wurde bei der Überprüfung bestätigt.

Nachzählen oder nicht?

Die CVP Freiburg verlangte eine Nachzählung der Stimmen. Angesichts der gravierenden Probleme bei der Auszählung der Stimmen stelle sich die Frage nach der Gültigkeit der Wahl, schrieb sie am Montag. «Die Resultate wurden kontrolliert, korrigiert und für gültig erklärt», sagte die Leiterin der Freiburger Staatskanzlei, Danielle Gagnaux-Morel, vor den Medien.

Eine Nachzählung der Stimmen sehe das Gesetz im Kanton Freiburg nicht vor. «Die Resultate sind definitiv und werden am Freitag im Amtsblatt publiziert», führte Gagnaux-Morel aus. Der Parteivorstand der CVP überlegt sich nun, gegen das Wahlergebnis Rekurs einzureichen.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Hermann Bühler  (Martin38)
    Der Kanton wäre gut beraten, um das Vertrauen in die Institutionen wieder herzustellen, von sich aus eine korrekte Nachzählung durchzuführen; dies auch und vor allem,dass die Kandidatin/derKandidat unbeschädigt aus diesem Wahldesaster hervorgehen. Der Versuch die fatale Angelegenheit so schnell als möglich unter den Teppich zu kehren macht misstrauisch.
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  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    So sehr ich der jungen FDP- Kandidatin den Einzug ins Stöckli auch gönnen mag, bleibt die Art und Weise des Sieges ein fahler Nachgeschmack. Der wird auch der Kandidatin selbst noch lange an ihr zerren, solange bis die Nachzählung vollbracht ist.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Das ist für die CVP natürlich bitter. Ausgerechnet in einem Bistumskanton geht der Schuss komplett nach hinten los... Immerhin steht das Ergebnis auch für politische Weiterentwicklung - im Wallis hat das vor einer Woche noch nicht geklappt.
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